Staatliches Gymnasium "Marie Curie" Worbis
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Aktuelle Nachrichten aus dem Schuljahr 2015/16

Jahresübersicht

24.08.2015 Marie bekommt Zuwachs
Bild 1 Am 24.08.2015 wurden 120 Schülerinnen und Schüler der neuen 5. Klassen im Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis herzlich willkommen geheißen. Unter der Leitung von Herrn Schürmann, Musiklehrer an der Schule, gestalteten Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen den musikalischen Teil der kleinen Festveranstaltung im Pavillon des Gymnasiums. Dabei ging es im fetzigen Lied „Das ist alles nur geklaut“ der Prinzen darum, wie man sich mit fremden Federn schmückt. Sehr viel geruhsamer kam das berühmte Lied „Probier`s mal mit Gemütlichkeit“ aus dem Dschungelbuch daher, eine Empfehlung, die sich die neuen Schüler sicherlich gern für die ersten stressigen Schultage zum Motto nahmen. Auch der gegen Ende immer langsamer tropfende „Wasserhahn“ sorgte für Entschleunigung durch Musik und Rhythmus. Paulin Rodenstock, Kl. 7.2, umrahmte mit ihren kunstvollen Solobeiträgen die Veranstaltung am Flügel.
Seine Begrüßungsrede begann Schulleiter Bernd Schüler, indem er den Begriff „Bildung“ ins Zentrum seiner Ausführungen stellte und darauf hinwies, dass die anwesenden 5-Klässler voraussichtlich im Sommer 2023 den höchsten deutschen Bildungsabschluss, das Abitur, an unserem Gymnasium erreichen werden. Es schloss sich ein Vergleich mit dem Schulbeginn der Romanfigur „Harry Potter“ an, der aber sogleich zurückgenommen wurde, denn im Gegensatz zu Harry sollten die Schüler ohne Furcht und Zauberei ihre neue Schule kennen und schätzen lernen. Sie sollten sich ihre Neugier möglichst lange erhalten und die Angebote der Schule als große und vielfältige Abenteuerreise erleben. Bevor Frau Dr. Münch die Klassenzusammensetzung bekannt gab, wünschte Herr Schüler allen Neuen viel Erfolg auf ihrem Weg ins Jahr 2023, dem voraussichtlichen Abiturtermin dieses Jahrgangs.

E. Thiele

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07.09.-09.09.2015 Lernen am anderen Ort – Die Fünfer in Straußberg
Bild 1 120 Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen machten sich in drei Bussen auf, um sich im Ferienpark „Feuerkuppe“ in Straußberg zu treffen und neue Freundschaften zu schließen. Auf der Hinfahrt besuchten sie die Barbarossahöhle und besichtigten schwere „Lederlappen“ aus Stein. Außerdem trafen sie Kaiser Barbarossa persönlich, der plötzlich, an seinem Steintisch sitzend, in Erscheinung trat. Nach dem Besuch dieser in Europa einzigartigen Höhle gelangten die 5-Klässler recht zügig zur Feuerkuppe in Straußberg: Nun waren Zimmerverteilung und Bettenbau angesagt. Dann machten sich die ersten Klassen auf den Weg zur Sommerrodelbahn. Glücklicherweise hatte sich das Wetter zum Guten gewendet, sodass diese rasante Bahn zu schnellen Abfahrten genutzt werden konnte. Einige fanden auch noch Zeit zum Besuch des Affengeheges gleich nebenan. Auch dieses Erlebnis konnte ohne Blessuren überstanden werden.
Am Dienstag starteten dann die verschiedenen Aktivitäten, die für die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums vorher gebucht worden waren: Man konnte sich in der Kletterhalle erproben und viele mussten feststellen, dass auch ein künstlicher Bullenritt ein ziemlich schnelles und plötzliches Ende finden konnte. Zudem bestand die Möglichkeit, die Reaktionsfähigkeit in dieser Halle im direkten Vergleich an der elektronischen Wand zu testen. Zur Förderung des “ Teambuilding“ und nicht vorrangig zur Stärkung des Gleichgewichts dienten die Aktivitäten im Niedrigseilparcour. Hier machten viele Schüler die gute Erfahrung, dass man sich auch „blind“ auf seine neuen Klassenkameraden verlassen kann. Am „Lernort Natur“ stellten die Schülerinnen und Schüler gute Kenntnisse der heimischen Tierwelt unter Beweis. Abends standen entweder Kinobesuch („Nachts im Museum“, Teil 3) oder Bowling auf dem Programm. Im Schwarzlichttheater konnten die Schülerinnen und Schüler kreativ werden und eine kurze pantomimische Szene erarbeiten. Sicherlich auch für das jeweilige Publikum ein schönes Erlebnis. Dies gilt wohl für die gesamte Fahrt, die nun schon seit einer ganzen Reihe von Jahren für „unsere Neuen“ organisiert wird.

