Staatliches Gymnasium "Marie Curie" Worbis
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Aktuelle Nachrichten aus dem Schuljahr 2013/14

Jahresübersicht

26.08.2013 106 Fünftklässler wurden im Gymnasium „Marie Curie“ aufgenommen
Einführung 1
Auch in diesem Jahr kam dem ersten Schultag nach den Sommerferien für die Schülerinnen und Schüler der vier neuen fünften Klassen am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis besondere Bedeutung zu. Am 26.08.2013 wurden sie in einer von Schülern der sechsten Klassen unter der Leitung der Musiklehrerin, Frau Wenzel, vorbereiteten, kleinen Feierstunde gleichsam zum zweiten Mal eingeschult.
Die Veranstaltung begann mit einer musikalischen Improvisation, die Nils Knoche am Keyboard einstudiert hatte. Amelie Kirchner ging in einer kleinen Moderation auf die Fragen der neuen Schüler ein, wie z.B. „Wird das Lernen auch nicht zu schwer sein?“ Nachdem das Schullied des Gymnasiums „MCG ist wunderbar“ gesungen worden war, stellte Marielle Pfafferott in einem Gedicht von Franz Bauer „Die Schule im Schlaraffenland“ vor, in der „als Bester gilt, wer viel vergisst und in dem ganzen Unterricht stets schläft und nie was Kluges spricht.“ Im folgenden Lied „Shalalalala“ standen verschiedene Missgeschicke im Mittelpunkt, die den Schulalltag negativ prägen können, wie verlorene Schlüssel oder den verpassten Bus zur Schule. Allerdings verschaffe, so der Liedtext, eine Musikstunde schnell wieder gute Laune. Marielle wünschte den neuen Schülern, dass sie von solchen Erfahrungen verschont blieben und umso mehr Freude an ihrer neuen Schule haben werden.
Das Begrüßungskomitee bestand nicht ausschließlich aus Schülern: Auch der Schulleiter, Herr Schüler, hieß die Fünftklässler in seiner Begrüßungsrede herzlich willkommen und verglich das Gymnasium „Marie Curie“ mit der Schule der bekannten Romanfigur Harry Potter: Hogwarts. Allerdings werde in Worbis nicht gezaubert und man habe es nicht wie in den Potter-Romanen mit ungeheuren Mächten zu tun. Sehr wohl aber könne man, so Herr Schüler, kleine und große Abenteuer erleben und auf den Beistand von erfahrenen Schülern und Lehrern hoffen. Dazu seien Lern- und Risikobereitschaft nützlich, denn es gelte: „No risk, no fun“ auf der achtjährigen Abenteuerreise bis zum Abitur. Bevor die Schülerinnen und Schüler den einzelnen Klassen zugeordnet wurden, wünschte Herr Schüler nach dem von Josefine Blacha vorgetragenen Lied „Hier lebst du“ allen einen guten Start ins neue Schuljahr. Alle Schüler und Eltern der neuen fünften Klassen fanden an diesem Morgen einen ansprechenden Einstieg in ihren neuen Schulalltag.

E.Thiele
Einführung 2
04.09.2013 Startschuss zum neuen Comenius-Projekt
Comenius-Projekt Mit einem Gruppenfoto aller teilnehmenden Schüler wurde am 4.09.2013 bei strahlendem Sonnenschein offiziell das zweite durch die Europäische Union geförderte Programm am Gymnasium in Worbis eröffnet.

Über die kommenden zwei Schuljahre hinweg werden Schüler aus der Comenius-Klasse 8.2 sowie weitere interessierte Teilnehmer gemeinsam mit ihren Altersgenossen in Brüssel und London an dem Projekt arbeiten. Unter dem Titel „My world, your world, our environment“ (meine Welt, deine Welt, unsere Umwelt) sollen verschiedene Aspekte des familiären und schulischen Umfeldes sowie übergeordnete Themen der Nachhaltigkeit des Zusammenlebens vor dem Hintergrund des Umweltschutzes im Mittelpunkt der Arbeit stehen.

Neben themenbezogenen Aktivitäten im Unterricht stellen die gegenseitigen Besuche auch in diesem Projekt wieder den Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit dar. Dabei lernen alle Teilnehmer die Schüler der beteiligten Partnerschulen persönlich kennen und können so ihre Sprachkenntnisse vertiefen sowie Einblicke in andere europäische Kulturen gewinnen.

Olav Marquordt
09.09.-11.09.2013 Kennenlernfahrt der 5.Klassen nach Straußberg
Straußberg 1 Am 9.9.2013 machten sich 106 Schüler aus den 5. Klassen auf den Weg zur Kennenlernfahrt  zur Feuerkuppe nach Straußberg. 6 kampferprobte Lehrer begleiteten sie auf dieser Reise. Schon am Anreisetag besuchten sie den Kaiser Barbarossa in seiner Höhle und lernten viele spannende Dinge über Höhlen und ihre Bewohner, aber auch über wertvolle Gesteine. Nachdem die Betten bezogen waren, ging es sofort zur Sommerrodelbahn und zum Affenwald. Rasante Abfahrten machten hungrig und alle ließen sich das Abendbrot schmecken. Als es dämmrig wurde, machten sich alle auf den Weg zur Nachtwanderung. Die erste Nacht verlief ohne Heimweh und andere Unannehmlichkeiten. Nach einem riesigen Frühstück erlebten wir ein tolles Programm auf der Feuerkuppe: 
- Basteln
- Naturlehrpfad
- Theater und
- Backen
                                                                                                                                           -
                                                                                                                                          -                                                                                                                                    
Der Abend klang beim Bowling aus. Am nächsten Tag ging es schon wieder nach Hause. Vorher hieß es Koffer packen, Häuschen in Ordnung bringen und alles reinigen. Schade, dass es so schnell vorbei war.
E. Herzog

Straußberg 2
09.09.- 13.09.2013 Die Klassen 10 M1 und 10 M2 fahren nach Hamburg
Klassenfoto Vom 09.09. bis zum 13.09.2013 besuchten wir in Begleitung von Frau Podehl, Frau Schuchardt und Herrn Führ die Hansestadt Hamburg und wurden in dieser Zeit in Glücksstadt untergebracht. Nachdem wir am Montag nach einer stundenlangen Busfahrt in Glücksstadt ankamen, machten wir am späten Nachmittag einen Stadtrundgang. Am darauffolgenden Tag nahmen wir an einer Wattwanderung teil. Mittwochs und donnerstags fuhren wir nach Hamburg, um den Hamburger Dungeon und die Imtech Arena zu besuchen. Außerdem besichtigten wir das Chocoversum und nahmen an einer Hafenrundfahrt teil. Hamburg ist eine aufregende Stadt, die wir gern wieder besuchen. Diese Tage waren eine sehr gelungene 10. Klasse-Abschlussfahrt, die wir alle noch sehr lange in Erinnerung behalten werden.

Vanessa Hellrung & Meike Frank
09.09.- 13.09.2013 Die Klassen 10 M3 und 10 M4 fahren nach Potsdam und Berlin
Berlin Vom 09.09. bis zum 13.09.2013 waren wir, die Klasse 10M.4 mit unserer Parallelklasse 10M.3 unterwegs in Potsdam und Berlin. Gleich Montag nach der Ankunft wurden wir durch den Park Sanssouci geführt, dies war ein gelungener Auftakt für die folgenden vier erlebnisreichen Tage. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch im Filmpark Babelsberg, wo wir mit viel Hintergrundwissen einen Einblick in die Filmproduktion erlangen konnten. Außerdem besichtigten wir am Donnerstag das Bundestagsgebäude, anschließend fuhren wir bei Nacht zum 368m hohen Fernsehturm. Diese einzigartigen Tage unserer 10.Klasse-Abschlussfahrt werden wir nie vergessen, da einfach alles gestimmt hat, von der Laune unserer Mitschüler bis zu den Lehrern und auch dem Busfahrer.

