Staatliches Gymnasium "Marie Curie" Worbis
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Aktuelle Nachrichten aus dem Schuljahr 2014/15

Jahresübersicht

01.09.2014 5-Klässler beginnen ihren Unterricht am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“
Bild 1 Herzlich Willkommen!
Laura Riemekasten und Lukas Heddergott aus der 6. Klasse begrüßten am frühen Morgen des ersten Schultages alle 99 Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen im Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis mit einem Gedicht von James Krüss: Ein Sperling wundert sich darin so sehr über das Verhalten der Schüler, dass ihm der Schulhof als Zoo erscheint. Unter Leitung der Musiklehrerin Frau Gemsa setzten Schülerinnen und Schüler der Klassen 6.1 und 6.2 musikalische Akzente. Sarah Hartung und Paulin Rodenstock sorgten durch ihre Solobeiträge am Flügel für die musikalische Rahmung der kleinen Festveranstaltung. Überdies entführte Linus Geburcky mit seiner Sologitarre sehr stimmungsvoll nach Brasilien.
In seiner Begrüßungsrede formulierte Schulleiter Bernd Schüler Erwartungen an die Schüler wie z.B. Höflichkeit im Umgang miteinander. Er empfahl zudem den Schülern, sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden zu geben und die Freude am Lernen zu bewahren. Bevor Frau Dr. Münch die Klassenzusammensetzung bekannt gab, wünschte Herr Schüler allen Neuen viel Erfolg auf ihrem Weg ins Jahr 2022, dem voraussichtlichen Abiturtermin dieses Jahrgangs.

E.Thiele
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15.09.-17.09.2014 Kennenlernfahrt der 5. Klassen nach Straußberg
Straußberg 1 Bevor wir in Straußberg angekommen sind, haben wir die Barbarossahöhle besucht und sogar Kaiser Barbarossa höchstpersönlich getroffen. Als wir mit der Besichtigung fertig waren, sind wir nach kurzer Zeit zum Bus gelaufen. Dann ging es auf nach Straußberg. Als wir dort ankamen, haben wir festgestellt, dass uns ein riesiges Gelände mit zahlreichen Bungalows, Spielgeräten und Sitzgelegenheiten erwartete. Außerdem gab es auf dem Gelände ein Trampolin, eine Minigolfanlage, einen Kletterturm, einen Volleyball-, Basketball- und Fußballplatz sowie ein Freibad. Nachdem wir unsere Bungalows bezogen und uns etwas eingelebt hatten, wanderten wir zur Sommerrodelbahn, wo einige rasante Fahrten auf uns warteten. In direkter Nähe gab es auch einen Affenwald, wo es Lemuren, andere Affenarten und Kängurus zu sehen gab. Als wir zurück ins Camp kamen, gab es Abendessen in Form eines großen und leckeren Buffets. Am Abend stand dann noch Bowling auf dem Programm, sodass der Tag aufregend ausklang.
Am nächsten Morgen ging es gleich nach dem Frühstück zur GPS-Tour, bei der wir unser Gespür für Rätsel und Hinweise austesten konnten. Später erzählte uns dann ein Jäger Interessantes über Tiere und Pflanzen unserer heimischen Natur. Beim Backen kneteten wir Teig und formten schöne Hefezöpfe, die wir noch bunt verzierten und natürlich ausgiebig probierten – mmmmmmh, das war lecker! Das Schwarzlichttheater am Nachmittag brachte ganz neue Talente hervor und hat sehr viel Spaß gemacht. Eine informative Burgbesichtigung schloss den aufregenden Tag ab.
Am Abend und am nächsten Morgen packten wir unsere Koffer und ließen nach dem Frühstück das Camp in Straußberg hinter uns. Wir waren uns einig: Wir werden die spannenden Tage in guter Erinnerung behalten!

Anna Kulosa und Paula Wosziedlo (Klasse 5.1)
Straußberg 2
19.09.-21.09.2014 Lehrerchor probt in Kloster Michaelstein am Harz
Lehrerchor Es ist schon ein merkwürdiges Gefühl, an einem schönen und warmen Septemberwochenende zu singen:“…wie [ich‘s] damals verspüre, wenn’s dunkelt und friert,…“. Aber dem Lehrerchor unseres Gymnasiums sind solche Erfahrungen schon wohl vertraut. Und deswegen war es auch kein Problem, den fetzigen „Jingle Bells Swing“ zu proben für das nächste Weihnachtskonzert am Ersten Advent in der Turnhalle des Gymnasiums. Nicht zuletzt bei diesem Stück kam es nicht nur auf Stimmkraft , sondern auch auf Rhythmusgefühl an: Man könnte fast sagen, der Song ging „in die Beine“. Aber auch die besinnliche Seite des Advent wurde nicht vernachlässigt mit mehrstimmigen Sätzen von Lorenz Maierhofer:“Advent ist ein Leuchten“ und „Im Dunkel naht die Weihnacht“. Außerdem wurden auch außerhalb der Proben unter bewährter Begleitung von Herrn Ullmann (Gitarre) moderne Songs und Lieder gesungen, so dass man den Eindruck gewinnen konnte, die Lehrerchorlehrer könnten gar nicht genug bekommen von der musikalischen „Action“. Bereits eine ganze Reihe von Jahren geht das nun schon so, wie bei dem gemeinsamen Schauen zahlreicher Fotos deutlich wurde. Glücklicherweise soll es auch im nächsten Jahr ein Probenwochenende des Lehrerchors in Kloster Michaelstein geben.

E.Thiele
18.09. und 23.09.2014 Geschichts-Exkursion zum KZ Buchenwald
Buchenwald Im September 2014 besuchten die Schüler der neunten Klassen die Gedenkstätte „KZ Buchenwald“. Voller Erwartungen begann unsere Führung nach der zweistündigen Busreise mit einem Kinobesuch, der dazu diente, die Besucher der Gedenkstätte über die schrecklichen Ereignisse von 1937 bis 1945 zu informieren. Anschließend begleitete uns eine Mitarbeiterin der Gedenkstätte über das Gelände, wobei sie detaillierte Informationen relativ altersgerecht übermittelte. Sie zeigte uns unter anderem den „Karacho - Weg“, das Eingangstor, den Aufstellungsplatz sowie das Krematorium. Nicht alle Schüler konnten die Anblicke und teils grausamen Informationen so leicht verarbeiten, doch letzten Endes war der Wissensdrang größer. Der Tag endete schließlich mit der Heimfahrt und vielen neuen Eindrücken.

Jannis Birkholz, Nico Siebold (Kl.9.4)
26.09.2014 1. Platz „Jugend trainiert für Olympia“ Leichtathletik
Finale Am Freitag, dem 26.09.2014, fand in Leinefelde das Kreisfinale statt.
Bei kühlen Temperaturen haben unsere Mädchen in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2000 – 2003) einen sehr guten Wettkampf durchgeführt.
Das Besondere an diesem Wettstreit ist die Mannschaftswertung. Die Sportlerinnen mussten in den Disziplinen 75m, Weit, Hoch, Ball, Kugel, 800m und Staffel antreten.
Jede Schülerin sammelte in ihrer Disziplin Punkte für die Mannschaftswertung.

Der Wettkampftag begann mit dem Staffellauf, gefolgt von Ball, Kugel, Sprint, Hoch, Weit und 800m.
Am Ende hat sich die Mannschaft unserer Schule gegen die Mannschaft vom Lingemann- Gymnasium Heiligenstadt durchgesetzt.

Somit sind die Sportlerinnen für das Schulamtsfinale in Nordhausen qualifiziert!

Herzlichen Glückwunsch!
(K. Gebhardt)

Zur Mannschaft gehören: Julia Apel, Donata Lichtenberg, Adele Schnellhardt, Emma Fuckner, Marie Ruppert, Lucy Helbing, Celina Fricke, Stella Marschhausen, Alina Kniza, Alina Hübler, Anna Gebhardt, Laura Hillmann
27.09.2015 Es ist gut dass wir verschieden sind!
Tabaluga Unter diesem Motto fanden sich die Bands Amplitude, Stony Stones, Thanas und Blindlinks sowie Schüler der Bergschule und unseres Staatlichen Gymnasiums „Marie-Curie“ zusammen um gemeinsam mit der Lebenshilfe aus Leinefelde eine CD zu produzieren. Diese wurde mit dem Abschlusskonzert am 27. September 2014 im Heiligenstädter Kulturhaus veröffentlicht. Der Erstellungsprozess begann aber schon sehr viel früher. Anfang des Jahres fand der erste Workshop in der Lebenshilfe statt. Dort waren zum ersten Mal alle Akteure zusammen, und dort lernten wir auch Herrn Blume, einen Musikprofessor aus Mülhausen, kennen. Herr Blume wurde von der Initiatorin des Projekts, Frau Reinhardt, eigens engagiert, um uns für das Schreiben unserer Songs Tipps zu geben und uns zu unterstützen. In der Folge traf sich unsere Gruppe mehrfach, um an unseren beiden Liedern zu arbeiten. Nach mehreren Workshops, bei denen sich die einzelnen Gruppen ihre Fortschritte gegenseitig vorstellten, und nach vielen Stunden im Musikraum waren unserer Songs fertig: „Sind wir“ und „Gib niemals auf“. Für die CD-Aufnahme stellte Thanas allen ihr Tonstudio zur Verfügung, sodass in den Sommerferien der Plattendruck beginnen konnte. Im neuen Schuljahr probten wir hauptsächlich für das Konzert. Am Tag des Konzerts hatten die Zuschauer die Gelegenheit, eine Ausstellung mit dem Titel „Du bist mir wichtig“ von den Schülern der Tabalugaschule Worbis zu besichtigen. Danach begannen die einzelnen Auftritte: von Rock bis Pop, egal ob laute oder leise Töne – für jeden Geschmack war etwas dabei. Nach 2 Stunden gelebter Inklusion endete das Projekt mit –gesungen von Musikern und Publikum – „Freude schöner Götterfunken“ und Standing Ovation.

Victoria von Lipinski
29.09.- 01.10.2014 Klassenfahrt der Klasse 8.3
Klassenfahrt 8.3 Am Montag, dem 29. September, trafen wir uns schon früh am Leinefelder Bahnhof. Jeder hatte einen riesigen Koffer dabei, obwohl wir nur 3 Tage in Naumburg bleiben wollten. Der erste Zug kam pünktlich in den Bahnhof eingefahren, mit an Bord Herr Thiele, der uns beim Einsteigen half und begrüßte. Es war ziemlich schwer einen guten Platz zu finden, aber am Ende saß doch jeder. Einmal mussten wir umsteigen in Erfurt, doch das verlief reibungslos.

Als wir am Naumburger Bahnhof ankamen, wurden wir schon von einem Mitarbeiter der Jugendherberge empfangen, der uns die schweren Koffer abnahm und sie in ein Auto lud. Zuerst hatten wir eine halbe Stunde Zeit, in der wir uns in der Stadt umsahen und bei dem herrlichen Wetter gleich ein Eis aßen. Danach wurden wir von einer Frau durch die Altstadt geführt, der Höhepunkt dieser Stadtführung war der Naumburger Dom, in der wiederrum eine Besichtigung für uns stattfand. Nach diesem anstrengenden Tag war jeder von uns geschafft, doch leider hatten wir noch den Weg zur Jugendherberge vor uns, von dem keiner erwartet hatte, dass er so lang und anstrengend wäre.