E.Thiele

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17.09.2016 Zwei Eichsfelder mit der Thüringer Mannschaft zur 13. Bundesolympiade in Trier
Sieger Russisch ?? ????, ?? ????! Diesen Satz hörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dreizehnten Bundesolympiade der russischen Sprache in den letzten Tagen mehrfach. “Hals- und Beinbruch” das galt auch für die fünf Schülerinnen und Schüler der Thüringer Mannschaft, deren Teilnehmer - unter ihnen Hannah Janczek vom Katholischen Gymnasium St. Elisabeth Heiligenstadt und Jonas Seidenstücker vom Marie-Curie-Gymnasium Worbis - sich durch das sehr gute Abschneiden bei der Landesolympiade in Weimar im März dieses Jahres für den Wettbewerb auf Bundesebene qualifiziert hatten und unser Bundesland in der vergangenen Woche vertraten. Dabei stellten sie sich zusammen mit 65 weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus ganz Deutschland den Anforderungen der Olympiade: Leseverstehen, Hörverstehen, Textproduktion und Recherche mit anschließender Präsentation in einer der meistgesprochenen Sprachen der Welt.
Hannah (erste Reihe ganz rechts) und Jonas (neben Hanna) nach der Siegerehrung mit der Thüringer Mannschaft
Trier, die älteste Stadt Deutschlands, bot dafür eine vielseitige Umgebung und gleichzeitig einige interessante Rechercheobjekte für die mündlichen Prüfungen. Entsprechend ihrem Sprachniveau - von A1 (elementare Kenntnisse) bis C2 (Muttersprachler) – lösten sie die anspruchsvollen Aufgaben. Am ersten Prüfungstag entstanden nach den schriftlichen Prüfungen und der mündlichen Recherche am Abend Flyer, PowerPoint-Präsentationen und Plakate zu den verschiedenen Themen. Am darauffolgenden Tag fanden die Präsentationen an der Universität Trier vor mehreren Prüfungskommissionen statt.
Dank der hervorragenden Organisation und des Engagements der Organisatoren und begleitenden Lehrer verlief die Olympiade reibungslos, sodass die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Bundesländer den Nachmittag bei einer Rundfahrt auch die Römerstadt und den Weihnachtsmarkt genießen konnten, bevor die feierliche Siegerehrung am Abend im Rokokosaal des Kurfürstlichen Palais stattfand. Künstlerisch umrahmt wurde die Preisverleihung durch das Tanzensemble „Lebedushka“ und eine Delegation der Schule des Russischen Konsulats in Bonn.
Wenn Hannah und Jonas auch nicht zu den drei Besten ihrer Altersklasse auf Bundesebene gehörten, so erhielten sie doch Lob und Anerkennung für ihre gezeigten Leistungen wie alle angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Hochzufrieden, mit Urkunden, Buchgeschenken und kleinen Sachpreisen im Gepäck sowie der Erinnerung an eine tolle Jugendbegegnung mit vielen neuen Kontakten kehrten Hannah und Jonas am Samstagabend wieder nach Thüringen zurück. Mit der Erkenntnis mit Russisch eine gute Wahl getroffen zu haben, lernen sie seit Montag die Sprache wieder in ihren Schulen und haben ihren Mitschülern viel zu berichten.
 