Kim Küntzelmann & Tina Volgenandt
Potsdam
09.09.-11.09.2013 Klassenfahrt der Klasse 8.2 nach Dresden
Dresden Am 9.September 2013 startete unsere Klasse ihre Klassenfahrt nach Dresden. Mit der Bahn ging es los und nach der Ankunft war die Jugendherberge "Rudi Arndt" schnell erreicht. In Begleitung von Frau Pauluhn und Herrn Dietrich begaben wir uns am 1. Tag auf einen Stadtrundgang, bei dem wir unter anderem den Dresdner Zwinger, die Frauenkirche und das Grüne Gewölbe näher betrachteten. Am 2. Tag besichtigten wir die Semperoper und das Schulmuseum und am letzten Tag konnten wir im Hygienemuseum Interessantes zur menschlichen Entwicklung erfahren.
Weitere Programmpunkte waren Kino, Bowling und ein Stadtbummel. Unser Fazit ist, dass Dresden eine sehr schöne Stadt ist, die wir gern wieder besuchen. 
 
Laura Przywarra
09.09.2013 Jasmin Schröder beste Leserin der 6. Klassen
Vorlesewettbewerb Über 100 elf- bis zwölfjährige Gymnasiasten trafen sich am 9.09.2013 zum Vorlesewettbewerb des Marie-Curie-Gymnasiums. Das möglichst fehlerfreie und betonte Vorlesen von vorher unbekannten Geschichten und Dialogen, also Texten voller schwieriger Wörter wie z.B. „Schneeseekleerehfee“ oder „Heckenhexe mit Hackenhaxen“, stand im Mittelpunkt dieses Vormittags.  Im Vorfeld hatte jede Klasse ihren besten Vorleser bestimmt, der vor allen Schülern und einer Jury aus vier Gleichaltrigen und einer Lehrerin sein Können unter Beweis stellen musste. In diesem Jahr gewann Jasmin Schröder (Kl.6.4) knapp vor Nils Franke (Kl.6.1), Victoria Brosenne (Kl.6.3) und Florian Kellner (Kl.6.2) den 1. Preis, also beste Vorleserin des Jahrgangs. Alle anderen Schülerinnen und Schüler konnten ebenfalls Geschichten fortsetzen, Erzählungen schreiben oder besonders gut gelungene Texte vortragen.

C. Fritzsche
10.09.-11.09.2013 Einmal ein Zisterzienser sein ... Exkursion nach Walkenried
Walkenried 1 Am 10. und 11.9. 2013 besuchten die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen das Kloster Walkenried, das einmal zum Orden der Zisterzienser gehörte. Ein wichtiger Teil des klösterlichen Lebens konnte dabei wenigstens zeitweise nachempfunden werden: Das Schweigen. Um sich in diesen stillen Phasen des Klosteralltags zu verständigen, entwickelten die Mönche sogar eine Gebärdensprache. Die Schüler sammelten außerdem viele andere Eindrücke und Erfahrungen. Sie nahmen an einer Klosterralley teil oder erprobten ihre Fingerfertigkeit beim Schreiben mit der Feder. Diese „Königsdisziplin“ klösterlicher Arbeit erwies sich insbesondere auf dem Schreibmaterial „Pergament“ als echte Herausforderung. Den mittelalterlichen Ergebnissen dieser Tätigkeit, den kunstvollen Büchern, kam besondere Bedeutung zu: Die Mönche deponierten nach der Lektüre ihren Lesestoff in einer Büchernische, dem armarium, was auf Deutsch erstaunlicherweise „Waffenschrank“ bedeutet. Der passende Sinnspruch dazu lautete bereits im Mittelalter: Ein Kloster ohne Bücher gleicht einem Heerlager ohne Waffen. Wissen und Lesefähigkeit gaben also in sehr direkter Weise Macht, insbesondere über diejenigen, die diese Fertigkeiten nicht beherrschten. Allerdings gehörten eine Vielzahl anderer Tätigkeiten zum Alltag, die die Zisterzienser zu wirtschaftlich erfolgreichen Selbstversorgern machten: So wurden allmorgendlich Arbeiten in verschiedenen Handwerken und der Landwirtschaft verteilt. Erholen konnten sich die Mönche im „Paradies“ genannten Innenhof des Klosters. Insgesamt war das Leben aber durch viele Regeln eingeschränkt: Verstieß ein Mönch gegen diese „Klostergesetze“, so wurde das mit Essensentzug oder durch Einweisung in die „Büßerzelle“ bei Wasser und Brot geahndet. Am Ende der Führung waren unsere Schüler sicherlich froh, heute z.B. in der Schule nicht unter so harten und strengen Bedingungen leben zu müssen.

E. Thiele
Walkenried 2
27.09.-29.09.2013 Lehrerchor „auf Probe“
Lehrerchor 1 An einem sonnigen Wochenende im September trafen sich in diesem Jahr siebzehn enthusiastische Sängerinnen und Sänger des Lehrerchors unter der Leitung von Frau B. Schuchardt zur Probe im Kloster Michaelstein am Harz. Dabei ging es darum, gleich für zwei Auftritte zu proben: So war der Lehrerchor vom Kloster Michaelstein „gebucht“ worden, um den Michaelistag (29.09.) musikalisch mit zu gestalten, was eine besondere Ehre bedeutet, wenn man bedenkt, dass im Kloster auch die Singakademie des Landes Sachsen-Anhalt beheimatet ist. Bei der kleinen „Mittagsmusik“ war auch das erfreute Publikum eingeladen mitzusingen. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Probenwochenendes der Beitrag des Lehrerchors zum diesjährigen Weihnachtskonzert des Gymnasiums „Marie Curie“ einstudiert, das am ersten Advent in der Stadtkirche zu Worbis stattfindet. Die Sängerinnen und Sänger konnten offenbar kaum genug bekommen vom Singen, denn abends wurde in gemütlicher Runde und mit Unterstützung unseres Gitarristen, Herrn Ullmann, internationales Liedgut weitergeprobt. Da war „der kleine Matrose“ zu hören und auch „Hang on Snoopy“ wurde gemeinsam dargeboten. Bei soviel Sangesfreude konnte auch das sehr gute Sonnenwetter nicht von der Musik ablenken.
E. Thiele
Lehrerchor 2
13.11.2013 Comenius-Projekttreffen in London -1.Tag
Comenius 1 Am Mittwoch ging es los nach London. Schon um 7 Uhr morgens fuhr unser Zug von Göttingen ab. Die Fahrt dauerte ca. 1½ Stunden. Wegen Bauarbeiten kamen wir später am Hannover Hauptbahnhof an. Deswegen verpassten wir auch unseren geplanten Zug zum Flughafen. Also sahen wir uns noch eine Weile in den Geschäften nach typisch deutschen „Sachen“ um. Zwanzig Minuten später fuhren wir dann zum Flughafen. Dort checkten wir planmäßig ein und warteten darauf, einsteigen zu können. Wir flogen mit „British Airways“; dort konnten wir unsere Englischkenntnisse schon mal auf die Probe stellen. Etwa um dreiviertel Eins kamen wir in London an – wobei man auf die Zeitverschiebung von einer Stunde achten muss. Von „Heathrow“ (dem Flughafen) fuhren wir den ganzen Weg mit der U-Bahn – was auch ca. eine Stunde dauerte. Dann waren wir endlich im Hotel „Travelodge“ angekommen. Dort konnten wir uns erst mal ein bisschen ausruhen und uns in kleinen Grüppchen in der Umgebung umsehen. Eine Gruppe hat in der näheren Umgebung Geocaches gesucht.
Abends kamen auch die Belgier im Hotel an und zusammen mit einer Lehrerin von der englischen Schule besprachen wir den nächsten Tag.