Endlich in der Jugendherberge angekommen, gab es sogleich warmes Abendessen in Form von Nudeln mit Tomatensoße für uns. Obwohl wir alle müde und geschafft waren, stärkte uns das Essen für den Abend an dem es noch eine Disco geben sollte. Danach durften wir endlich auf unsere Zimmer. Zwar waren die meisten nur für vier Personen gemacht, jedoch konnte für einen Schüler aufgebettet werden. Unsere Koffer und die Bettwäsche, die wir für die Betten in unseren Zimmern benötigten, holten wir im Keller ab. Für viele war das Bettenbeziehen ein mehr oder weniger großes Problem, da das Laken, wortwörtlich nur ein Laken war, weshalb es sich ziemlich witzig gestaltete.

Man muss zugeben, dass die Zimmer für 4-5 Schüler ziemlich klein waren, mal ganz abgesehen von den noch kleineren Bädern für die Mädchen, doch die moderne Ausstattung machte den Aufenthalt für 3 Tage ziemlich angenehm. In der Disco am Abend waren nicht nur wir, sondern noch eine andere 6.Klasse vertreten. Auch wenn die Jungs am Anfang zurückhaltend waren, gab es am Ende jedoch niemanden mehr, der allein auf der Bank saß. Der DJ nahm Liedwünsche entgegen und machte den Abend sicher zu einem Ereignis, dass wir nicht mehr so schnell vergessen werden.

Um 22.00 Uhr sollten alle auf ihren Zimmern sein. Wir hatten zwar gehofft, dass niemand etwas bemerken würde, als wir uns alle zusammen noch trafen, aber der Plan ging leider nicht auf. Vielleicht lag es an unserer Lautstärke, dass Herr Thiele und Frau Wenzel uns erwischten, aber wer weiß das schon! Nachdem wir bettfertig endgültig in unseren richtigen Zimmern waren, schliefen wir schnell ein.

Am Morgen wachten wir pünktlich um 7.30 Uhr durch einen nervtötenden Wecker auf, aber welcher Wecker ist das nicht? Da es um halb neun Frühstück gab, hatten wir genug Zeit, um uns fertig zu machen. Zum Frühstück trafen wir uns alle im großen Speisesaal, wie wir es am Abend zuvor schon taten. Für heute stand eine Schlauchbottour auf der Saale auf dem Plan, alle waren begeistert von dieser Idee. Mit Lunchpaket und den richtigen Sachen ausgestattet, machten wir uns erneut auf den Weg in die Stadt, der zu unserem Bedauern nicht kürzer geworden war.

Ein Bus fuhr uns schließlich zur Anlegestelle, wo wir schon von Weitem die großen Schlauchboote sehen konnten. Ein Mann wies uns ein und gab uns darauf Schwimmwesten in den entsprechenden Größen. Nach langem Diskutieren übernahmen schließlich die Jungen und Mädchen jeweils ein Boot. Erstmal auf dem Wasser angekommen, war das Wettrennen schon vorprogrammiert. Jedes Boot hatte einen Steuermann, der die Gruppe lenkte. Bei den Jungs übernahm durchgehend Herr Thiele das Steuer, es schien ihm Spaß zu machen Kontrolle über die sonst so vorlauten Jungs zu haben. Bei den Mädchen wurde getauscht, da sich auch Schülerinnen beweisen wollten.

Einen kurzen Stopp zur Mittagszeit gab es unter der Rudelsburg, wo jeder eine Bratwurst und eine Tasse Tee kostenlos bekommen konnte. Nachdem wir uns alle gestärkt hatten, wanderten wir einen kleinen Weg zur Rudelsburg, auf der wir einen wunderschönen Ausblick auf die Saalelandschaft genießen konnten, natürlich durfte da auch ein Gruppenfoto nicht fehlen, was uns für immer an diesen schönen Ort erinnern wird. Nachdem wir wieder herunter gestiegen waren, fuhren wir weiter, die Saale entlang, bis wir irgendwann die Endstation unserer Tour erreichten. Bis dahin konnten sich die Jungen wieder einmal nicht beherrschen und hatten nichts Besseres zu tun, als sich einen Spaß daraus zu machen, die Mädchen nass zu spritzen.

Ein Bus fuhr uns wieder nach Naumburg, wo wir entscheiden durften, ob wir noch in der Stadt bummeln oder zurück zur Jugendherberge gehen wollten. Die meisten aber entschieden sich für die zweite Variante, da wir ziemlich erschöpft waren. Auch jetzt blieb uns der lange Weg zur Jugendherberge nicht erspart. Wir hatten nun Freizeit und konnten uns duschen, ausruhen und entspannen. Am späten Abend machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt zum Bowlen. Das Bowlingcenter lag gegenüber dem Bahnhof, von dem wir am folgenden Tag schon wieder abfahren mussten, doch daran wollte an diesem Abend noch niemand denken.

Das Bowlen machte uns allen wie erwartet viel Spaß. Wer am Ende gewann, konnte jedoch nicht geklärt werden, da es Meinungsverschiedenheiten gab. Auf dem Weg zurück zur Jugendherberge liefen wir wieder am Dom vorbei, der zu dieser Uhrzeit hell erleuchtet wurde. In der Jugendherberge angekommen, hatten wir nicht mehr viel Zeit bis es Nachtruhe hieß und wir ein letztes Mal ins Bett mussten, was die meisten von uns auch taten....

Am nächsten Morgen war es wieder so weit, wir packten noch vor dem Frühstück unsere Sachen und zogen unsere Betten ab, was sich diesmal leichter gestaltete. Nach einem ausgewogenen Frühstück ging es weiter in das nicht weit entfernte Erlebnisbad ,,Bula Bana“, wo wir uns noch einmal eine schöne Zeit machen konnten. Nach leider nur einer Stunde Aufenthalt mussten wir auch schon wieder mit dem Bus weiter, da unser Zug eine Stunde früher als angekündigt fahren sollte.

Am Bahnhof angekommen dauerte es nicht lange, bis der Zug einfuhr und wir uns mit unseren schweren Koffern bepackt wieder aufmachen konnten, um einen Platz zu suchen. Da der Zug früher kam, konnten wir uns eine Stunde lang noch in Erfurt am Bahnhof aufhalten. Die meisten gingen etwas essen oder shoppen, bevor wir nach der restlichen Fahrt schließlich wieder heil in Leinefelde ankamen, wo jeder von seinen Eltern abgeholt wurde.

Zusammengefasst waren es drei wunderschöne Tage, die wir als Klasse sicher nie wieder vergessen werden!!:)

Von Celine Schulz & Johanna Aust
30.09.-02.10.2014 Klassenfahrt der Klassen 8.1 und 8.2
Klassenfahrt 8.1 Die Klassen 8.1 und 8.2 haben eine dreitägige Klassenfahrt nach Dresden unternommen. Dort bekamen wir eine Führung durch Dresden, bei der wir viele interessante Dinge über Dresden erfahren haben, insbesondere über den Zwinger und über die Frauenkirche. Wir erkundeten die Semperoper von innen, wo wir eine Führung bekamen. Wir alle fanden die Semperoper sehr beeindruckend. Außerdem waren wir im Hygienemuseum, wo wir viele interessante Dinge selbst ausprobieren durften. Nach dem Besuch des Hygienemuseums hatten wir Freizeit, in der wir Dresden selbstständig erkunden durften. Später kamen wir an unserem Treffpunkt zusammen, von wo aus wir anschließend gemeinsam zu den botanischen Gärten gegangen sind. Dort hatten wir einen tollen Ausblick auf die Elbe. Gegen Abend schauten wir uns Dresden bei Nacht an, was wunderschön aussah. Am letzten Tag besuchten wir das „Erlebnisland Mathematik“, dort haben wir sehr viele interessante Dinge über Physik und Mathematik erfahren. Anschließend traten wir unsere Heimreise an.
Wir alle fanden unsere Klassenfahrt sehr toll und wir werden sie nicht so schnell vergessen.

-Dorothée Hesse & Lena Polle
Klassenfahrt 8.2
29.09.- 02.10.2014 Klassenfahrt der 10. Klassen
Klasse 10 Im Rahmen unserer Projektwoche haben die zehnten Klassen eine viertägige Klassenfahrt nach Berlin unternommen. In der Hauptstadt standen nicht nur die Klassiker wie das Brandenburger Tor, der Fernsehturm bei Nebel oder Madame Tussauds auf dem Plan. Ein weiterer Punkt war der Besuch der Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, wobei die persönlichen Erfahrungen eines ehemaligen Häftlings uns sehr bewegt haben. Auch die Führung durch den Bundestag hat sich nicht nur wegen der beeindruckenden Sicht von der Kuppel gelohnt, sondern auch, weil wir so etwas über die interessante Geschichte des Gebäudes erfuhren. Besonders schön war es nach der Heimfahrt gleich in die Ferien zu starten.

Ina – Sophie Deckert
Klasse 10-1
30.09. und 01.10.2014 Auf den Spuren der Zisterzienser- Exkursion Kloster Walkenried
Bild 1 Am 30.09. und 01.10.2014 besuchten die Schülerinnen und Schüler der siebenten Klassen auch in diesem Schuljahr das Klostermuseum Walkenried, welches dem Orden der Zisterzienser gehörte. In Mönchsgewändern konnten sie, auf den Gängen des Klosters wandelnd, das Leben der Ordensbrüder vom 12. bis 14. Jahrhundert nachempfinden und für eine kurze Zeit das Schweigegebot erproben. Um sich während der Schweigezeiten zu verständigen, hatte man im Kloster eine eigene Gebärdensprache entwickelt. Während der Führung durch das Kloster erfuhren die Schüler und Schülerinnen einiges über die strengen Regeln und das entsagungsreiche Leben der Mönche. Obwohl man alle lebensnotwendigen Dinge selbst anbaute und herstellte, wodurch der Orden auch zu Reichtum gelangte, lebten sie sehr bescheiden. Es gab nur eine oder zwei Mahlzeiten am Tag. Die Räume wurden im Winter nicht beheizt. Im Durchschnitt wurde ein Zisterzienser nur 28 Jahre alt. Neben der Eigenversorgung, dem Teilnehmen an Gottesdiensten sowie Beten und Lesen gehörte das Verfassen und Kopieren von Büchern zu ihren Tätigkeiten. Das Schreiben mit einer echten Vogelfeder und Tinte auf Pergament probierten die Schüler und Schülerinnen selbst aus.
Zur Ergänzung des Geschichtsunterrichts wurde ein eindrucksvoller Einblick in das mittelalterliche Klosterleben vermittelt.

G. Ludolph
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02.10.2014 Vorlesewettbewerb der 6.Klassen
Vorlesewettbewerb Am Donnerstag, dem 02. Oktober 2014, versammelten sich alle Schüler der 6. Klassen im Pavillon zum Vorlesewettbewerb. Die Kandidaten Gina Griethe (6.1), Elias Groh (6.2), Anna-Lena Brandt (6.3) und Nele Deterding (6.4) stellten in der ersten Runde ihre Lieblingsbücher der kritischen Schülerjury und dem neugierigen Publikum vor. Im zweiten Durchgang lasen sie einen Text aus einem unbekannten Buch vor und bemühten sich um einen fehlerfreien und vielfältig betonten Vortrag. Abschließend „kämpfte“ jeder Leser mit einem Text, der viele schwierige Wörter wie „Rhabarberbara“ enthielt. Die Kandidaten konnten alle Aufgaben sehr gut bewältigen, doch Gina Griethe aus der Klasse 6.1 gewann knapp vor den anderen Mitstreitern den Vorlesewettbewerb 2014.