22.09.2015 24. Schulsportmeisterschaft im Fußball
Sieger 1 Die Mannschaft des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis hat am 22.09.2015 die 24. Schulsportmeisterschaft um den Pokal des Bürgermeisters der Stadt Leinefelde-Worbis gewonnen. Für die Siegermannschaft spielten: Johannes Renner, Vincent Stachon, Jonas Aschoff, Niklas Schulz, Linus Koch, Elias May, Marvin Dreßler, Vincent Schäfer und Antonio Glahn.
Außerdem wurde Johannes Renner als bester Spieler ausgezeichnet.

J.Gebhardt
24.09.2015 Jugend trainiert für Olympia“
Sieger 2 Im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Fußballer des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis das Turnier der Wettkampfklasse II am 24.09.2015 in Heiligenstadt gewonnen.
Für die Siegermannschaft spielten: Ruben Müller, Jeremias Kraska, Nicolas Konrad, Josef Mannke, Martin Ritter, Vincent Rux, Florian Fricke, Kay Trapp, Colin Stolze, Tim Jauer, Fabio Friedrich, Philipp Hebestreit, Florian Kellner.

J. Gebhardt
27.09.-30.09.2015 Die Klassenfahrt der 8.1 und der 8.3 nach Magdeburg
Klasse 8.3 Am 27. September 2015 traten die Klassen 8.1 und 8.3 mit Frau Schwob, Frau Walter und Herrn Mehnert die Reise nach Magdeburg an. Knapp zwei Stunden mit dem Zug, und schon waren wir da.
Die Jugendherberge „Magdeburger Hof“ ist zentral gelegen und befindet sich unweit des Bahnhofs. Also kein Problem für uns Eichsfelder, diese mit Koffern,Taschen, Kisten und Kasten zu erreichen.
Nachdem wir die Zimmer bezogen hatten, schleifte uns Frau Schwob durch Magdeburg. „Den Dom und das Hundertwasserhaus müsst ihr gesehen haben“, so ihre Aussage.
Uta, unsere „Reiseleiterin“, ließ im Anschluss an diese interessante Stadtführung ebenso keine Langeweile entstehen; Rate-, Geschicklichkeits- und Kennlernspiele standen auf ihrem Plan.
Auftakt des nächsten Tages war der Besuch des „Stasimuseums“. In diesem Haus erfuhren wir wissenswerte und zugleich erschreckende Dinge über die Diktatur der DDR und ihren Umgang mit den sogenannten „Staatsfeinden“.
Danach spielten wir „Mister X“. Mit der Straßenbahn oder zu Fuß suchten und fanden wir das jeweilige „Mister X“- Team und lernten so schnell das Zentrum Magdeburgs kennen. Der zweite Tag endete mit einer interessanten, wieder von Uta angeleiteten, Nachtwanderung durch die Stadt.
Höhepunkt des dritten Tages war dann nicht etwa der Besuch des „Magdeburger Technikmuseums“, obwohl dieses auch nicht uninteressant war, sondern ein sogenannter „Parcourworkshop“. Dazu fuhren wir zu einem alten Fabrikgelände, auf dem uns zwei sportliche junge Männer erwarteten. Nach einer kurzen, aber intensiven Erwärmung zeigten sie uns Tricks, mit denen man „einen Parcours schnell und verletzungsfrei bewältigen könne“, so ihre einführenden Worte. Aber nach drei Stunden, wohlgemerkt, ohne Pause, verließen wir das Fabrikgelände.
So sportlich motiviert verbrachten wir den letzten Abend schließlich im Diner & Bowlingcenter.
„Ein würdevoller Ausklang einer gelungenen Klassenfahrt“, so unsere einstimmige Meinung.