Melina Koch & Vanessa Dettenbach
14.11.2013 Comenius-Projekttreffen in London -2.Tag
London 2 Am Donnerstag sollten wir (zum ersten Mal) zur “Highgate Wood School” gehen, um die Schüler dort kennen zu lernen. Um halb 9 gingen wir zusammen mit den Belgiern los. Da wir nicht gleich den Weg fanden, kamen wir ein paar Minuten zu spät in der Schule an. Wir wurden von den Leuten nett empfangen, in kleine Gruppen eingeteilt und wir begannen mit einem kleinen Frage- und Antwortspiel, um das “Eis zu brechen” an. Danach stellten wir uns gegenseitig vor. Auch jede Schule stellte sich (in Form eines Filmes oder einer Präsentation) vor. In einer kleinen Pause bekamen wir Trinken und Chips für den kleinen Hunger. Nach der Pause erhielten die Gruppen ein Blatt mit Quizfragen die wir beantworten mussten; dazu gingen wir durch das Schulgebäude und suchten die Antworten. Nachdem alle fertig waren, zeigten alle Schulen in Karten, wo Eltern bzw. Großeltern der Schüler herkommen – so konnten wir sehen, dass die Vorfahren der Schüler aus London von überall aus der Welt kommen, dass unsere Eltern und Großeltern hauptsächlich aus Thüringen kommen und dass es bei den Belgiern eine Mischung aus Beidem ist. Danach aßen wir alle zusammen Lunch in der Cafeteria. Zum Schluss konnten wir eine Stunde miterleben (z.B. Geschichte, Geografie und Mathe). Für abends hatten wir im „Pizza Hut“ reserviert. Auf dem Weg dorthin, gingen wir am Trafalgar Square und am Buckingham Palace vorbei. Nachdem wir gegessen hatten, machten wir uns auf den Weg zum Theater. Dort sahen wir „Stomp!“ (eine Gruppe, die mit alltäglichen Gegenständen Musik macht). Als wir wieder im Hotel ankamen, waren die Meisten so müde, dass sie gleich ins Bett gingen und einschliefen.

Vanessa Dettenbach, Melina Koch & Florian Mehnert



15.11.2013 Comenius-Projekttreffen in London -3.Tag
London 3 Am Freitagmorgen gingen wir wieder zur Londoner Schule. Wir haben uns damit beschäftigt, ein Logo für das Comeniusprojekt zu designen; jede Gruppe hat ein Logo erarbeitet und am Ende haben alle abgestimmt, welches wir nehmen - wir haben uns für das Logo entschieden, das u.a. von Florian Mehnert designt wurde. Danach gab es Lunch in der Cafeteria. Nachdem alle aufgegessen hatten, ging es los zum „London Eye“. Wir fuhren eine halbe Stunde mit dem gigantischen Riesenrad und hatten eine atemberaubende Aussicht über London. Als wir wieder unten angekommen waren, hatten wir eine Stunde Zeit uns in der Nähe des „London Eye“ umzusehen – Wir (also die Deutschen) gingen z.B. in einen Souvenirshop oder suchten Geocaches. Als wir uns wieder trafen, stand eine Tour auf der Themse an. Von da aus, haben wir viele beeindruckende Gebäude gesehen und sind unter vielen Brücken durchgefahren. Als wir wieder an Land waren, war es schon Abend. Jeder von uns musste bei einer englischen Gastfamilie, etwas für die Familie typisches, zu Abend essen. Nach etwa drei Stunden in der Gastfamilie, trafen wir uns wieder an einer U-Bahnstation und fuhren zu unserem Hotel zurück.

Melina Koch & Vanessa Dettenbach
16.11.2013 Comenius-Projekttreffen in London -4.Tag
London 4 Am Samstagmorgen trafen wir (und die Belgier) uns mit den Engländern vor dem „Tower of London“. Wir bekamen drei Stunden zur Verfügung gestellt, in denen wir das mittelalterliche Bauwerk besichtigen und uns Andenken kaufen konnten – wir kauften uns allen einen „Audio Guide“, um die Geschichte des „Towers of London“ auch auf Deutsch zu erleben. Nach dem Besuch im Tower fuhren wir zum „Covent Garden“ um dort zu essen und erneut einzukaufen. Die meisten von uns sind zur PS4 Lounge gegangen um dort z.B. FiFa14 zu zocken. Am späten Nachmittag begann dann die letzte Etappe unseres Ausflugs, eine dreistündige Sightseeingtour durch London um noch einmal alle Sehenswürdigkeiten von Nahem zu bestaunen. Am Schluss fiel es uns allerdings sehr schwer uns von unseren neuen englischen Freunden zu verabschieden, da wir die meiste Zeit in den letzten Tagen mit ihnen verbracht hatten. Nach dem Abendessen im Hotel genossen wir noch einmal die Zeit mit den Belgiern, in der Hoffnung, dass wir sie und die Engländer noch einmal wiedersehen würden.

Florian Mehnert, Melina Koch & Vanessa Dettenbach
17.11.2013 Comenius-Projekttreffen in London -5.Tag
London 5 Am Sonntag ging es schon sehr früh los. Dazu muss man sagen, dass Viele von uns verschlafen haben, aber glücklicherweise haben wir trotzdem alle das Taxi zum Flughafen geschafft. Danach verlief der Tag ziemlich ereignislos: Wir haben eingecheckt und auf das Flugzeug gewartet. Um 10:35 Uhr landeten wir in Hannover. Obwohl London sehr schön war, hatten die Meisten doch ein bisschen Heimweh gehabt. Nach ein paar Minuten Wartezeit, fuhren wir zum Hannover Hauptbahnhof. Da wir wieder warten mussten, gingen wir zusammen zu „Burgerking“ und aßen eine Kleinigkeit. Nachdem wir aufgegessen hatten, fuhren wir mit dem Zug nach Göttingen. Dort kamen wir mit ein paar Minuten Verspätung an und wurden von unseren Eltern empfangen, die uns abgeholt haben.
01.12.2013 Marie stimmt besinnlichen Advent an
Konzeret 1 „Ist dir bewusst, dass bald Weihnachten ist?“ Ein Blick in den Terminkalender verrät, dass das große Fest der Besinnung und der Freude in wenigen Wochen bevor steht. Es scheint, als sei dieses für die meisten Menschen der heutigen Zeit nur noch Termin statt Freudenfest.
Die Schüler und Lehrer des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis luden am vergangenen Sonntag zum traditionellen Adventskonzert in die Stadtkirche ein, um diesem Trend etwas entgegenzusetzen. Der Einladung folgten hunderte Gäste aus dem Eichsfeld und Umgebung, die die Kirche bis auf den letzten Stehplatz füllten. Unter dem Motto „Weihnachten wie in alter Zeit“ stand in allen Stücken die Rückbesinnung auf den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes im Mittelpunkt: Die Geburt Jesu Christi. Zwei Schülerinnen der siebten Klasse begleiteten das Publikum in den Rollen der Großmutter und der Enkelin, die sich über die Traditionen und Bräuche des Weihnachtsfestes austauschten, durch das Programm. Alle Akteure setzten das Motto des Konzertes individuell sehr gut um. Der Lehrerchor, der Schulchor, das Doppelquartett, das Ensemble „Ars canendi“ und die Musikkurse der Klassen 11 und 12 schufen an diesem Nachmittag unter der Leitung der Musiklehrer des Gymnasiums mit ihrer Liedauswahl und Interpretation eine besinnliche und getragene Atmosphäre. Höhepunkt des Programms war das von allen Sängern gemeinsam gesungene Lied „Wache jetzt auf“, in dem noch einmal auf die Besinnlichkeit in der Adventszeit als Vorbereitung auf Weihnachten eingegangen wurde. Als Zugabe sangen die Akteure des Gymnasiums gemeinsam mit den Gästen den Kanon „Dona nobis pacem“, „Schenke uns Frieden“.
Auch in diesem Jahr wurden die Zuschauer aufgerufen, mit ihren Spenden die Einrichtung „Missionaries of charity Ethiopia“ in Äthiopien zu unterstützen. Aufgrund der großen Resonanz kann auch ein Teil des Geldes an den Förderverein des Gymnasiums übergeben werden, der vielfältige Schulprojekte unterstützt.