Tore - Andree Diederich
30.10.2014 Konzert des Ensembles „Ars canendi“
Ensemble Das gemeinsame Musizieren ist uns eine Herzensangelegenheit. So sind uns neben dem Unterricht auch die wöchentlich stattfindenden Proben (trotz 8. und 9. Stunde) keine zusätzliche Belastung, sondern sorgen vielmehr auf Grund des guten Lehrer-Schüler-Verhältnisses für einen angenehmen Ausgleich zum manchmal stressigen Schulalltag.
Frau Wenzel, die das Ensemble ,,Ars Canendi“ (Die Kunst des Musizierens) bereits seit 7 Jahren leitet, und Frau Gemsa sind beide hoch motiviert und fordern uns Mitmusiker, jeweils unser Bestes zu geben. Die positive Resonanz, auf die das Ensemble voller Stolz verweisen kann, bestätigt, dass sich dieses Prinzip der Ensembleleitung auf jeden Fall lohnt.
AN DIESER STELLE EIN GANZ HERZLICHES DANKESCHÖN AN FRAU WENZEL UND FRAU GEMSA!!!
So war auch das Konzert am 30.10.2014 "Mythen und Legenden aus vergangener Zeit" eine weitere gute Gelegenheit, den zahlreich erschienenen interessierten Zuhörern Proben unseres Könnens vorzustellen.
Der Schein einer Fackel und der Anblick einer im Flur des Gebäudes lehnenden lebensgroßen Holzhexe konnte einem schon einen leichten Gruselschauer über den Rücken laufen lassen, nachdem man bereits recht stimmungsvoll mit Telemann-Sonatinen - gespielt von Sarah Bley auf der Violine - am Eingang des Museums empfangen worden war. Mit mittelalterlichen Weisen umrahmten wir die von S. Gümpel eindrucksvoll vorgetragenen Sagen und Legenden.
Unsere gemeinsame Reise in das Reich alter Mythen begann mit ,,Watkins Ale“, einem Instrumentalstück, gefolgt von ,,Cuncti simus“ (Lasst uns gemeinsam singen). Nachdem dann gesanglich ,,Der rote Mond“ aufgegangen war, übersetzte Frau Gümpel Gottfried von Niffen’s „Wan si dahs“, bevor wir das Lied im Originaltext zu Gehör brachten.
Höhepunkt unseres Programms war jedoch ,,Herr Heinerich“. Das grausige Trollweib, das ihrem Gatten, dem Herrn Heinerich, (gesungen von Michael Riesmeier in einem wunderbaren Bariton) das Leben nicht gerade leicht machte, entpuppte sich letztendlich als Marie Salzmann, die mit ihrer glockenklaren Sopranstimme begeistern konnte. Die Wirkung des recht grausam anmutenden Textes wurde durch entsprechende Anschauungsmaterialien noch verstärkt.
Mit Chamisso’s ,,Jungfrau von Stubbenkammer“, vorgelesen von Frau Gümpel, ging unsere musikalische Reise weiter mit dem ,,König von Thule“, bevor dann ,,Der wilde Wassermann“ Hochzeit hielt. Das Volkslied ,,Es führt über den Main“ schlug dann gedanklich eine Brücke vom Leben hinüber in eine andere Welt, was für den einen oder anderen schon ein wenig Melancholie bedeutete, doch Marie von Ebner Eschenbach’ s ,,Ein kleines Lied“ holte alle ganz schnell wieder in die Gegenwart und somit in den Saal des „Gülden Creutz“ zurück. Das mazedonische „Sto mi e mio“ bildete den erfrischenden stimm-und klanggewaltigen Abschluss unseres Programms, das mit reichlich Applaus und einer Zugabe (Eno sagrado en vigo -3 Haselnüsse für Aschenbrödel) belohnt wurde.
Jetzt freuen wir uns auf Auftritte im Advent und vor allem aber auf den Mai 2015! Dann nämlich werden wir unsere Schule und als einzige Thüringer Teilnehmer auch unser Bundesland im Musikwettbewerb in Lüneburg vertreten.

B. Rehkopp
12.11.2014 Mathematische Talente
Preisträger Am Mittwoch, dem 12.11.2014, nahmen 16 Schüler aus den Klassenstufen 5 bis 9 unseres Gymnasiums an der 2.Stufe der Mathematikolympiade teil . Fünf von ihnen konnten mit besonderen Leistungen beeindrucken. So gelang es Tim Nolte in der Klassenstufe 5 den 1. Platz im Schulamtsbereich Worbis zu erringen. Außerdem erhielt er für seine 36 Punkte von 40 möglichen einen 1. Preis. Rene Dransfeld und Armin Stolze (beide Klassenstufe 6) erreichten den 2. Platz mit jeweils 25 Punkten. Außerdem konnten sich beide über einen 3. Preis freuen. Ebenfalls einen 3. Preis für ihre erzielten Punkte konnten Emilia Helbing (Klassenstufe 5) und Sarah Helbing (Klasse 8) in Empfang nehmen.

Die gesamte Fachschaft Mathematik gratuliert den Preisträgern.
14.11.2014 Extra Englischstunde im Pavilion
Englischstunde The joyful English lesson
Eine interessante, heitere und amüsante extra Englischstunde erlebten 98 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen des Staatlichen Gymnasiums „Marie-Curie- Gymnasium“ in Worbis am Freitag mit ihren Englischlehrerinnen im Pavillon der Schule.
Reiner Anding ist Absolvent der Berliner Schauspielschule,, Ernst Busch", Autor, Szenograf, Musiker, , Regisseur und Akteur. Seit 1977 benutzt er die Spielformen des modernen Figuren-und Objekttheaters. Er bot den aufmerksamen Kindern mit,, Snow White and the 7 Dwarves " (Schneewittchen und die 7 Zwerge) ein Theatererlebnis, das ihnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Dank guter Vorbereitung im Englischunterricht gab es keine Verständigungsschwierigkeiten. Fehlte aber doch einmal eine Vokabel, half den Kindern die überaus ausdrucksstarke Mimik und Gestik des Künstlers , dem Handlungsverlauf weiter zu folgen. Mit einfachsten Mitteln (siehe Fotos ) und Instrumenten wie Maultrommel, Tamburin oder Schellen wurde das Grimm’sche Märchen so zu einem ganz besonderen Augen-und Ohrenschmaus.
Stolz bewiesen einige 5.Klässler nach dem Theaterstück bei einer Feedbackrunde, dass sie mit ihren bisher erworbenen Sprachkenntnissen durchaus in der Lage sind, ihre Fragen auch in der englischen Sprache zu stellen.
Reiner Anding bedankte sich für die gute Disziplin der Schüler während der Vorführung und überließ den Lehrerinnen für die einzelnen Klassen je eine Kopie zur Anfertigung eines zum Märchenstück passenden Leporellos.
Ein Dank auch den Kolleginnen des Fachbereiches Englisch, die diese Veranstaltung organisierten!

B. Rehkopp
19.11.2014 Erster Weltkrieg – ein historischer Vortrag
Bild 1 Auf eine Zeitreise der besonderen Art begaben sich am 19.11.2014 die Schüler der 11. und 12. Klasse des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis. Ingo Espenschied, Journalist und Experte für deutsch-französische Geschichte des 20. Jahrhunderts, versuchte uns Schülern durch eine sehr anschauliche, multimediale Präsentation die Geschehnisse des Ersten Weltkrieges näher zu bringen.
Er begann zunächst mit einer persönlichen Geschichte. Die Soldaten eines deutschen Husaren-Regiments waren in Frankreich auf dem Gut Fiquelmont stationiert. In einem später entdeckten Brief schreiben diese Soldaten noch: „Utopie und ein mögliches Eden ist ein geeintes Europa.“
Wovon sie träumten, wurde für uns später Wirklichkeit. Doch erst mussten zwei schreckliche Kriege den europäischen Kontinent verwüsten.
Herr Espenschied erläuterte zunächst die Ursachen des Krieges: das Großmachtstreben der europäischen Staaten und schließlich der Anschlag auf das österreichische Thronfolgerpaar in Sarajevo. Mit vielen Fotos und auch Filmsequenzen wurde gezeigt, wie begeistert die Menschen zunächst in den Krieg zogen. Auch ein Aufruf des damaligen Kaisers Wilhelm II. wurde eingespielt. So war die Präsentation sehr abwechslungsreich. Anhand vieler Karten wurden die bedeutenden Schlachten des Krieges erläutert und die Taktiken der einzelnen Staaten verdeutlicht.
Am Ende verlor Deutschland den Krieg. In Versailles wurde 1919 der Friedensvertrag unterzeichnet. Die Deutschen fühlten sich gedemütigt und mussten außerdem ihre Gebiete in Elsass- Lothringen abtreten. Nach 1919 bedurfte es viel Arbeit, um das deutsch-französische Verhältnis zu verbessern. In den 1920er Jahren bemühten sich vor allem Gustav Stresemann und später Robert Schumann darum. Ein gutes Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich war auch ein Grund dafür, dass 1951 die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl gegründet wurde. Der erste Schritt zu einem geeinten Europa.
Durch die multimediale Präsentation, aber auch durch sein narratives Talent hat uns Herr Espenschied die Thematik des Ersten Weltkrieges ein Stück näher gebracht.

Elisabeth Lange

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09.12.2014 Reisebericht zur Weiterbildung in Südtirol
Südtirol Am 09.12.14, kurz vor den Ferien begaben wir uns auf den Weg zur Weiterbildung nach Sulden(Südtirol), um in der Lage zu sein, zukünftig Schulskikurse leiten zu dürfen. Nach 9h Autofahrt kamen wir endlich am einzigen weißen Skigebiet der Alpenregion an. Auf der Hinfahrt fuhren wir an vielen noch grünen Pisten vorbei, wodurch eine gewisse Anspannung hinsichtlich der Schneesicherheit zu erkennen war (und das im Dezember!?). Bereits am ersten Abend lernten wir unsere Lehrerkollegen bei der ersten Theorieeinheit des Skilehrens kennen. Nach dieser Einheit freuten wir uns umso mehr auf den nächsten Morgen, an dem wir endlich auf die Piste durften. Nach einem Aufstieg bis auf 3250m hatten wir genug Höhe erreicht und v.a. endlich Schnee im Überfluss. Die weiteren Tage verliefen stets nach dem gleichen Muster: morgens und nachmittags jeweils 2h Skipraxis auf der Piste und abends nach dem Abendessen 2h Theorie. Am letzten Tag stand noch das Wichtigste auf der Tagesordnung- die Abschlussprüfung, bei der sowohl praktische als auch theoretische Bestandteile zu meistern waren. Mit den nun erlangten Kompetenzen ging es zurück nach Deutschland, so dass die Planung und Konzeption des zukünftigen Skilagers von statten gehen konnte. Wir freuen uns auf ein reges Interesse an unserem Projekt „Skilager“ und hoffen auf eine möglichst hohe Teilnehmerzahl für unsere zukünftigen fakultativen Fahrten der 7. Klassen in die weiße Pracht.
01.01.2015 Nutzung der Schulbibliothek am Gymnasium nun möglich
Jugendarbeit Am 01.01.2015 trat der Jugendförderplan für den Landkreis Eichsfeld 2015 2019 in Kraft. Dieser ermöglicht die finanzielle Förderung der schulbezogenen Jugendarbeit an Regelschulen, Förderschulen und Gymnasien des Landkreises Eichsfeld.