Johanna Fischer und Lara Türmer
28.09.-30.09.2015 „Mein Leipzig lob ich mir“ (Goethe, Faust I)
Bild 1 Die letzten drei Tage des Monats September 2015 verbrachte die Klasse 8.4 in der alten Messe- und Kulturmetropole Leipzig. Den ersten Programmpunkt des „Lernens am anderen Ort“ bildete ein anschaulich formulierter Stadtrundgang. Der „Guide“ gewann seine Hörer gleich anfangs für sich, indem er darauf hinwies, selbst zuhause einen 14-jährigen Sohn sitzen zu haben, dessen stadtgeschichtliche Interessen ähnlich begrenzt seien wie die unserer Schülerinnen und Schüler ähnlichen Alters. Die anekdotenreiche Stadtführung konnte aber doch die Aufmerksamkeit unserer Schüler über weite Strecken erringen. So erfuhren sie viel Wissenswertes über die Schwierigkeiten des berühmten Komponisten Johann Sebastian Bach mit der Stadt und seinen Schülern. Auch die zahlreichen Liebschaften, die Goethe in dieser schönen Stadt während seines Studienaufenthaltes einging, fanden Interesse. Am Nachmittag führte uns Claudio Gemsa, der Sohn von Frau Gemsa, als Mitglied des berühmten Thomanerchors durch dessen Alumnat, indem er aus dem Alltag der Chorsänger erzählte.
Am Folgetag waren wir für den TV-bekannten Leipziger Zoo gebucht. Unter zahlreichen Tierattraktionen beeindruckten die beinahe hautnah gefütterten Giraffen, die wilden Affenarten und last but not least das auf 28.5 Grad Celsius „klimatisierte“, tropische Gondwanaland: Nach einer Floßfahrt durch die Erdgeschichte gelangten wir auf dem Baumwipfelpfad mitten in ein Dschungelabenteuer. Wirklich atemberaubend! Nachmittags erklommen wir das monumentale Vökerschlachtdenkmal, das an den Sieg über Napoleon im Jahre 1813 erinnert.
Am letzten Tag besuchten wir die zahlreichen „magenumwühlenden“ Achterbahnen und Erlebnismöglichkeiten im Freizeitpark „Belantis“. Dort konnten wir zwischen Odyssee, Wigwam und Piratenwelt Manches erleben, das im Schüleralltag doch eher selten zu finden ist. Um viele Eindrücke reicher kehrte die Klasse 8.4 am Mittwochabend wohlbehalten nach Worbis zurück.

E.Thiele
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28.09.-02.10.2015 Klassenfahrt nach Köln
Köln Lass uns hier raus,
Klassenfahrt mit Frau Leß nach Köln,
da hören Lehrer auf Fragen zu stell’n,
hör‘n wir endlich mal wieder die Domglocken schell’n,
lass uns geh’n, lass uns geh’n, lass uns geh’n…
Frei nach dem Lied „Lass uns gehen“ von Revolverheld