Anna Hesse
Konzert 2
11.12.2013 Die Klasse 10 M2 besuchte das Amtsgericht Mühlhausen
Gerichtsbesuch Am 11. Dezember 2013 besuchte die Klasse 10 M.2 gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Frau Podehl und ihrem Wirtschaft/Recht Lehrer Herrn Glosse das Amtsgericht in Mühlhausen, da ein Prozess am Landgericht kurzfristig abgesagt wurde. Dort verhandelte das Gericht in zwei Terminen Betäubungsmittelvergehen zweier Jugendlicher. Die Prozesse endeten bereits nach kurzer Zeit. Somit blieb genügend Zeit für den eigentlichen Grund des Besuches: ein Projekt im Fach „Wirtschaft und Recht“.
Gruppenweise beschäftigen wir uns mit der Verteidigerin, der Staatsanwaltschaft, dem Richter und den Schöffen. Dafür hatten wir einige Fragen notiert, welche wir den Beteiligten des Prozesses stellen wollten. Die Fragen bezogen sich auf den Aufgabenbereich, die Verdienstmöglichkeiten und die Motive für die getroffene Berufswahl. Dabei bekamen wir vom anwesenden Richter einige Informationen bezüglich seines Werdeganges sowie den Voraussetzungen, die man benötigt, um einmal Richter oder Staatsanwalt zu werden. Anschließend wurden Fragen zum Prozessablauf und den Hintergründen beantwortet. Mit vielen Informationen und Notizen für unser Projekt verließen wir das Gericht. Es war ein sehr informativer und spannender Besuch.

Leon Dietrich
13.12.2013 Geschichtskurs besuchte die Stasi-Gedenkstätte in Erfurt
Exkursion Geschichte Die im Dezember 2013 eröffnete Dauerausstellung „Haft, Diktatur, Revolution. Thüringen 1949—1989“ in der Erfurter Stasi-Gedenkstätte Andreasstraße bietet interessierten Besuchern einen Einblick in die Geschichte des Landes unter dem DDR-Regime. Auch die 12 Schüler des Geschichtskurses des Marie-Curie Gymnasiums Worbis in Begleitung ihres Lehrers Jan Gebhardt besuchten am 13. Dezember 2013 im Rahmen des Unterrichtskomplexes „Reform & Revolution“ die Gedenkstätte. In einer ca. zweistündigen Führung mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Christiane Metag und dem Zeitzeugen Guntram Erbe, der kurz vor dem Mauerfall selbst dort Gefangener war, konnten die Zwölftklässler erahnen, was es bedeutete in die Fänge des DDR-Regimes zu geraten. Die Besichtigung begann im Haftbereich, der noch vollständig aus dieser Zeit erhalten ist. Beim Betreten ließ nicht nur der Temperaturabfall die Schüler frösteln. Individuell sahen sie sich die einzelnen Zellen an. Alles wirkte irgendwie dumpf, kalt, unwirklich. Das Gefühl der Beengtheit war überall, es erstickte sinnbildlich den Atem der Freiheit. Im Vernehmungszimmer wurde den Jugendlichen erklärt, dass die dort statt gefundenen Erstvernehmungen für die Häftlinge die schlimmste aller Vernehmungen waren, da diese meist besonders lange dauerten - Verhöre bis zu 20 h seien bekannt – und besonders intensiv waren. Ebenfalls schockierten die Jugendlichen die verschiedenen Methoden der Stasi, psychische Gewalt auf die Häftlinge auszuüben. Durch verschiedene Zeitzeugeninterviews, die in Videos in den Zellen gezeigt wurden, und die Ausführungen des Zeitzeugen entstand ein sehr authentisches und zugleich objektives Bild über die historischen Zusammenhänge. In den weiteren Ausstellungsräumen abseits des Haftbereiches, in denen die DDR als Diktatur und die friedliche Revolution im Vordergrund standen, begeisterte alle der vielfältige Medieneinsatz. So wurden historisch komplexe Zusammenhänge für die Schüler einfach nachvollziehbar. In der Diskussion stellten die Zwölftklässler die Frage, welcher Kategorie Mensch ein Stasi-Mitarbeiter angehörte, da sie nicht nachvollziehen konnten, wie Intellektuelle zu solchen Taten fähig sein konnten. Eines wurde hier schon klar deutlich: In der DDR-Historik gibt es kein Schwarz oder Weiß: Es gab 16 Millionen verschiedene Schicksale. Der letzte Teil der Ausstellung, „Revolution“ bildete für die Jugendlichen Anfang und Ende. Zunächst verdeutlichte das Ereignis Mauerfall, dass Diktaturen durch friedliche Mittel besiegbar sind und dass es sich lohnt, für seine Meinung und politischen Ziele Mut zu zeigen und das Risiko nicht zu scheuen. Gleichzeitig forderte der Zeitzeuge die Jugendlichen dazu auf, aus dieser Vergangenheit zu lernen und die Erkenntnisse auch aktiv umzusetzen. So hielt er alle dazu an, sich mit links- und rechtsextremen politischen Strömungen kritisch auseinanderzusetzten, denn diese Kräfte waren zu Diktaturen fähig und sind es heute immer noch.

Anna Hesse
20.12.2013 Die 10.Klassen besuchten das BIZ in Nordhausen
BIZ 1 Am letzten Freitag vor den Weihnachtsferien durften die 10. Klassen an einer Exkursion zum Berufsinformationszentrum in Nordhausen teilnehmen. Unser Referent, Herr Otte, präsentierte in einem Vortrag die verschiedensten Karriererichtungen, welche uns nach dem Abitur oder auch schon nach Beendigung dieses Jahres offen stehen. Im weiteren Verlauf des Tages hatten wir die Möglichkeit, uns an den Rechnern der Einrichtung in Nordhausen über unsere individuellen Berufswünsche genauer zu informieren. Dabei stand uns Herr Otte als kompetenter Berater der Agentur für Arbeit selbstverständlich weiterhin zur Verfügung. Einige von uns planen nach ihrer Schulzeit ein Jahr als Work & Traveller nach Australien oder als Au-Pair nach Kanada zu gehen. Auch dafür lagen Kataloge und Infoblätter der unterschiedlichsten Anbieter aus.

Tina Volgenandt
Biz 2
BIZ 3
14.01.2014 Zweiter Platz im Schulamtsfinale -Basketball
Basketball Im Schulamtsfinale trafen sich am 14.1.2014 in Bad Langensalza die besten Schulmannschaften Nordthüringens in drei verschiedenen Altersklassen.
In der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1997 bis 2000) konnte das Schulteam des Gymnasiums Worbis im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ mit zwei Siegen überzeugen.
Nur im zweiten Spiel gegen das Gymnasium Mühlhausen musste man eine Niederlage einstecken.
Eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein gutes Zusammenspiel in Abwehr und Angriff führten zu diesem Erfolg.
Topscorer waren Lars Becker (16) und Paul Hoppe(10).

Es spielten: Alexander Schug, Lorenz Glahn, Lars Becker, Paul Hoppe, Constantin Koitek, Phillipp Apel, Oliver Gunkel, Philipp Gornig.

Spielergebnisse:
- Gymnasium Worbis - Humboldt - Gymnasium Nordhausen 26:3
- Gymnasium Worbis - Tilesius - Gymnasium Mühlhausen 12:26
- Gymnasium Worbis – Gymnasium Greußen 20:9


20.01.2014 Fit durch den Alltag: Sport und Spaß im "Temple of Motion"
Temple1 Exkursion im Rahmen des Unterrichts „Naturwissenschaften und Technik“ am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“
„Aktive Bewegungen bei Lebewesen“ – das Thema im Wahlpflichtbereich Naturwissenschaften und Technik führte uns am 20. Januar 2014 in das Sport- und Gesundheitsstudio „Temple of Motion“ nach Leinefelde. Zunächst bekamen wir bei einem Rundgang einen Einblick in den Aufbau des Studios. Herr Eberhardt erläuterte uns, dass das zielgerichtete sportliche Training im einzigen LES MILLS PLATIN CLUB des Eichsfeldes sowohl viel Spaß machen kann als auch gleichzeitig zur Gesunderhaltung des Körpers beiträgt. Er führte uns eindringlich vor Augen, wie wichtig Bewegung für unser Leben ist und dass man am Beispiel des eigenen Rückens gezielt durch entsprechende Übungen Problemen vorbeugen kann.
Anschließend durften wir selbst testen, wie es um unsere Fitness bestellt ist. Mit wechselnden Übungen und dazu passender Musik trainierten wir sämtliche Muskeln unseres Körpers. Schmerzhaft meldeten sich vor allem die Bauchmuskeln. Herr Eberhardt gab die Kommandos und spornte uns fortwährend an. Wir kamen dabei ganz schön ins Schwitzen und waren am Ende zwar alle erschöpft, doch durch das abwechslungsreiche Programm verging die Zeit wie im Flug. Einige von uns hätten noch gerne weiter trainiert, doch die Uhr spielte nicht mit.
Der Ausflug und das im Vergleich zum Schulsport etwas andere körperliche Training stellten für alle ein bereicherndes Erlebnis dar. Daher möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich beim Team des „Temple of Motion“ für die gelungene Unterstützung unseres Schulunterrichts bedanken.