Der Förderverein des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ schloss im Oktober 2014 mit dem Landkreis Eichsfeld und dem Gymnasium die vertragliche Basis, durch den die Besetzung der Schulbibliothek ab dem 1. Januar 2015 ermöglicht werden konnte. Frau Lips, selbst Elternsprecherin am Gymnasium, wird im Rahmen der schulbezogenen Jugendarbeit die Katalogisierung und Pflege des Bibliotheksbestandes übernehmen, gleichzeitig kann nun der Lesesaal des Gymnasiums mit der vorhandenen Computertechnik von allen Schülern genutzt werden.

Damit die anfallenden Aufgaben in der Bibliothek auch leicht von der Hand gehen können, übergab Herr Gottstein, Vorsitzender des Fördervereins, dem Gymnasium zu Beginn des Jahres einen Laptop mit der notwendigen Software.

Dies ist nur einer von vielen Aspekten der weitreichenden Unterstützung des Gymnasiums durch die Mitglieder des Fördervereins. Viele von ihnen werden sich am 21.03.2015 zum Absolvententreffen mit Ehemaligen wieder im Gymnasium einfinden und miteinander ins Gespräch kommen.

13.01. und 15.01.2015 Schulamtsfinale "Jugend trainiert für Olympia" in Bad Langensalza
Bild 1 Zweite Plätze für die Basketballerinnen und Basketballer des Staatlichen Gymnasiums "Marie Curie" Worbis im Schulamtsfinale des Schulsportwettbewerbes "Jugend trainiert für Olympia" am 13.1.15 und 15.01.15 in Bad Langensalza

In den Wettkampfklassen 3 und 2 erreichten die Jungen mit jeweils zwei Siegen und einer Niederlage hervorragende Ergebnisse.

In der WK 3 spielten für unsere Schule Florian Weinreich, Valentin Egert, Justin Ertmer, Pascal Kullmann, Maurizio Aurin, Nicolas Konrad, Peter Lach und Josef Mannke.

In der WK 2 spielten für unsere Schule Paul Hoppe, Lars Becker, Hannes Hagedorn, Phillip Apel, Philipp Gornig, Lorenz Glahn, Konstantin Koitek und Philipp Madeheim.

In der Wettkampfklasse 2 erreichten die Mädchen mit einem Sieg und einer Niederlage ein hervorragendes Ergebnis.

In der WK 2 der Mädchen spielten für unsere Schule Natalie Zinke, Rebecca Riesmeier, Laura Fütterer, Frauke Eckoldt, Henrieke Müller, Alina Hübler und Lisa-Marie Oberkersch.

Jan Gebhardt
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24.01.2015 Eichsfelder „schnupperten“ in Worbis
Bild 1 Auch in diesem Jahr fand der Schnuppertag des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ am 24.01.2015 in Worbis beachtliche Resonanz. Zahlreiche große und kleine Interessenten verschafften sich einen Eindruck vom vielfältigen Schulleben, das die verschiedenen Fachbereiche anschaulich repräsentierten. Da war z.B. im Fach Geographie ein aktiver Vulkan zu bestaunen. In den naturwissenschaftlichen Fachkabinetten konnten junge Forscher aktiv ihr Wissen in Experimenten erweitern und im Pavillon eine Show mit chemischen Experimenten bestaunen. Für eindrucksvolle musikalische Impressionen sorgte das Ensemble „Ars canendi“ unter der Leitung von Frau Nicole Wenzel mit der Ballade vom „Herr[n] Heinrich“ oder mit mittelalterlichen Klängen unter dem Titel „wan si dahs“. Unter der Leitung von Frau Irina Gemsa brillierte der Schülerchor mit verschiedenen Darbietungen. Die Fremdsprachen präsentierten theatralische Dialoge und humorvolle Rollenspiele. Zahlreiche Gewinne wurden am Glücksrad für die Besucher „ausgeschüttet“. Nach ereignisreichen Rundgängen konnten sich die Gäste des Gymnasiums mit Kuchen und Brötchen auch kulinarisch stärken. Insgesamt ein ungewöhnlicher und beeindruckender Schultag, ideenreich gestaltet von Schülern und Lehrern des Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis.

E.Thiele
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27.01.2015 Schulamtsfinale im Handball in Nordhausen
Jungen Schulamtsfinale des Schulsportwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ am 27. Januar 2015 in der Ballsporthalle Nordhausen in der Wettkampfklasse III Jungen

Im Schulamtsfinale in Nordhausen trafen sich die besten Schulmannschaften Nordthüringens in der Spielsportart Handball.
In der Wettkampfklasse III der Jungen standen sich die Mannschaften des Tilesius- Gymnasiums Mühlhausen, des Herder- Gymnasiums Nordhausen, des Gymnasiums aus Artern und des „Marie Curie“ Gymnasiums Worbis gegenüber. Das Turnier wurde im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen. Dadurch hatten die Jungen jeweils 3 Spiele.
Folgende Ergebnisse gab es für das Gymnasium „Marie Curie“ aus Worbis:
Worbis - Nordhausen 9:9
Worbis - Artern 21:6
Worbis - Mühlhausen 8:10
Taktisch diszipliniert wurden die ersten zwei Spielbegegnungen bestritten.
Mit einer unnötigen Niederlage im letzten Spiel verschenkten die Jungen den möglichen Turniersieg .
Es spielten: Justin Ertmer, Florian Weinreich, Pascal Kullmann, Dominik Fricke, Tim-Luca Kuckuk, Phillip Fröse, Peter Lach, Pascal Kolle und Konstantin Ladwig.

Jan Gebhardt

29.01.2015 Regionalfinale Handball der WK II und III weiblich in Schlotheim
Bild 1 Am Donnerstag, den 29.01.2015 fand in Schlotheim das Regionalfinale Handball der Wettkampfklassen II und III statt.
In der WK II traf man auf das Humboldt Gymnasium aus Nordhausen sowie die Heimmannschaft das Seiler Gymnasium aus Schlotheim.
Im ersten Spiel der WK II gegen das Humboldt Gymnasium Nordhausen hielt man bis zur Halbzeit gut mit, die mangelhafte Chancenverwertung und Lücken in der Abwehr führten jedoch zu einer 9:14 Niederlage.
Im zweiten Spiel traf man auf den Gastgeber das Seiler Gymnasium. Zunächst konnte sich keine Mannschaft deutlich absetzen. Eine strittige rote Karte in der zweiten Halbzeit und der damit verbundene fehlende Angriffsdruck führten jedoch zur 5:11 Niederlage. Trotzdem zeigten die Mädchen eine gute spielerische Leistung.
In der WK III stand man nur der Heimmannschaft gegenüber. Schon in der ersten Halbzeit zeigte sich die spielerische Überlegenheit, sodass das Spiel mit einem deutlichen 20:0 Torerfolg für das Marie Curie Gymnasium entschieden werden konnte. Somit qualifizierten sich die Mädchen der WK III für das Landesfinale am 12.03.2015 in Bad Blankenburg.

Die Mädchen der WK III und II kehren somit vom Regionalfinale mit einem ersten und einem dritten Platz heim.

Für unsere Schule am Ball:

WK II: Natalie Zinke, Rebecca Riesmeier, Laura Fütterer, Frauke Eckoldt, Gina Grimm, Lisa – Marie Oberkersch, Henrieke Müller, Annalena Orlob

WK III: Armina Faclic, Alina Müller, Marie Ruppert, Joyce Poppe, Anne Begau, Adele Schnellhardt, Emma Fuchner

Begleitet wurden die Mannschaften durch Frau Schulz und Frau Trümper.


M. Trümper


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19.02.2015 Exkursion der Klassen 8.3 und 8.4 nach Weimar
Bühne Wir trafen uns alle um 7:15 Uhr am Busbahnhof. Der Bus kam pünktlich. Da wir aber noch mit der 8.4 fuhren, war das Gedrängel vorprogrammiert, dennoch fanden alle schließlich einen Platz.
Die Busfahrt erstreckte sich über 2 Stunden, in denen manche einfach nur Musik hörten oder sich unterhielten. Nach der langen Fahrt kamen wir in Weimar an. Da wir noch ein bisschen Zeit hatten, bis die Vorführung starten würde, durften wir uns im nahe gelegenen Einkaufszentrum umsehen. Viele von uns wollten shoppen gehen, doch die Jungs wollten eher etwas gegen ihren Hunger tun. Nach einer Stunde trafen wir uns alle auf dem Parkplatz wieder, um dann geschlossen zum E-Werk zu gehen, wo das Theaterstück aufgeführt werden sollte. Wir waren alle sehr gespannt, wie die Schauspieler das Buch „Tschick“ szenisch umsetzen würden. Wir hatten es im Deutschunterricht schon gelesen und uns näher damit beschäftigt.
Das E-Werk war sicherlich für alle von uns eine Überraschung, da es nicht, wie erwartet, ein modernes Theater war, sondern eine alte, renovierte Fabrikhalle. Auch die Bühne wurde klein gehalten und auch die Anzahl der Schauspieler war unerwartet. Wir denken, das besondere an diesem Stück war, dass es nur von zwei männlichen Schauspielern gespielt wurde, die auch die weiblichen Rollen umsetzten. Nachdem das Stück geendet hatte, machten wir uns alle auf den Weg zurück zum Bus.
Um 15 Uhr kamen wir schließlich in Worbis an, wo jeder sich verabschiedete und sich auf den Weg nach Hause machte. Alles in allem war es ein erlebnisreicher Tag.