Es war kein Montag wie jeder andere – alle standen voller Freude auf, denn endlich ging es auf Klassenfahrt! Zusammen mit der 10.3 machten wir uns im ‚Partybus‘ auf den Weg in Richtung Ruhrpott. Frau Geipel und Herr Führ wurden mit Ihrer Klasse (10.3) in Düsseldorf abgesetzt und für uns ging es nochmal knapp eine Stunde weiter mit Frau Leß und Herrn Marquordt nach Köln.
Nach unserer Ankunft im Hostel erkundeten wir in Teams die Rheinstadt. Wenn man „Köln“ denkt, kommen den meisten sicher Sehenswürdigkeiten wie der Dom oder die Hohenzollernbrücke („Schlossbrücke“) und Fernsehsendungen wie „Köln 50667“ in den Sinn und das waren dann natürlich auch erste Anlaufpunkte. Am Abend des Ankunftstages gingen die meisten ins Kino und schauten, da es ja ein schulischer Ausflug war, „Fack Ju Göhte 2“. Nach einer für den Großteil von uns eher kurzen Nacht erfolgte am nächsten Tag die obligatorische Stadterkundung – diesmal geführt von einer Angestellten der Stadt Köln. Dabei wurden viele historische Hintergründe zum Dom und der Stadt an sich erläutert. Am Nachmittag besuchten wir das NS-Dokumentationszentrum, wobei das Schicksal der Menschen und die massive Ausprägung der NS-Diktatur vielen nahe ging. Nachdem am Dienstag Geschichtliches im Vordergrund stand, ging es am Mittwoch sportlich zu, denn wir besuchten einen Outdoor-Kletterwald, in dem jeder seine Kletterkünste und seinen Mut unter Beweis stellen konnte. Anschließend konnte jeder machen, was er wollte – die meisten sind shoppen gegangen oder haben die Stadt noch weiter erforscht. Am Abend bewunderten wir von der „Kölntriangle“ (Hochhaus mit Aussichtsplattform) Köln bei Nacht, wobei uns der beleuchtete Dom besonders ins Auge fiel.
Und dann nahte auch schon der letzte Tag dieser durchaus angenehmen Woche:
Am Donnerstag wurde uns gezeigt, dass Museen nicht immer langweilig sind – sondern manchmal auch ‚lecker‘. Im Schokoladenmuseum konnten wir uns über die Geschichte und die Herstellung von Schokolade informieren und nicht nur das: Selbstverständlich genossen wir auch die süßen Hervorbringungen des Museums. Vor der Heimfahrt bezwangen alle Schüler die 533 Domstufen und einige besichtigten im Anschluss noch die Schatzkammer des Domes. Unsere letzte gemeinsame Klassenfahrt endete mit Verspätung gegen 1 Uhr am Freitag.

Stella Marschhausen, Sabine Bötticher und Nico Siebold (10.4)
28.09.-02.10.2015 Klassenfahrt der 10.3 nach Düsseldorf
Klasse 10.3 Montagmorgen um acht Uhr ging es endlich los! Wir fuhren mit dem Bus nach Düsseldorf. Montagnachmittag erkundeten wir auf eigene Faust die Stadt. Außerdem führte uns ein mittelalterlicher Stadtwächter durchs nächtliche Düsseldorf und seine Geschichte über „weiße Frauen“ und Napoleon. Am Dienstag bekamen wir erste Einblicke in die Börsenwelt Düsseldorfs. Danach genossen wir einen sonnigen Nachmittag im Medienhafen und bewunderten die phantastische Architektur. Nach einer erholsamen Nacht in einem guten Jugend-Hostel wurde uns der drittgrößte Flughafen Deutschlands nahegebracht. Vom (im Bild dargestellten) Rheinturm genossen wir nach einer sonnigen Bootstour auf dem Rhein die nächtliche Skyline und Lichter von Düsseldorf. Freitagfrüh brachen wir nach Köln auf. Einen Tag lang erkundeten wir Köln und den Kölner Dom. Der krönende Abschluss war die Besteigung des 62 m hohen Kölner Doms. Wir kamen nach Mitternacht von einer wunderbaren Klassenfahrt wieder in Worbis an.