NWuT-Gruppe der Klasse 9.4 des „Marie Curie“ Gymnasiums in Worbis
Temple2
01.02.2014 Einmal Gymnasialluft schnuppern…
Schnuppertag1
Ein deutlicher Luftzug durchströmte am Samstagvormittag die Räumlichkeiten des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis. Hervorgerufen wurde er wahrscheinlich durch die zahlreichen großen und kleinen Besucher, die zum Schnuppern gekommen waren. Und da war Einiges zu sehen, zu hören und eben auch zu schnuppern: Vulkane brachen – allerdings nur in Miniaturform – in der Geographie aus, Schattenspiele illustrierten die Oper „Freischutz“, die Chemie raubte den Atem in einer spektakulären Experimentalshow. Ebenso meldeten die anderen naturwissenschaftlichen Kabinette zeitweise: „Wegen Überfüllung geschlossen!“ Auch in anderen Bereichen des Schullebens boten sich zahlreiche Möglichkeiten mitzumachen und seine Fähigkeiten zu testen: So konnte im Sportbereich an verschiedenen Mitmachstationen die eigene Geschicklichkeit und Fitness unter Beweis gestellt werden.
Die schönen Künste präsentierten sich auf vielfältige Weise: Ein Dudelsackspieler warb mit Hilfe seines gut hörbaren Instruments für das Ensemble „Ars canendi“, das mit alter Musik aus Mittelalter und Renaissance zu hören war. Die Fremdsprachen erfreuten nicht nur mit theatralischen, sondern auch mit kulinarischen Genüssen die Besucher. Der Kunstbereich gab Tipps zum ästhetisch hochwertigen Einpacken.
Aus der Klassenstufe Zwölf präsentierten zwei Seminarfachgruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit: Da war einmal - vielleicht für zukünftige Bauherren - etwas über „Photovoltaik – vom Sonnenlicht zum Strom“ zu erfahren. Außerdem wurde das Thema „Gemeinsam für Kinder“ eindrucksvoll vorgestellt.
Aber die aktive Teilnahme wurde nicht nur durch neue Erkenntnisse und Eindrücke belohnt: Am Glücksrad, das wie in jedem Jahr für einen guten Zweck gedreht wurde, lockten zahlreiche Gewinne für Groß und Klein. Ein Dank geht an die zahlreichen Unterstützer aus der Umgebung, die zum Erfolg des Glückrads beitrugen, indem sie tolle Preise stifteten.
Die gute Resonanz, die der Schnuppertag am Worbiser Gymnasium fand, deutet daraufhin, dass insbesondere die Eltern, aber sicherlich auch die zukünftigen Schülerinnen und Schülern diese Möglichkeit gerne nutzten, um sich einmal auf ungewöhnliche Weise über ihre schulische Zukunft zu informieren.

E. Thiele
Schnuppertag2
26.02.2014 Austauschschüler aus Großbritannien und Belgien im Eichsfeld
Austausch „My world, your world, our environment“ (Meine Welt, deine Welt, unsere Umwelt)
Unter diesem Motto steht das diesjährige Austauschprojekt Comenius, welches von der EU gefördert wird. Viele weitere Schulen aus Deutschland sind an diesem beteiligt und haben die Möglichkeit, Freundschaften mit anderen aus Europa zu schließen: Das Staatliche Gymnasium „Marie Curie“ Worbis mit Schulen aus Belgien und Großbritannien. Höhepunkte sind die Treffen, welche abwechselnd in den teilnehmenden Ländern stattfinden. An diesen Tagen stellen wir die Ergebnisse der bisher bearbeiteten Aufgaben in Form von Präsentationen vor und besprechen weitere Abläufe.
Wie schon im Thema des Projektes festgehalten, konzentriert sich der Inhalt auf die Umwelt. Das Thema beschränkt sich dabei nicht allein auf die Natur, wie sich zuerst vermuten lässt, es beinhaltet unter anderem Schwerpunkte wie Familie, soziale Netzwerke, ... Ein Ziel des Projektes ist es, dass die Schüler ihr Umfeld bewusster wahrnehmen und gleichfalls ihren sprachlichen Horizont erweitern.
Das zweite Projekttreffen fand vom 26.02.2014 bis 02.03.2014 in Worbis am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ statt. Unsere Korrespondenten aus Belgien und Großbritannien wurden nach ihrer Ankunft von den Gastfamilien herzlich aufgenommen.
Der zentrale Aspekt des ersten Projekttages am Donnerstag lag darin, die vorbereiteten Präsentationen bezüglich des Themas „Soziale Netzwerke“ vorzustellen und Statistiken auszuwerten. Nach dem Vormittag in der Schule genossen alle das schon frühlingshafte Wetter und erkundeten das Eichsfeld beim „Geocaching“ Richtung Burg Bodenstein. Am Freitag wurden in länderübergreifenden Gruppen Plakate zum aktuellen Thema angefertigt, dabei spielte das Miteinander eine große Rolle. Der restliche Tag wurde von den Gastfamilien individuell gestaltet, so hatten die Gastschüler die Chance mehr über deutsche Kultur und Lebensweise zu erfahren.
Der Samstag war der Freizeit gewidmet. Alle Teilnehmer des Projektes fuhren nach Bad Sachsa zum Eislaufen und nahmen anschließend in Goslar an einer Stadtführung teil. Die Abendgestaltung fand in den Familien statt.
Nach diesen erfolgreichen und vielseitig gestalteten Tagen endete die „europäische Woche“ im kleinen Eichsfeld am Sonntag mit der Rückkehr in die Heimatländer.

Tina Volgenandt  und Kim Küntzelmann
17.03.-21.03.2014 Bienvenue en France
Frankreich-Fahrt Vom 17.03.2014 - 21.03.2014 begaben sich insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ Worbis gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Hindi und Frau Adam in unsere französische Partnerstadt Annoeullin. Sicher und stets gut gelaunt brachte uns unser Busfahrer Herr Banse an das Ziel im Norden Frankreichs.
Nach einer anstrengenden, 10-stündigen Busfahrt wurden wir freundlich im College "Albert Ball" empfangen und neugierig von unseren französischen Korrespondenten erwartet. Nach dem Zusammensuchen unserer Koffer wurden wir von den Gastfamilien aufgenommen, trotz anfänglicher Verständigungsschwierigkeiten wurde noch bis spät in die Nacht viel erzählt.
Am Dienstag, unserem zweiten Tag in Frankreich, durften wir in den französischen Schulalltag hinein schnuppern. Dieser gestaltet sich in vielen Dingen anders als bei uns in Deutschland. So beginnt der Tag später als bei uns, um 8.30 Uhr, dauert aber wesentlich länger, nämlich bis 16.30 Uhr.
Am Mittwoch war ein Ausflug ins "Louvre Lens" geplant. Viele Bilder und Statuen, welche die Geschichte der Menschheit vom 4. Jh. vor Jesus Christus bis zum 19. Jh. darstellten, sind dort zu betrachten. Die ausgestellten Werke stammen von verschiedenen Künstlern aus Mesopotamien, Ägypten, Griechenland und Rom sowie aus der islamischen Welt.
Die Nachmittagsstunden standen zur freien Verfügung, so dass wir die Zeit für Unternehmungen mit unseren Gastfamilien nutzen konnten.
Am Donnerstag stand ein ganztägiger Ausflug in die Stadt Lille auf unserem Plan. Dort besuchten wir das Geburtshaus des französischen Generals und Staatsmannes Charles de Gaulle. Die Führung durch die Altstadt war für uns sehr interessant. Im Anschluss genossen wir die Zeit, um die Stadt auf eigene Faust noch weiter zu erschließen. Wieder "Zuhause" bei unseren Gastfamilien angekommen, wurden wir am Abend mit der guten französischen Küche verwöhnt.
Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder durch das Deutsch- Französische Jugendwerk finanziell bei unserem Schüleraustausch unterstützt wurden.
Mit einem lachendem und einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns am Freitag. Im Frühjahr 2015 wird unser Gymnasium die französischen Schüler willkommen heißen.