Johanna Aust, Celine Schulz
12.03.2015 Impressionen von der Leipziger Buchmesse 2015
Buchmesse Nach ereignisreicher Anfahrt und deutlicher Verspätung bildete die erste Station das 3Sat-Podium mit einem der bekanntesten Historiker der Bundesrepublik: Heinrich August Winkler. Seine „Geschichte des Westens“ ist jetzt in ihrem vierten Band erschienen, der die Gegenwart thematisiert. Im Gespräch vertrat Professor Winkler die These, dass der Westen sich zumeist selbst in Frage stellt, wenn man von den Bedrohungen durch Putins Russland und den islamischen Terrorismus einmal absieht. Technische und wirtschaftliche Errungenschaften führen dazu, so Winkler, dass z.B. Freiheit und Sicherheit in Widerspruch geraten z.B. durch neue Überwachungstechniken. Auch Mehrheitsbeschlüsse könnten tyrannisch sein, wenn sie auf Kosten der Minderheiten gingen. Dabei dürfe die Demokratie die Grundrechte nicht der Mehrheitsmeinung opfern. Winkler illustrierte seine Ausführungen mit zahlreichen historischen Beispielen, die z.T. bis in die griechische Antike zurückreichten. Das ist insoweit nicht verwunderlich, als dass Winkler gelernter Althistoriker ist.
Auf dem Stand der Wochenzeitung „Die Zeit“ präsentierte der Autor Thomas Brussig sein neues Buch „Das gibt es in keinem Russenfilm“ u.a. mit recht launigen Anekdoten. So habe die Kanzlerin Angela Merkel einmal drei seiner Bücher gekauft und dies wurde in der Öffentlichkeit bekannt. Danach erfuhr Brussig, dass Mitglieder des Bundeskabinetts in der Folge auch zum „Brussiglesen“ aufgefordert wurden. Zu seinem neuen Roman bemerkte der Autor, dass er dort selbst als fiktive Figur vorkomme und er mit dieser Figur Entwicklungen und Ereignisse erlebe, die er im realen Leben auch gerne erfahren hätte.
Danach folgte eine Stippvisite beim Podium der ARD, auf dem einer der Favoriten für den Preis der Leipziger Buchmesse, Norbert Scheuer, seinen sehr von Ornithologie geprägten Roman „Sprache der Vögel“ erläuterte. In diesem Buch geht es um einen Bundeswehrsoldaten im Afghanistankrieg, den seine Vogelbeobachtungen aus der Tristesse des Einsatzes retten. Die Hauptfigur Paul sei, so der Autor im Gespräch, ein moderner Simplizissimus: Paul konzentriere sich eben auf etwas anderes als den militärischen Dienst: auf die Vögel als Symbole von Freiheit und Unabhängigkeit. Während ein General den Bundeswehstandort besucht, fasziniert den Protagonisten nicht dessen Rede, sondern eine Lerche, die in die Luft steigt. „Jeder Dichter interessiert sich für Vögel!“, so die Erklärung des Autors. Er verwies zudem auf eigene Interessen z.B. an Falken schon zu Kindheitstagen in der Eiffel, die einen „biographischen Fixpunkt“ darstellten, von dem aus dann dazu gedichtet wurde. Auch die Bekanntschaft mit einem ornithologisch interessierten Afghanistanveteran sei zur Quelle des durch wunderbare Vogelaquarelle illustrierten Buches geworden. So sei das Buch zugleich Kunstbuch, vom Sohn des Autors illustriert.
An dieser Stelle endet der kleine, ganz subjektive Rundgang über die Messe, der die Fortsetzung dieser Exkursionen zur Buchmesse wünschenswert erscheinen lässt.

E.Thiele
20.03.2015 Sonnenfinsternis weckte Interesse
Bild 1 Viele interessierte Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums fanden sich in den Pausen und zum Teil in der 4. Stunde gemeinsam mit ihren Lehrern auf dem Schulhof ein. Frau Pfeifer und Herr Dittmann zeigten am Sonnenteleskop das Fortschreiten der Sonnenfinsternis. Da im Vorfeld die Mediziner warnten, ohne Schutz in die Sonne zu schauen, brachten sich die Schüler Sonnenbrillen, gebastelte Brillen aus Rettungsdecken und sogar einen Schweißerhelm mit. So wurde das Naturschauspiel gleich für den praktischen Unterricht genutzt.
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20.03.2015 Teilnahme an der 9. Thüringer Russischolympiade
Russisch-Olympiade Am 20. März 2015 fand in der Pestalozzischule in Weimar die 9. Thüringer Russischolympiade statt. Insgesamt gingen 60 Schülerrinnen und Schüler aus 15 Gymnasien an den Start. Das Staatliche Gymnasium „Marie Curie“ Worbis wurde durch eine Schülerin und 3 Schüler vertreten.
Die Anreise erfolgte mit dem Zug vom Bahnhof in Leinefelde. Gegen 9.15 Uhr sind wir am Weimarer Bahnhof angekommen. Die Schule erreichten wir gegen 10 Uhr mit dem Bus. Danach erfolgte die Eröffnung, die zum größten Teil in russischer Sprache durchgeführt wurde. Nach der Eröffnung wurden die Schülerinnen und Schüler in kleine Gruppen aufgeteilt.
Bis jede Gruppe ihren Raum gefunden hatte, dauerte es eine Weile. Abgelenkt von der partiellen Sonnenfinsternis ging es um 11 Uhr mit dem Leseverstehen los. Die Arbeitszeit hierfür betrug ungefähr 20 Minuten. Danach ging es ohne Pause weiter mit dem Hörverstehen. Dazu las uns eine russische Studentin einen Text vor. Erneut ging es ohne Pause mit dem Thema Grammatik weiter. Für diese Aufgaben hatten die Schüler 10 Minuten Zeit. Bevor es zum letzten schriftlichen Thema, der Mediation ging, gab es eine Pause von 5 Minuten.
Nachdem die schriftlichen Aufgaben erledigt waren, hatten die Schüler Zeit zum Mittagessen. Für das leibliche Wohl war in der Schule reichlich gesorgt.
Vor dem Dialog mit einem ausgelosten Schüler einer anderen Schule gab es noch ein wenig Freizeit, in der sich die Schüler auf ihr Gespräch vorbereiten konnten. Um 13 Uhr war die erste Gesprächsgruppe an der Reihe. Es gab verschiedene Themen, die vor dem jeweiligen Gespräch ausgelost wurden: z.B. Hobbies, Tagesablauf, Familie, …. Ein Gespräch dauerte circa 10 Minuten.
Danach gab es wieder viel Freizeit, während die Lehrer die Leistungen der Schüler bewerteten. Um 15 Uhr erfolgte die Auswertung der einzelnen Gruppen. Alle Schüler unserer Schule schnitten erfolgreich ab. In der Gruppe 3 belegten wir sogar einen 3. Platz.
Neben der Anstrengung bereitete die Olympiade auch Spaß und man konnte sich in der Freizeit mit den anderen Schülern austauschen. Nach einem anstrengenden Tag fuhren wir wieder mit dem Zug in Richtung Heimat. Den Bahnhof in Leinefelde erreichten wir gegen 19 Uhr.

Jonas Seidenstücker
Florian Mehnert

27.03.2015 Englischwettbewerb der 9.Klassen
  Am 27. März 2015, dem Freitag vor den Osterferien, fand an unserer Schule der Englisch-Wettbewerb der Klasse 9 statt, welcher als Vorrunde für den regionalen Wettbewerb in Nordhausen in 4 Wochen dienen wird.
Aus allen 4 Klassen der 9. Klassenstufe wurden je 3 Schüler ausgewählt, an dem 4-teiligen Wettbewerb teilzunehmen. Die ersten beiden Teile waren Hör- und Leseverstehen. Mit Hilfe der gegebenen Informationen in Englisch musste man Schemata und Aufgaben auf einem Arbeitsblatt ausfüllen – ebenfalls in Englisch. In der 3. Runde ging es um Grammatik und Vokabular – in einem Text (das Thema war die Titanic) mussten Lücken mit passenden Worten und richtig gebeugten Verben ausgefüllt werden. In dem letzten Part wurden die 11 Schüler (1 Schüler war krank) in 2er- und 3er-Gruppen geordnet, in denen sie vor den Lehrern Gespräche zu gegebenen Themen, wie zum Beispiel Medien, Essen oder Sport, führten.
In vier Wochen werden die drei Besten zur Regionalrunde nach Nordhausen geschickt.

Autorin: Anna Wag
  Erneut große Denker am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“
Bild 1 Allgemeinwissen, Spezialkenntnisse in Englisch und Deutsch, aber auch auf naturwissenschaftlich-mathematischem Gebiet überdurchschnittlich gut, dies waren die Voraussetzungen für das sehr gute Abschneiden von Konstantin Ladwig (Kl. 6.2) und Tore-André Diederich (Kl. 6.4) bei der zweiten Stufe der diesjährigen Denkolympiade.
Bereits in der 5. Klasse legten beide die Grundlage für Ihren Erfolg, denn nur die fünf Besten einer jeden Klasse qualifizierten sich für die nächste Runde. Motiviert und eifrig gingen alle Starter an die Lösung der umfangreichen Tests, die in drei Unterrichtsstunden in den verschiedenen Teilgebieten durchgeführt wurden. Insgesamt beteiligten sich 217 Schülerinnen und Schüler von 17 Thüringer Gymnasien/IGS und 22 Regelschulen/TGS an dieser Zweiten Stufe der Denkolympiade. Daher ist es sehr erfreulich und lobenswert, dass unser Gymnasium zwei ausgezeichnete vordere Plätze belegen konnte. Konstantin wurde 16. und Tore-Andre 18. Dabei lieferten sich die beiden ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen, so hatte Konstantin bei den Aufgaben zum Allgemeinwissen die Nase vorn, während Tore-André mehr auf mathematischem Gebiet punktete, innerhalb der Sprachen waren beide nahezu gleich gut.
Da sich beide landesweit im Spitzenfeld platzieren konnten, wurden sie mit Urkunden und jeweils zwei Buchpreisen geehrt, die der Schulleiter Herr Schüler überreichte. Herzlichen Glückwunsch!

Diana Podehl
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20.04.-24.04.2015 Schüler aus Frankreich zu Besuch
Frankreichbesuch Seit 1998 finden die gegenseitigen Besuche zwischen Schülern unseres Gymnasiums und Schülern des Collège „Albert Ball“ statt. In diesem Jahr fand die Begegnung in Worbis statt.
Am 20. April trafen die 24 Schüler und 4 begleitende Lehrer aus Annoeullin in Worbis ein. Nach der Begrüßung durch die Schulleitung und die Französischlehrer hatten die Korrespondenten Zeit, sich etwas kennen zu lernen, sofern das nicht schon über Briefkontakt oder per E-Mail geschehen war. Die Gäste lernten bei einem Rundgang die Schule kennen, denn in den nächsten Tagen war Unterricht angesagt.
Nach der langen Reise warteten alle darauf, endlich mit ihren Korrespondenten in die Heimatorte zu fahren, wo sie für eine Woche ein Zuhause finden sollten.
Der erste Abend diente dazu, sich mit den Lebensgewohnheiten in einer deutschen Familie vertraut zu machen und sich zu verständigen, was für einige der Korrespondenten nicht so einfach war, hatten sie doch erst begonnen, die deutsche Sprache zu erlernen.
An den Vormittagen im Unterricht lernten die Gäste aus Frankreich, welche Unterschiede es zwischen den Schulsystemen gibt. Gemeinsam lernten sie im Musikunterricht ein deutsches Lied. Auch am Sportunterricht konnten sie teilnehmen. In anderen Stunden begleiteten die französischen Schüler ihre deutschen Korrespondenten.
An den Nachmittagen lernten die Gäste während einiger Ausflüge die Region kennen. Das neu gestaltete Grenzlandmuseum in Teistungen erregte dabei eine besondere Aufmerksamkeit. So detailliert hatten die Schüler noch nichts über die zwei deutschen Staaten und deren wieder gewonnene Einheit gehört. Außerdem war es ein ehemaliger Schüler des Gymnasiums, der die Führung in französischer Sprache übernommen hatte.
Eine Ganztagsexkursion führte die Gäste in die Barbarossahöhle sowie nach Bad Frankenhausen. Dort hatten sie auch die Gelegenheit, das Panoramamuseum zu besichtigen. Schüler und auch Lehrer waren davon sehr begeistert.
Beim Besuch in Duderstadt bewunderten die Gäste die herrlichen Fachwerkhäuser und das Rathaus.
In Worbis besuchten wir den Bärenpark und nahmen an einer Führung durch das Heimatmuseum „Gülden Creutz“ teil. Hier konnten unsere Gäste sogar selbst alte Handwerkskunst ausprobieren, z. B. das Spinnen am Spinnrad.
Die Familien gestalteten die Abende nach den Schul- und Exkursionstagen sehr abwechslungsreich.
Am 24.04.2015 wurden die Gäste von der Schulleitung und allen teilnehmenden Schülern und Lehrern verabschiedet.
Sie bekamen ein Geschenk für die Schule mit auf den Weg.
Im nächsten Jahr werden deutsche Schüler ihre Korrespondenten in Annoeullin besuchen.

Autoren: Korrespondenten des Französisch-Austauschs
23.04.2015 Fremdsprachenwettbewerb in Nordhausen
Nordhausen Am Donnerstag, dem 23.04.2015, fuhren wir, Anna Wagner, Sabine Bötticher und Lea Schmidt, gemeinsam mit Herrn Schöbitz nach Nordhausen, um an der Regionalrunde des Fremdsprachenwettbewerbs teilzunehmen, die dort am Herder-Gymnasium ausgetragen wurde.
Da an diesem Tag ein Bahnstreik stattfand, mussten wir mit dem Bus nach Nordhausen fahren. Dort traten wir dann gegen 14 weitere Teilnehmer der neunten Jahrgangsstufe aus sechs weiteren Nordthüringer Gymnasien an. Alle Schüler mussten Aufgaben in den Kategorien Hörverstehen, Leseverstehen, Grammatik und Vokabeln lösen sowie je ein fünfminütiges Gespräch zu einem vorgegebenen Thema mit einem Schüler eines anderen Gymnasiums führen.
Die begleitenden Lehrer hatten in der Zwischenzeit die Aufgabe, die Tests der Schüler zu kontrollieren und auszuwerten. Das Ergebnis wurde bereits am Ende des Wettbewerbs bekanntgegeben:
Den ersten Platz belegte eine Schülerin vom Lingemann-Gymnasium Gymnasium Heiligenstadt, den zweiten Platz eine Schülerin des Herder-Gymnasiums. Lea Schmidt erreichte den dritten, Anna Wagner den vierten und Sabine Bötticher den siebten Platz.
Gegen Nachmittag fuhren wir Schülerinnen und Herr Schöbitz dann gemeinsam mit dem Bus nach Leinefelde zurück.

Lea Schmidt
  Wettbewerb Diercke Wissen und Diercke Wissen Junjoren 2015
Bild 1 47 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7-10 des „Marie Curie Gymnasiums“ Worbis beteiligten sich in diesem Schuljahr am größten deutschen Schülerwettbewerb im Bereich Geographie.
Nils Knoche (Kl. 7.4), Tobias Wedig (Kl. 8.1), Julian Kaufhold (Kl.9.2) und Christoph Gothe (Kl.10.4) lösten die interessanten Aufgaben am Besten. Sie konnten sich zu Recht über den Sieg auf Klassenebene freuen.
Christoph Gothe wurde Schulsieger und erreichte im Wettbewerb auf Landesebene einen sehr guten dritten Platz.


40 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 wetteiferten in diesem Schuljahr um Titel „bester Nachwuchsgeograph“. Ludwig Ohse, Felix Theile und Gina Griethe erreichten die
Maximalpunktzahl.
Ludwig Ohse löste auch die Stichfragen perfekt und siegte vor Felix Theile und Gina Griethe.

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20.05.2015 Exkursion zur DLR nach Göttingen
Bild 1 Am 20.5.2015 fuhren wir als zweiter Wahlpflichtkurs „Naturwissenschaften und Technik“ ins DLR -School -Lab des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt nach Göttingen. Die Exkursion startete nach der fünften Unterrichtsstunde mit dem Bus. In Göttingen angekommen, wurden wir von dortigen Mitarbeitern empfangen und in das Experimentierlabor geführt.
Zuerst füllten wir für eine Pädagogik-Studie anonym einen Fragebogen aus, der von persönlichen Eigenschaften in Verbindung mit Physik und Technik handelte.
Dann hielt einer der Leiter des Tages einen Vortrag über die Aufgaben und Themengebiete des DLR, zu denen wir später eine Auswahl verschiedener Experimente durchführen durften. Dabei wurden wir in Gruppen über verschiedene physikalische Phänomene aufgeklärt. Bei Fallversuchen konnten wir Erscheinungen der Schwerelosigkeit beobachten und erkennen. Wir erhielten Informationen über die Raumstation ISS, untersuchten den Zusammenhang zwischen Anstellwinkel einer Tragfläche und dem Auftrieb und konnten den Aufbau eines Windkanals besichtigen sowie Stromlinien an verschiedenen Körpern beobachten. Die Betreuung übernahmen junge Mitarbeiter des DLR. Jede Gruppe nahm an je zwei Experimenten teil.
Danach füllten wir den zweiten Teil des Fragebogens aus und fuhren am Nachmittag mit dem Bus zurück nach Worbis.

Anne Schneider, Anne Begau, Lea Schmidt
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28.05.-31.05.2015  Gemeinsames Singen und Musizieren verbindet
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Mit großen Erwartungen nahmen wir an der 18. Bundesbegegnung,, Schulen musizieren“ in der Zeit vom 28. bis 31. Mai 2015 in Lüneburg teil. Unsere Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern übertroffen! Es war ein Fest der Musik und Lebensfreude, denn die Musik öffnet die Herzen derer, für die sie gemacht wird, und die Herzen derer, die sie spielen.
Die Freude am Musizieren steht bei uns Mitgliedern des Ensembles ,,Ars Canendi“ im Vordergrund. Wenn jede einzelne Stimme ein Teil vom Einklang vieler Stimmen wird, erreicht sie die Herzen der Menschen. Das wurde uns besonders bewusst, als bei der Abschlussveranstaltung das von unserer Sarah Bley verfasste Lied ,,Luna in Lüneburg“ von allen Teilnehmern voller Begeisterung mitgesungen wurde.
Von vielen Seiten hörten wir Lob und Anerkennung und gewannen ein Stück an Selbstbewusstsein hinzu.
Der Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg lud uns sogar persönlich zu einem Wiederholungsbesuch in seine schöne Stadt ein!
Auf dem Weg zu unseren zahlreichen Konzerten- auf dem Lüneburger Marktplatz, in der Musikschule, im Biergarten,, Krone“ oder auch in der Kulturhalle ,,Vamos“- aber auch bei der sehr interessanten Stadtführung hatten wir zwar bereits einen Teil der wunderschönen Hansestadt, jedoch längst nicht alle Sehenswürdigkeiten Lüneburgs, kennenlernen dürfen.
Die ereignisreichen Tage dieser Begegnung werden uns noch lange in bester Erinnerung bleiben !
Ein herzliches Dankeschön gebührt unserer Ensembleleiterin, Frau Nicole Wenzel, sowie der Chorleiterin, Frau Irina Gemsa, die uns zu Höchstleistungen anspornten, bei den verschiedensten Veranstaltungen stets den Überblick und die Ruhe behielten und in akribischer Kleinarbeit alles Organisatorische im Vorfeld für uns erledigten!
Den Gasteltern unsere Anerkennung-aber auch den mitgereisten Eltern sei Dank für ihre Unterstützung-( das Abendbrot war superlecker)!
Wenn wir uns am Ende dieses Schuljahres auch von ein paar Musikern verabschieden müssen,
hoffen wir auf talentierten Nachwuchs, denn:Gemeinsames Singen und Musizieren verbindet!

B.Rehkopp
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02.06.2015 Schwester Benedicta besucht „Marie“
Bild 1 Schwester Benedicta besucht „Marie“ – eine Nonne im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern des Worbiser Gymnasiums
Nach sieben Jahren besuchte Schwester Benedicta, Ordensschwester des Ordens „Missionarinnen der Nächstenliebe“, am 02.06.2015 einmal wieder das Staatliche Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis und damit die Schule, an der sie vor 38 Jahren das Abitur abgelegt hatte. Schwester Benedicta erzählte sehr anschaulich von der Arbeit an ihrer derzeitigen Wirkungsstätte im Zentrum des von Mutter Theresa gegründeten Ordens in Kalkutta (Indien). Dort betreut sie mit 21 Kolleginnen und zahlreichen Pflegerinnen vor allem psychisch erkrankte Frauen, die von Misshandlung und Unterernährung gezeichnet, im Heim des Ordens eine Zuflucht finden. Außerdem kümmern sich die Schwestern um schwerstbehinderte Frauen und unterernährte Kinder. Dabei gelingt es z.T. die Frauen soweit wieder „in Ordnung“ zu bringen, dass sie zu ihren Familien in ganz Indien zurückkehren können. Schwester Benedicta äußerte ausdrücklich ihren Dank für die jahrelange Unterstützung ihrer Arbeit z.B. durch die Adventskonzerte, bei denen Schülerinnen und Schüler ihre Begabungen dafür einsetzen konnten, den Armen in Indien und Äthiopien zu helfen. Eine Bitte, diese Unterstützung fortzusetzen, schloss sich an. Die Schülerinnen und Schüler lauschten gebannt den Bemerkungen der Ordensschwester, die auch über ihren Lebensweg und ihre Erfahrungen bei Besuchen in Deutschland berichtete. Dabei betonte sie besonders, wie ihr der Reichtum (20 Käsesorten!) und für uns Selbstverständliches wie die Wasserversorgung aufgefallen sei, das an ihrer Wirkungsstätte eben nicht selbstverständlich sei. Schwester Benedicta legte den Schülerinnen und Schülern nahe, sich bewusst zu machen, auf welch hohem Niveau die Menschen in Europa leben und stellte dem in scharfem Kontrast z.B. den Wassernotstand in der aktuellen Hitzewelle in Indien gegenüber. Auch die dortige Umweltverschmutzung wurde den Schülerinnen und Schülern verdeutlicht, wenn Schwester Benedicta u.a. darauf hinwies, dass die Luftverschmutzung in Kalkutta 59 Mal über dem WHO-Maximalwert liege. Trotz der vielen, z.T. erschütternden Informationen, die bei dieser Veranstaltung deutlich wurden, beeindruckte Schwester Benedicta doch immer wieder durch ihre Lebensfreude, die sich z.T. auch im Lachen der Schülerinnen und Schüler über manche Anekdote aus dem Leben einer Ordensschwester wiederspiegelte.