Miriam Sylvester
22.03.2014 Absolventen treffen sich bei „Marie Curie“
Absolvententreffen1 Am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis kann mit Fug und Recht von einer neuen Tradition gesprochen werden: Denn zum dritten Mal nach 2012 fand dort am 22. März ein Absolvententreffen im neuen Gewand statt. Dabei kamen allein aus dem Abiturjahrgang 1994 auf besondere Einladung 44 Ehemalige in der Elisabethstraße zusammen, um in Erinnerungen zu schwelgen und sich durch ihre alte Schule führen zu lassen. Am Abend setzte dieser Jahrgang seine Erinnerungstour fort beim gemütlichen Zusammensein in der „Fabrik“ in Worbis. Aber auch die übrigen Ehemaligen – u.a. Studentinnen und Studenten der Pharmazie, Theologie und Raumplanung – fanden reichlich Gelegenheit ins Gespräch zu kommen. Eine große Themenvielfalt wurde erkennbar: So war u.a. von der Kiwiernte in Neuseeland, Klassenfahrten im Spreewald und Studienbedingungen in Erfurt die Rede. Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich sich die Bildungswege gestalten, die die Worbiser Schülerinnen und Schüler auf der Basis einer umfassenden Gymnasialausbildung wählen und erfolgreich abschließen. Dafür konnten sie sich an diesem Nachmittag mit Speis und Trank stärken und außerdem am Glücksrad, dessen Einnahmen dem Förderverein des Gymnasiums zugute kommen, ihre Gewinnchancen erproben. Angesichts der vielen positiven Reaktionen auf diese gelungene Veranstaltung des Gymnasiums ist eine Fortsetzung der anregenden Gespräche im nächsten Jahr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
Absolvententreffen 2
05.04.-12.04.2014 Lernen am anderen Ort - Schüler des Worbiser MCG erobern die ewige Stadt
Rom 1
Schülerinnen und Schüler beider Gymnasien vor dem Kolosseum
„Alea iacta est.“ Diesen Ausspruch, der oft sinnbildlich mit „Die Würfel sind gefallen“ übersetzt wird, sagte Cäsar bei der Überquerung des Rubikon mit seiner Armee, um in Rom die Macht zu ergreifen. Der Rubikon stellte die „heilige“ Grenze zu Rom da, die kein Heer überschreiten durfte, demzufolge gab es keinen Weg zurück. Auch heute noch hat Rom eine magische Anziehungskraft auf Millionen Menschen, wovon wir uns an Ort und Stelle überzeugten, indem wir das „Lernen am anderen Ort“ in der ewigen Stadt praktizieren durften.
Wir, das sind siebzehn Schülerinnen und Schüler des Lateinkurses des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis. Zusammen mit unserer Lehrerin Frau Jünemann, mehreren Eltern und einer Klasse aus Sondershausen begannen wir am Samstag, den 05. April, unsere 7-tägige Studienfahrt. Die Anstrengungen der siebzehnstündigen Busfahrt hatten sich gelohnt! Bei herrlichstem Sonnenschein genossen wir die einzigartige Atmosphäre, die Rom umgibt. Genauere Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten erhielten wir durch Vorträge, die jeder von uns zu „seinem“ Bauwerk ausgearbeitet hatte. Auf dem Plan standen dabei nicht nur Klassiker, wie der Vatikan, das Pantheon oder das Forum Romanum, sondern auch das Jüdische Viertel, die Tiberinsel und diverse kleinere Kirchen. Bedauerlich für unsere Fotos war, dass ein großer Teil des Kolosseums durch Baugerüste verdeckt wurde.
Zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde die Papstaudienz am Mittwochmorgen auf dem Petersplatz. Es ist ein überwältigendes Gefühl mit mehreren tausend Menschen unterschiedlicher Nationen den Worten Franziskus‘ zu lauschen und den Segen zu empfangen. Auf der Rückfahrt besuchten wir zudem Verona, die Stadt von Romeo und Julia, um uns das Amphitheater und Julias Balkon anzusehen.
Zum Schluss möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die diese Reise ermöglicht haben.

Ina-Sophie Deckert
Rom 2
Im Circus Maximus bei sommerlichen Temperaturen: Vortrag einer Schülerin
04.05.-08.05.2014 3. Comenius -Treffen in Dilbeek, Belgien - My world, your world, our environment…
Comenius Belgien ...meine Welt, deine Welt, unsere Umwelt - so lautete das Motto des von der EU geförderten Comenius-Projekts, an dem neben einer belgischen und einer britischen Schule auch unser Staatliches Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis teilnahm. Zu einem dritten und letzten Treffen brachen am Sonntag, dem 4. Mai 2014 zehn Gymnasiasten in Begleitung der Lehrer Frau Krüger und Herr Marquordt nach Dilbeek in Belgien auf. Nach sechsstündiger Bahnfahrt wurden wir dort herzlich von unseren belgischen Gastfamilien und den Lehrern begrüßt.
Der Montag startete dann mit einem Kennenlernen der britischen Schüler. Danach arbeiteten wir gemeinsam an Präsentationen zum Thema „Schule vor 50 Jahren und heute“. Ebenso diskutierten wir über „Schule in der Zukunft“. Den Nachmittag verbrachten wir wie auch die britischen Schüler bei unseren Gastfamilien. Wir erfuhren viel über das Leben in Belgien, die dortige Kultur und nicht zuletzt über die belgische Küche. Diese ist bekannt für köstliche Waffeln, Schokolade und die typischen Fritten.
Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Gent. Wir erkundeten die Hauptstadt der belgischen Provinz Ostflandern per Boot. Bei einer anschließenden Stadtrallye bestaunten wir verschiedene Sehenswürdigkeiten.
Am nächsten Tag stand nach anfänglichem Unterricht mit den belgischen Schülern wieder das Thema „Schule in der Zukunft“ im Mittelpunkt. Gemeinsam gestalteten wir Schulen, wie sie in 50 Jahren aussehen könnten. Statt mit Büchern und Heften arbeiten in diesen zukünftigen Schulen nach unserer Vorstellung die Schüler mit Laptops. Die Lehrer schreiben dann nicht mehr mit Kreide an die Tafel, sondern verwenden modernste digitale Technik. Den Nachmittag verbrachten wir in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Eine Stadtführung machte uns mit den Wahrzeichen Brüssels, wie zum Beispiel dem königlichen Palast oder dem berühmten „Manneken Pis“, vertraut.
Abends waren alle Gastfamilien und die am Projekt beteiligten Lehrer und Schüler zur „farewell party“ (engl. Abschiedsfeier) eingeladen. Neben persönlichen Gastgeschenken erhielt jeder von uns zur Erinnerung an diese internationale Projektwoche eine Urkunde.
Geprägt von vielen neuen Eindrücken und schönen Erlebnissen traten wir am Donnerstag unsere Heimreise nach Worbis an. Es war ein gelungener Abschluss dieses interessanten Projektes, an dem wir gern wieder teilnehmen würden.