E. Thiele
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02.06.2015 Erfolgreiche Leichtathletikmannschaft
Bild 1 Am Dienstag, dem 2. Juni 2015, fand in Nordhausen das Schulamtsfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in der Leichtathletik statt. Bereits im September 2014 hatten sich die Mädchen der Wettkampfklasse III für diesen Wettkampf qualifiziert.
Das Besondere an dieser Veranstaltung ist, dass alle Ergebnisse in die Mannschaftswertung eingehen. Somit wird das Gemeinschaftsgefühl gesteigert.
In den Disziplinen: Staffel, Sprint, Weit, Hoch, Kugel, Ball und 800m erzielten unsere Sportlerinnen sehr gute Leistungen. Bereits zu Beginn des Wettkampfes erbrachten die Ergebnisse in der Staffel und im Sprint unserer Mannschaft die Führung. Diese konnten sie über den gesamten Wettkampftag halten. Am Ende gewannen sie mit 9 Punkten Vorsprung vor dem Gymnasium Großengottern, der Regelschule „Östertal“ Sondershausen, dem Herder-Gymnasium Nordhausen und dem Tilesius-Gymnasium Mühlhausen.
Mit diesem Sieg sicherten sich die Schülerinnen die Teilnahme am Landesfinale in Ohrdruf. Dafür wünschen wir ihnen viel Erfolg!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Karin Gebhardt




Zur Mannschaft gehören: Julia Apel, Donata Lichtenberg, Celina Fricke, Adele Schnellhardt, Joyce Poppe, Marie Ruppert, Emma Fuckner, Anna Gebhardt, Stella Marschhausen, Laura Hillmann, Alina Kniza

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09.06.2015 Sportfest am  Gymnasium
Bild 1 Entsprechend der Tradition unserer Schule fand am Dienstag den 9.06.2015 unser diesjähriges Sportfest statt.
Mit großer Begeisterung wurden die Staffelläufe der Klassen 5-7 durchgeführt. Die Klassen haben in den vorangegangenen Wochen fleißig die Staffelübergabe geübt. Jede Klasse erhoffte sich den Sieg.
In sehr spannenden Duellen hatten folgende Klassen die schnelleren Beine:

5. Klasse : 5.4
6. Klasse: 6.3
7. Klasse: 7.1

Danach begann der leichtathletische Dreikampf. In den Disziplinen Ballweitwurf, Weitsprung und Sprint versuchten die Sportler ihre besten Leistungen zu erzielen.
Folgende Schülerinnen und Schüler erreichten die Bestwerte im Mehrkampf:

Klasse 5 – Mädchen:

1. Nele Sauerbier Kl. 5.2 1151
2. Emily Albertsmeyer Kl. 5.4 1085
3. Maya Kukuk Kl. 5.4 1055
4. Paula Pietsch Kl. 5.3 1024
5. Chantal Marschhausen Kl. 5.4 991
6. Lena Rothensee Kl. 5.3 954

Klasse 5 – Jungen

1. Richard Hagedorn Kl. 5.1 1081
2. Nick-Lorenz Rosenthal Kl. 5.1 1069
3. Linus Heider Kl. 5.3 1019
4. Ludwig Ohse Kl. 5.4 1011
5. Jakob Weidemann Kl. 5.4 988
6. Robin Löffler Kl. 5.4 972

Klasse 6 – Mädchen

1. Kim – Sina Pietsch Kl. 6.3 1154
2. Nadja Juch Kl. 6.3 1152
3. Paulin Rodenstock Kl. 6.2 1131
4. Florentine Ertmer Kl. 6.1 1123
5. Josefine Dorst Kl. 6.3 1094
6. Michelle Eberhardt Kl. 6.3 1090

Klasse 6 – Jungen

1. Lennard Steinecke Kl. 6.4 1165
2. Sebastian Wedig Kl. 6.2 1157
3. Christopher Wolfram Kl. 6.2 1150
4. Jakob Schmidt Kl. 6.2 1138
5. Rene Dransfeld Kl. 6.1 1102
6. Peer Rehkopp Kl. 6.4 1094


Klasse 7 – Mädchen

1. Celina Fricke Kl. 7.1 1394
2. Adele Schnellhardt Kl. 7.2 1375
3. Marie Noreik Kl. 7.4 1218
4. Paula Lach Kl. 7.4 1105
5. Hannah Tasch Kl. 7.2 1085
6. Shakira Schneider Kl. 7.1 1081

Klasse 7 – Jungen

1. Nicolas Hüttenmüller Kl. 7.2 1241
2. Johannes Renner Kl. 7.3 1224
3. Hewad Noorzai Kl. 7.3 1216
4. Philipp Hebestreit Kl. 7.2 1209
5. Vincent Schäfer Kl. 7.3 1197
6. Marius Lutterberg Kl. 7.1 1191


Die Schüler der Klassen 8-10 haben sich in den Spielsportarten spannende Wettkämpfe geliefert.
Folgende Mannschaften haben die Spielturniere gewonnen:

Basketball: Jungen 8.1
Fußball: Jungen 10.2/10.4
Volleyball: Jungen 9.3/9.4

Das Ohmgebirge wurde durch die Walkinggruppe erlaufen.

Die Fachschaft Sport
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18.06.2015 Thüringer Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“
Landesfinale Am Donnerstag, dem 18.06.2015, fand in Ohrdruf das Landesfinale statt.
In der Wettkampfklasse III Mädchen nahmen folgende Thüringer Mannschaften teil: Sportschule Erfurt, Sportschule Jena, Gymnasium Neuhaus/Rennweg, Gymnasium Arnstadt, Pestalozzi- Gymnasium Stadtroda, Edith-Stein-Schule Erfurt und unser Staatliches Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis.
Die Schülerinnen der beiden Sportschulen bestimmten den Wettkampf.
Für unsere Schülerinnen waren es neue Erfahrungen und Eindrücke. Sie lieferten gute bis sehr gute Ergebnisse und konnten dadurch ihre Gesamtpunktzahl aus dem Schulamtsfinale in Nordhausen um 125 Punkte auf 6000 Punkte steigern.
Es war für unsere Schule die erste Teilnahme an einem Landesfinale in der Leichtathletik.
Wir gratulieren den Sportlerinnen und wünschen ihnen für die nächsten Wettkämpfe weiterhin sehr gute Erfolge.

Die Fachschaft Sport

Karin Gebhardt
23.06.2015 Ars Canendi beim Bürgermeister in Worbis
Bild 1 Sehr erfreut zeigten sich Gerd Reinhardt, Bürgermeister der Stadt Leinefelde-Worbis, und der Worbiser Ortsteilbürgermeister Thomas Rehbein (beide CDU), das Ensemble „Ars Canendi“ am 23. 06.2015 im Haus „Gülden Creutz“ nach ihren erfolgreichen Konzerten zur Bundesbegegnung „Schulen musizieren“ in Lüneburg empfangen zu dürfen.
Die Schüler und Lehrer des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ nahmen die Gratulationen entgegen. Im Eichsfeld dürfen sich die Freunde der mittelalterlichen Musik bald über Auftritte der Künstler auf der Burg Scharfenstein freuen.

N. Wenzel
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27.06.2015 „Marie“ entlässt ihre „Kinder“
  „Liebst du das Leben? Dann vergeude keine Zeit, denn daraus besteht das Leben.“ Unter diesem Motto, das von Benjamin Franklin überliefert ist, versammelten sich Eltern, Lehrer und 76 Abiturientinnen und Abiturienten unseres Gymnasiums am 27. Juni 2015 in der Ohmberghalle zur feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse. In seiner Festrede stellte Schulleiter Bernd Schüler den Begriff der Hoffnung in den Mittelpunkt seiner Ausführungen, nachdem er nicht zuletzt den Abiturientinnen und Abiturienten herzlich gratuliert hatte. Er wünschte den Absolventen beim Blick in die Zukunft alles Gute nicht nur im Berufs-, sondern auch im Privatleben, in dem es auf „echte Partnerschaft“ ankomme. Zudem sei in Studium und Beruf Perspektive wichtig angesichts immer komplexerer Lebenszusammenhänge. Dazu habe die gymnasiale Ausbildung eine gute Grundlage geliefert.
Julia Goedeke und Hendrik Müller konnten als Jahrgangsbeste mit der Traumnote 1,0 verabschiedet werden, wobei Hendrik Müller die höchste jemals in Worbis erreichte Gesamtpunktzahl für sich verbuchen konnte. Nadja Wetzel und Lukas Hillmann zeichneten in ihrer Rede der Abiturienten auf anschauliche Weise die schulische Entwicklung seit der fünften Klasse mit Höhen und Tiefen nach.
Die musikalische Gestaltung der diesjährigen Feierstunde bildete das vielfältige musikalische Leben nicht nur des Gymnasiums ab: Der Schulchor unter der Leitung von Irina Gemsa brillierte u.a. mit einer anspruchsvollen Passage aus dem Musical „Hair“. Die Vielfalt der Gattung Musical zeigte sich an dem Medley aus „The Phantom of the Opera“, mit dem Sarah Bley (Violine) und Michael Riesmeyer (Klavier) das Publikum begeisterten. Und immer wieder zum Erlebnis wurde das schon im letzten Jahr umjubelte Saxophonquintett, das, bestehend aus Mitgliedern der Eichsfelder Musikschule unter Leitung von Wolfgang Busse, den musikalischen Rahmen der Abiturfeier gestaltete. Zuvor konnten bei der traditionellen ökumenischen Abschlussandacht 236,60 Euro zur Unterstützung der Arbeit von Schwester Benedicta gesammelt werden.
Auf dem Abiturball, der am Abend in der Lindenhalle in Niederorschel folgte, erlebte das Motto des letzten Schultages des 12er Jahrganges „Safabi: 12 Jahr gebüffelt, jetzt ist Schluss mit dem Affentheater“ eine Neuauflage durch Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen. Moderiert von Anna Luisa Schütze und Lorenz Glahn wurden akrobatische Tänze aus dem Dschungel und kulinarische Seltsamkeiten zum heiteren Ausklang des festlichen Tages genutzt.

E.Thiele


29.06.- 03.07.2015 Berufsorientierungswoche der 9.Klassen
Bild 1 Im Zeitraum vom 29.06. bis zum 03.07.2015 fand für die Schüler der 9. Klasse die Berufsorientierungs-Woche statt. In dieser Woche wurde ihnen das Berufsleben näher gebracht, und sie hatten die Chance sich Gedanken über ihre zukünftige Karriere zu machen.
Am Montag führten die Schüler zunächst eine Selbsteinschätzung durch, in der sie ihre Stärken kennenlernten. Außerdem lernten sie, wie man einen Lebenslauf schreibt.
Am Dienstag wurde ein Einstellungstest durch eine Mitarbeiterin der Kreissparkasse durchgeführt. Zudem gab ein Mitarbeiter der Eichsfeldwerke den Schülern Tipps, wie man eine Bewerbung schreibt und sich beim Vorstellungsgespräch verhält.
Am Mittwoch stellten sich mehrere Unternehmen aus dem Umkreis, sowie die Universität Jena und die Berufsakademie Eisenach und Gera vor.
Am Donnerstag besuchten verschiedene Schülergruppen entweder das Eichsfeldklinikum (Worbis und Heiligenstadt), die Kreissparkasse Worbis, das Zementwerk Deuna oder die Firma „Technik und Form“ in Heiligenstadt. Zuerst wurden die jeweiligen Unternehmen vorgestellt und die Ausbildungsmöglichkeiten nahegebracht. Danach gab es eine Führung durch die Betriebe.
Am Freitag führten die Schüler einen Kompetenztest durch. Außerdem stellte das Unternehmen AIFS zahlreiche Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte vor. Jede Klasse erarbeitete einen Zeitungsartikel, eine Bildschirmpräsentation und erstellte eine Dokumentation auf Ständertafeln.
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29.06.- 03.07.2015 Studienfahrt nach Freiberg
Freiberg Es war die vorletzte Woche des Schuljahres: Studienfahrtszeit. Auch ein spannendes und durchaus ereignisreiches Chemieschuljahr sollte hiermit zu Ende gehen. So war es keine Überraschung, dass sich gleich 10 SchülerInnen zu der humorvollen Reisegruppe um Herrn Schuchardt und Frau Renner gesellten. Dazu zählten Florian, Andrea, Ann-Sophie, Anja, Carolin, Johanna, Lena, Moritz, Fabian und meine Wenigkeit. Nachdem wir uns pünktlich am Leinefelder Bahnhof eingefunden und die Bahntickets verteilt worden waren, konnte unsere Reise in eine der schönsten Universitätsstädte Sachsens – Freiberg – beginnen. Die Ankunft am Freiberger Bahnhof, einem ersten Kennenlernen der Pension „Heidi“ sowie ihrer charmanten Hausdame komplettierten zusammen mit einer anschließenden Besichtigung der Bergakademie Freiberg einen guten Eindruck am ersten Tag. Dem Tipp von einem der Redner an der Uni, uns doch durch das Besteigen des Stadtbrunnens eine Erinnerung in Form eines Strafzettels in Höhe von 3 Cent zu beschaffen, konnten wir jedoch durch die Abwesenheit von polizeilichen Ordnungshütern nicht nachkommen. Davon ließen wir uns jedoch nicht unterkriegen. Der gemeinschaftliche Verzehr einer Pizza sollte den ersten von 5 spannenden Tagen ausklingen lassen.