Anna-Maria Elsner, Klasse 8.2
04.05.2014 Comenius-Treffen in Belgien - 1.Tag
Tag 1 Nach einer fünfstündigen Zugfahrt am Sonntag nach Belgien und einer herzlichen Aufnahme in unsere Gastfamilien begann am Montag um 8.30 Uhr der Schultag. Wir erkundeten das Schulgebäude und lernten die anderen Schüler aus Belgien und England kennen. Vor allem arbeiteten wir an unseren Präsentationen zum Thema „Schule früher und heute“ und stellten diese im Anschluss vor. Nach einer einstündigen Mittagspause begann der zweite Teil unserer Arbeitszeit mit dem Vergleich der Schulfächer in den drei Ländern. Den Nachmittag verbrachten sowohl die Engländer als auch wir in unseren Gastfamilien. Dort lernten wir auch andere belgische Schüler kennen, unternahmen Ausflüge oder gingen typisch belgisch essen (Waffeln, Fritjes).
Der erste Tag war sowohl aufregend als auch unterhaltsam zugleich.
05.05.2014 Comenius-Treffen in Belgien - 2.Tag
Tag 2 Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus in das 40 km entfernte Gent. Nach Ankunft hatten wir ein wenig Freizeit und erkundeten anschließend per Boot die schöne Altstadt von Gent. Auf diese Weise sahen wir viele Sehenswürdigkeiten von Gent, wie z.B. die Burg Gravensteen. Danach hatten wir ausreichen Freizeit für Shoppen und Mittagessen. Während einer Rallye lernten wir weitere Wahrzeichen der Stadt, wie z.B. die Stadthalle und die Kanone Dulle Griet, kennen. Das Gewinnerteam, das sich aus Schülern der drei Nationen zusammensetzte, erhielt als Preis ein kleines Geschenk. Um 16 Uhr begaben wir uns auf die Heimreise nach Brüssel, wo uns bereits unsere Gasteltern erwarteten, mit denen wir anschließend noch schöne Stunden verbrachten.
06.05.2014 Comenius-Treffen in Belgien - 3.Tag
Tag 3 Den Mittwoch begannen wir mit zwei Unterrichtsstunden in den Klassen der belgischen Gastgeber und wir waren sehr neugierig, wie der Unterricht der Belgier aussehen würde. Leider wurde uns schnell langweilig, da wir dem Unterricht aufgrund der niederländischen Sprache kaum folgen konnten. Anschließend befassten wir uns mit dem Bau einer „Schule der Zukunft“, zu welcher wir bereits am Montag Ideen gesammelt hatten. Danach präsentierten wir unsere selbstgebauten Modelle. Nach diesem Schultag fuhren wir mit dem Bus nach Brüssel, wo uns eine belgische Lehrerin durch die Stadt führte. Dort sahen wir zahlreiche Attraktionen und auch viele Läden mit belgischer Schokolade, welche wir anschließen in einer Stunde Freizeit besuchen konnten. Als wir schließlich zurück in Dilbeek waren, aßen wir bei den Gastfamilien und besuchten mit diesen die Abschiedsparty. Dort überreichte der Schulleiter der Schule „Regina Caeli“ uns unsere Teilnahmeurkunden und ein kleines Abschiedsgeschenk.
Der Abschied am nächsten Tag fiel uns nicht leicht, da wir Freundschaften geknüpft und uns in unseren Gastfamilien sehr wohl gefühlt haben. Mit vielen guten Erinnerungen und einem guten Arbeitsergebnis kehrten wir nach Deutschland zurück.
11.06.2014 Felix Hebestreit – „Bester Denker am MCG“
Denkolympiade Bereits im letzten Schuljahr qualifizierte sich Felix Hebestreit in der 5. Klasse für die im Herbst 2013 stattfindende 2. Stufe der Thüringer Denkolympiade. Ob mathematisch-naturwissenschaftliche Fragen, Allgemeinbildung, Deutsch- oder Englischkenntnisse – bei dieser Olympiade ist Vielseitigkeit gefragt. Im Freistaat qualifizierten sich 173 Schülerinnen und Schüler für diese 2. Runde. Durch sein umfangreiches Wissen und hohes Konzentrationsvermögen erreichte Felix (Klasse 6.4) einen sehr guten 16. Platz der teilnehmenden Gymnasiasten in Thüringen. Im Schulamtsbereich Nordthüringen errang er den 7. Platz. Mit einer Urkunde und einem Buchpreis wurden seine Leistungen gewürdigt.
Herzlichen Glückwunsch!

D. Podehl
20.06.2014 Russisch Wettbewerb "Spielend Russisch lernen!" am Gymnasium Worbis
Wettbewerb 16 Mannschaften, bestehend aus 41 Schülern der Jahrgangsstufen 9, 10 und 11 nahmen am 20. 06. 2014 an der schulinternen Runde von "Spielend Russisch lernen" teil.
Sie versuchten ihr Wissen spielerisch unter Beweis zu stellen. Eine Mannschaft bestand aus einem "Nicht-Russisch-Könner" und einem "Russisch-Könner". Während des Wettbewerbs wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit echten russischen Spezialitäten, wie Tee aus dem Samowar und Konfekt, verköstigt.
Den Siegern der einzelnen Begegnungen wurde jeweils durch Losverfahren ein neues Team zugeteilt. So verging Runde um Runde und es stellten sich Anna Hentschel und Nathalie Müller als Sieger heraus. Nach dem Sieg beim schulinternen Wettbewerb vertreten die beiden Zehntklässlerinnen unsere Schule im Herbst in Nordhausen bei der Regionalrunde! Wir drücken ihnen die Daumen!

Melissa Ballüer, Janine Rothensee
20.06.2014 Exkursion zum Grenzlandmuseum
Grenzlandmuseum Am 20. Juni 2014 besuchten wir im Rahmen unseres Geschichtskurses das Grenzlandmuseum Eichsfeld in Teistungen. Nach einer kurzen Einleitung über die Geschichte des Museums, welches früher ein Zollverwaltungsgebäude war, begann unsere Führung im Mühlenturm. Von dort aus hatten früher Grenzlandtruppen die Sperranlage beobachtet. Weiter ging es im Hauptgebäude des Museums. Unsere Führung wurde von einem Dozenten der Universität Göttingen geleitet, der schon während der Teilung Deutschlands sich mit der Grenzanlage beschäftigt hatte. Daher erfuhren wir sehr viel von seinen persönlichen Erfahrungen an der Grenze. Zum Abschluss unserer Exkursion besuchten wir noch die Außenanlagen des Grenzlandmuseums. Dabei besichtigten wir einen Grenzturm und konnten uns in die Lage der Grenztruppen hineinversetzen.
Überrascht hat uns, das kaum einer mit dem Mauerfall gerechnet hat. Auch war uns neu, dass man vom Westen so nah an die Grenze herankam, während im Osten strenge Sicherheitsvorschriften galten, da permanent Fluchtgefahr bestand.

Philipp Richter
22.06.2014 Mittelalterliche Klänge beim Bärenparkfest
Chor Das diesjährige Bärenparkfest in Worbis war eine willkommene Gelegenheit für das Ensemble ,,Ars Canendi“ vom hiesigen Staatlichen Gymnasium ,,Marie Curie“, die Gäste dieser Veranstaltung mit Kostproben ihres Könnens zu erfreuen. Schülerinnen, Schüler sowie Lehrerinnen der Schule hatten einen kleinen Informationsstand aufgebaut, der von den Eltern der beteiligten Schüler betreut wurde. Dieser hielt viele Informationen rund um das Ensemble bereit und war stets gut besucht.

Unter der Leitung von Nicole Wenzel und mit der Unterstützung von Irina Gemsa, beide Musiklehrerinnen am Gymnasium, brachte das Ensemble Musik aus der Zeit des 13. bis 18. Jahrhunderts zu Gehör. Die Moderatorin, Anett Alert, spannte für die Besucher des Bärenparkes einen gedanklichen Bogen mit Rezitationen von Wilhelm Busch zum Lauf des menschlichen Lebens und wies darauf hin, dass doch in erstaunlich vielen Bereichen zu unserer heutigen, modernen Zeit kaum Unterschiede zu erkennen seien. Lieder wie ,,Gamla moder jord“, ,,Sto mi e mio“, ,,Mairi’s wedding“, ,,Roter Mond“,, Wan si dahs” und ,,Es führt über den Main” waren nicht nur ein Ohrenschmaus, den Zuschauern bot sich ein farbenprächtiges Gesamtbild, da Musiker und Sänger in fantasievollen mittelalterlichen Gewändern erschienen waren. Harfe, Gitarre, Querflöte, Klarinette, Trommel und Schellen begleiteten den Gesang.

Das Ensemble ,,Ars Canendi“ wird im Mai 2015 an einer bundesweiten Musikbegegnung in Lüneburg teilnehmen und dort das Staatliche Gymnasium "Marie Curie" und den Freistaat Thüringen vertreten. Da die Finanzierung dieses Projektes, insbesondere die Fahrtkosten in den Norden des Landes, noch große Lücken aufweist, ist die Gruppe um Nicole Wenzel auf vielfältige Hilfe und Unterstützung angewiesen. In Eigeninitiative hergestelltes Zuckerwerk, Met, Brezeln, Bowle und alkoholfreie Getränke sowie der Erlös eines kleinen Buchbasars bescherten dem Ensemble einen kleinen, finanziellen Erfolg.