Nach der ersten Nacht in fremden Betten sowie einem ausgewogenem Frühstück starteten wir unsere Reise nach Dresden. Dort stand unter anderem der Besuch des Hygienemuseums auf unserem Zettel, welches definitiv einen Besuch wert war. Anschließend ging es auf die prächtige Bastei, die trotz reichlich vorhandenem Schatten so einige Fußsohlen und Gemüter unserer Wandergruppe zum Glühen gebracht haben dürfte. Einzig und allein unsere Wanderexpertin Frau Renner meisterte die gesamten 120 Minuten ohne anzumerkende Erschöpfung. Am späteren Abend traten wir dann mit der Bahn die Rückreise zur Pension an, in welcher wir den Tag in einer gemütlichen und erschöpften Runde ausklingen ließen. Die Worte unserer Lehrer: „Nur noch eine Stunde bis zur Bastei“ sollten uns noch über die ganze Woche belustigend in Erinnerung bleiben.

Das Bergfest begingen wir, wie könnte man es auch besser machen, mit einem Besuch im erst kürzlich wiedereröffneten Freiberger Bergwerk, wo wir nach anfänglichen Orientierungsproblemen auch pünktlich eintrafen. Mit einem überaus freundlichen und nur leicht verkaterten Bergführer ging es nun also unter Tage, wo wir viel Wissenswertes über das Bergwerk, die Stadt und auch Studienexperimente unter Tage erfuhren. Die anschließende Brauereibesichtigung hinterließ bei uns, in Anbetracht ihrer schieren Größe und Hitze, einen einprägenden Eindruck. Verlängert werden konnte der Abend noch um einen Kinobesuch, bei welchem „Jurassic World“ und die Fortsetzung des Filmes mit dem beliebten Bären, „Ted 2“, zur Auswahl standen.

Am Donnerstag hieß es früher aufstehen! Experimente mit Studenten an der Uni Freiberg standen auf dem Plan, zu welchen wir so früh aufgestanden waren, dass man noch gar nicht mit uns gerechnet hatte. Nach einigen Umplanungen konnte jedoch alles reibungslos ablaufen und die Woche im Sinne der Chemie zu einem erfolgreichen Ende gebracht werden. Die anschließende Speisung in der Mensa konnte jedoch nicht jeden beeindrucken. Die Terra Mineralia mit ihrer beeindruckenden Steinsammlung und den von uns selbst erarbeiteten Kurzvorträgen lieferten uns zudem einen interessanten Einblick in die Diamantenherstellung.

Den letzten Abend verbrachten wir beim gemeinsamen Bowling, wo wir die Talente unseres Chemielehrers „Sharky“ Schuchardt bestaunen konnten.

Somit endete eine aufschlussreiche Woche Freiberg am Freitagmorgen, welche uns einen interessanten Einblick in das Studentenleben bieten konnte.

Bericht von Niklas Oberländer 

29.06.- 03.07.2015 Studienfahrt nach Prag
Prag Auch in diesem Jahr fanden wieder einige Studienfahrten für die Schüler der 11. Klassen des Staatlichen Gymnasiums „Marie-Curie“ statt. Eine davon führte 48 Schüler nach Tschechien, genauer nach Prag, die goldene Stadt an der Moldau. Am Montag, dem 29.06.2015, trafen sich alle um 7.30 Uhr am Busbahnhof in Worbis und die Reise konnte starten. Nach einer circa sieben stündigen Fahrt erreichten wir unser Ziel und konnten vor dem Abendessen erste Eindrücke von der Stadt gewinnen. Abends begaben wir uns gemeinsam mit unseren Lehrern Frau C. Schuchardt, Frau Scheibler und Herrn Dietrich zum Wenzelsplatz. Dabei lernten wir außer Prags unterirdischen Metrotunneln auch das Nachtleben an einem der belebtesten und wohl bekanntesten Plätze Prags kennen. Nach einer kurzen Nacht und dem Frühstück begaben wir uns mit zwei Stadtführerinnen auf eine dreistündige Führung durch die Altstadt von Prag und dem Judenviertel. Trotzt eines langen Fußmarsches konnten wir uns nach diesem Rundgang ein umfangreiches Bild der Stadt machen. Nach einigen Stunden Freizeit, die jeder zur freien Gestaltung nutze, besuchten wir das Wachsfigurenkabinett Grevin in der Nähe des Rathauses. Nach dem Abendessen fand der Höhepunkt für viele von uns statt. Wir verbrachten den Abend in der größten Discothek Mitteleuropas Karlovy Lazne und feierten zusammen bis in die späten Abendstunden hinein. Auch diese Nacht war nicht wirklich lang aber trotzdem waren wir fit für den folgenden Tag, der für uns die Besichtigung und eine Führung in der ehemaligen NS-Gefängnisanstalt Theresienstadt einschloss. Der restliche Tag stand unter freier Verfügung. Am Donnerstag folgte die Besichtigung des Kafka-Museums und der deutschen Botschaft, was aber aufgrund der hohen Temperaturen und des guten Wetters eher schleppend und kurz ausfiel. Nach einem freien Nachmittag folgte der letzte Programmpunkt, mit dem wir unsere Studienfahrt gebührend abschlossen. Wir aßen alle zusammen im Prager Hard Rock Cafe. Am Freitag machten wir uns um circa 10.00 Uhr wieder auf dem Heimweg.

Melanie Ritter
Melanie Große
29.06.- 03.07.2015 Studienfahrt nach Ilmenau
Ilmenau Klein aber fein - mit vier Schülern und unseren Lehrern Frau Döring und Herrn Mehnert startete am Montag, dem 29.06.2015, unsere Studienfahrt nach Ilmenau. Nach ungefähr zwei Stunden Zugfahrt in ziemlich überfüllten Zügen kamen wir am Bahnhof an. Im Zentrum dieser Fahrt stand der Besuch zahlreicher Veranstaltungen an der Technischen Universität Ilmenau. Zusammen mit 11 anderen Schülern aus Greußen besuchten wir Vorlesungen, wurden über die verschiedenen Studiengänge an der TU informiert und bekamen Führungen über den Campus sowie durch verschiedene Abteilungen der Universität. Dabei stellten einige wissenschaftliche Mitarbeiter der TU Ilmenau ihre aktuellen Forschungsprojekte vor. Unter anderem stand auch ein Besuch im Hochspannungslabor auf dem Programm. Bei einem Physik- sowie einem Elektronikpraktikum konnten wir einige Experimente selbst durchführen und bekamen so einen Eindruck von den Aufgaben, die Studenten beim Studium lösen müssen. Wir bestimmten die elektrische Elementarladung durch den Millikan-Versuch, ermittelten die Schallgeschwindigkeit in Gasen und führten einige Versuche mit Dioden durch. Die Unterbringung erfolgte in der Jugendherberge. Nach den Veranstaltungen an der Universität war für ein ausreichendes Abendprogramm gesorgt. Egal ob beim Kinobesuch, der Vorführung eines Glasbläsers, im Schwimmbad oder beim Bowlen: Der Spaß kam nie zu kurz. Beim gemütlichen Beisammensein am Abend erfuhren wir viel Wissenswertes über Prag von unseren beiden Lehrern, Frau Döring und Herr Mehnert, die diese Stadt schon selbst besucht hatten. Während unseres gesamten Aufenthalts war es sehr sonnig und somit traumhaftes Wetter. Allerdings war es besonders in den Mittagsstunden oftmals zu heiß. Am Freitag, dem 03.07.2015, fuhren wir mit dem Zug wieder nach Hause. Alles in allem war diese Studienfahrt für unsere kleine Gruppe sehr abwechslungsreich und interessant, weil wir einen Einblick in das Studieren an der TU Ilmenau bekamen und auch selbst viel ausprobieren konnten.

Benedikt Gast

29.06.- 03.07.2015 Studienfahrt nach London
London 1 Vom 28. Juni bis 3. Juli 2015 fuhren 25 Schüler mit zwei Lehrern zur Studienfahrt nach London. Nach einer sehr langen und anstrengenden Anreise sind wir am Montagvormittag in London angekommen und gleich zu unserem Hotel gegangen, wo wir erst einmal unsere Koffer abstellen konnten. Viel Zeit zum Erholen blieb uns jedoch nicht, da es gleich weiter zum Buckingham Palace ging. Nachdem wir uns dort „Changing of the Guard“ (Wachwechsel) angesehen haben, sind wir zurück zum Hostel, wo wir uns alle erst einmal ausruhen konnten, bevor wir am Abend zum „London Eye“ fuhren. Am Dienstagmorgen ging es für uns mit einer Fahrt über die Themse von Westminster nach Greenwich los. Anschließend machten wir eine dreistündige Stadtrundfahrt, bei der wir viele Sehenswürdigkeiten Londons besichtigen konnten. Unser Ausflug nach Oxford fand am Mittwoch statt, bei dem wir zuerst Freizeit hatten und dann unter sehr hohen Temperaturen an einer zweistündigen Stadtführung mit Besuch des Trinity Colleges teilnahmen. Am letzten Tag in London verstauten wir morgens als erstes unser Gepäck im Bus und fuhren dann zum Hyde Park. Von da an hatten wir den ganzen Tag Freizeit, um Museen zu besuchen, Sehenswürdigkeiten zu betrachten oder shoppen zu gehen. Um 22 Uhr fuhren wir mit unserem Bus zur Fähre, die wir auch pünktlich erreicht haben, sodass wir ohne große Komplikationen unsere weitere Heimreise zurück nach Deutschland antreten konnten. Am Freitag um etwa 15.30 Uhr kamen wir am Busbahnhof in Worbis wieder an.

Isabell Egert


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London 3
   
 

 
 
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