Auf diesem Weg möchten sich die Mitglieder von "Ars Canendi" beim Leiter des Bärenparks, Herrn Ralf Wettengel, für die unkomplizierte und unbürokratische Zusammenarbeit herzlich bedanken. Auch den Zuhörern, die mit ihrer Geldspende geholfen haben, die Reisekasse des Ensembles ein wenig aufzufüllen, ein großes Dankeschön! Bei, Emma, Pedro und Max – den eigentlichen Stars des Bärenparkfestes – bedankte sich das Ensemble mit einem gut gefüllten Futterkorb.

B. Rehkopp

05.07.2014 „Marie“ feiert ihre Absolventen
Abifeier 1
An 76 Abiturientinnen und Abiturienten des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis ging am 5. Juli 2014 ähnlich einem guten Navigationsgerät die freudige Botschaft: „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“ Anlass war die feierliche Übergabe der Abiturzeugnisse für den Jahrgang 2014 in der Ohmberghalle. In seiner Festrede hob Schulleiter Bernd Schüler die Qualität der Ausbildung in Worbis hervor und definierte Schule als „Ort zum Lernen und zum Leben lernen“. Er gratulierte den Absolventen ganz herzlich zur bestandenen Reifeprüfung und äußerte abschließend zwei Wünsche für deren weiteren Lebensweg: Es komme darauf an, sich zu verändern aber sich dabei stets treu zu bleiben.
Christian Walter und Florian Watterott konnten als Jahrgangsbeste mit der Traumnote 1,0 verabschiedet werden. Mit dem traditionellen Geschenk zeigten die Abiturienten dieses Jahrganges, dass ihr Engagement für die Schule auch über ihre eigene Schulzeit hinausreicht: Das überreichte Paket für die Schule beinhaltete Software zur Dokumenten- und Bildbearbeitung, die bisher nicht zur Verfügung stand. Ebenso wird der Erlös aus dem Verkauf der diesjährigen Abiturzeitung dem Fachbereich Chemie zugutekommen. Einen humorvollen Höhepunkt der Festveranstaltung bildete die Rede der Abiturienten, bei der sich über das Leitmotiv des „Wissensdurstes“ erstaunliche Parallelen zwischen Schul- und Brauereiwesen zeigten.
In der diesjährigen Feierstunde wurden vielfältige musikalische Akzente gesetzt. Der Schulchor unter der Leitung von Irina Gemsa und ein Ensemble aus Abiturienten und Gästen (Leitung: Barbara Schuchardt) steuerten einfühlsame Beispiele moderner Chormusik bei. Das schon im letzten Jahr umjubelte Saxophonquartett, bestehend aus Mitgliedern der Eichsfelder Musikschule unter Leitung von Wolfgang Busse, stimmte mit brasilianischen Rhythmen auf den Abiturball ein, der am Abend in der Lindenhalle in Niederorschel folgte.
Dort erlebte das Motto des letzten Schultages des 12er Jahrganges „Abitober – Bildung nach Maß“ eine Neuauflage durch Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen. Moderiert von Nadja Wetzel und Lukas Hillmann wurden bayerische Kultur und Lebensfreude mit Musik, Tanz und Spielen zum stimmungsvollen Ausklang des Festtages genutzt.

E.Thiele

Abifeier 2
07.07.-11.07.2014 Studienfahrt nach London
London 1 Für die Teilnehmer der Studienfahrt nach London begann die Reise bereits am Sonntagabend. Nachdem das Gepäck im Bus verstaut war, ging es dann auch zügig los - die Erwartungen waren hoch und man konnte die Ankunft kaum erwarten. Das erste Highlight war bereits am sehr frühen Morgen zu erleben, als wir mit der Fähre nach England übersetzten. Die Sonne ging über dem Wasser auf und so langsam erwachten die Lebensgeister wieder, was auch nötig war, denn bereits der erste Tag sollte genutzt werden. Am Vormittag konnten wir in kleinen Gruppen über den Camden Market bummeln, der gerade erst öffnete. Nachmittags verschaffte der Besuch des London Eye einen guten Überblick über die Stadt. Vor allem der Big Ben und die Houses of Parliament erfreuten sich großer Beliebtheit als Fotomotive. Am Dienstag stand ein wenig Kultur auf dem Plan, doch die unkonventionelle Führung durch Shakespeares Globe Theatre war eher belustigend und interessant als langweilig und belehrend. Natürlich durfte auch die obligatorische Stadtrundfahrt nicht fehlen. Zwischen allen Programmpunkten war stets genügend Freizeit, während der man sich in kleinen Gruppen durch die Stadt bewegen durfte. Besucht wurden unter anderem die Oxford Street zum Shoppen, die U-Bahn-Station King’s Cross, an der man den aus Harry Potter bekannten Gleis 9 ¾ besichtigen konnte, das Hard Rock Café sowie das Edel-Einkaufszentrum Harrods. Für den Besuch der Universitätsstadt Oxford war der gesamte Mittwoch eingeplant. Beim Anblick der altehrwürdigen Gebäude kam bei einigen durchaus Lust an einem Studium im Ausland auf – aber die Preise und der geforderte NC dämmten diese Wünsche schnell wieder ein. Doch gerade deshalb gilt Oxford schließlich auch als eine der Eliteuniversitäten Großbritanniens. Am Donnerstag beobachteten wir das sogenannte ‚Changing of the Guards‘, die Wachablösung vor dem Buckingham Palace. Abgesehen davon stand uns dieser letzte Tag zur freien Verfügung, und einige Schüler besuchten tatsächlich freiwillig Museen. Dabei sollte angemerkt werden, dass vor allem das National History Museum viel Lob erntete. Abends, als wir uns zur Abfahrt wiedertrafen, war der Großteil ziemlich erschöpft – entweder wegen ihrem „Last-Minute-Power-Sightseeing“ oder dank des Gedränges in der U-Bahn zur Rush Hour. Trotz der Strapazen und individuellen Freizeitgestaltung waren sich in einem Punkt alle einig: Der Stress hatte sich gelohnt.

Julia Goedeke
London 2
07.07.-11.07.2014 Studienfahrt nach Rom
Rom 1

„Ja, ich bin endlich in dieser Hauptstadt der Welt angelangt“, vermerkte Goethe am 1786 in seiner „Italienischen Reise“ über seine Ankunft in Rom. Wie der Dichter so verbrachten wir, die Teilnehmer der Studienfahrt Deutsch/Geschichte, einige Tage in der italienischen Hauptstadt, die wir nach über zwanzigstündiger Busfahrt am 7. Juli endlich erreichten. Noch am Abend stand ein Rundgang vom  Kolosseum über den Circus Maximus und die Tiberinsel durch die ewige Stadt an. Am Dienstag waren wir, ausgehend von der Porta del Popolo, durch die Goethe die Stadt das erste Mal betrat, unterwegs auf den Spuren des Geheimrats. Wichtige Stationen seines Aufenthalts waren neben der Casa di Goethe, seiner Unterkunft am Corso, die Piazza del Popolo, die Spanische Treppe und das Caffè Greco, in dem  ein Portrait  des Dichters auf seinen Aufenthalt hinweist. Der Nachmittag war den antiken Stätten Roms gewidmet. Nach einer Führung durch Pantheon und Forum Romanum wurde der Tag komplettiert durch Schauen des Halbfinalspiels bei super Stimmung am Abend auf der Piazza della Madonna di Lorento  unterhalb des Kapitols.
Weitere drei Stunden Busfahrt Richtung Süden führten uns am folgenden Tag an den Golf von Neapel. Den Vesuv ständig im Blick besichtigten wir zuerst Pompeji, eine Stadt, die 79 n. Chr. durch den Ausbruch des Vulkans unterging.  Auf diese Weise wurde sie jedoch für die Nachwelt konserviert. Abschließend kühlten wir  uns dann im Mittelmeer  ab. Eine Führung durch den Petersdom am Donnerstag bildete den Abschluss einer sehr ereignisreichen Woche, nach der wir ziemlich erschöpft nach Worbis zurückkehrten.

Julia Nebel


Rom 2
   
 
 
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