Clara-Marie Rymatzki
01.10.2015 Vorlesewettbewerb 2015/2016
Vorlesewettbewerb Am 01.10.2015 fand der diesjährige Vorlesewettbewerb der 6. Klassen statt. Hierzu trafen wir uns zunächst im Pavillon und die Leser aus den jeweiligen Klassen lasen aus ihren ausgewählten Büchern vor. Nachdem die erste Leserunde vorbei war, gingen wir mit unseren Lehrern in die zugeteilten Räume. Dort haben wir verschiedene Stationen rund um das Lesen und Vorlesen durchgeführt. Später stellte uns Frau Köhler von der Stadtbibliothek Worbis netterweise viele spannende und auch lustige Bücher als „Lesefutter“ vor. Als nächstes mussten die Leser in einer zweiten Leserunde aus einem unbekannten „Fremdtext“ vorlesen. Am Ende des Tages war die Siegerehrung. Als beste Leserin setzte sich Paula aus der Klasse 6.1 durch, aber, weil alle Klassen sehr stolz auf ihre Leser sein können, bekamen die Vorleser von allen Anwesenden einen kräftigen Applaus und als Geschenk je einen Buchgutschein. Es war ein aufregender und schöner Tag, der uns viel Spaß gemacht hat.

Johanna Koch, Anna Kulosa, Tabea Otto & Theresa Heinemann (Klasse 6.1)

02.10.2015 Förderverein finanziert interaktives Whiteboard
Whiteboard Im Herbst dieses Jahres kann der Förderverein des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ auf sein erfolgreiches 20-jähriges Bestehen zurückblicken. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr war die Übergabe eines vollständig finanzierten interaktiven Whiteboard am 02.10.2015 an den Schulleiter Herrn Schüler durch Herrn Gottstein, Vorsitzender des Fördervereins des Gymnasiums. Mit den nun vorhandenen 4 Whiteboards ergeben sich verbesserte Möglichkeiten, den Unterricht in den verschiedensten Fächern interessanter, anschaulicher und effektiver zu gestalten.

Die Mitglieder des Fördervereins haben in den letzten Jahren durch Spenden und Bereitstellung von Sachwerten die Schule bei der Verwirklichung ihrer Bildungsziele in vielfältiger Weise unterstützt. Schulbibliothek, Austauschfahrten, Berufsorientierung, Ausgestaltung von Abiturfeiern, Ehrung von Schülerleistungen – all das und vieles mehr wäre ohne Hilfe durch den Förderverein nicht realisierbar. Dazu bedarf es einerseits einer stabilen Anzahl von Mitgliedern und andererseits der kontinuierlichen Sicherstellung einer soliden finanziellen Basis. Unterstützen Sie uns – Beitrittserklärungen können Sie hier auf der Homepage herunterladen und ausdrucken oder auch im Sekretariat der Schule in Papierform erhalten.

Olaf Gottstein
Vorsitzender Förderverein

27.10.2015 „Die Menschen sind nicht immer, was sie
scheinen, aber selten etwas Besseres.“
Theater Am Dienstag, dem 27.10.2015, fuhren alle zehnten Klassen zu einer eigens für Schulen eingerichteten Vorstellung des Theaterstücks „Nathan der Weise“ nach Heiligenstadt ins Eichsfelder Kulturhaus. In Gotthold Ephraim Lessings dramatischem Gedicht stellt sich der Sultan Saladin die Frage, welcher Glaube denn der wahre sei. Dabei zieht er den Juden Nathan zu Rate, der ihm eine durchaus weise Antwort in Form der berühmten Ringparabel liefert. In Alexander Netschjews Neuinszenierung des Stücks wurden neben der Kerngeschichte auch die fehlende Toleranz, in Bezug auf die aktuelle Flüchtlingspolitik und die anhaltenden religionsbedingten Auseinandersetzungen, angesprochen. Mit modernen Elementen wurde die Thematik vor allem für Jugendliche gut veranschaulicht. Die elementare Aussage des Werkes wurde mit einem häufigen Wechsel zwischen heutiger und altertümlicher Sprache dargelegt, jedoch kam es dadurch bei vielen Schülern zu Verständnisschwierigkeiten.
Rückblickend regte der Theaterbesuch zum Nachdenken an und bildete eine interessante Abwechslung zum sonst manchmal so theorieorientierten Deutschunterricht.

Jahrbuch-AG
05.11.2015 Junioren-Weltmeisterin im Ju-Jutsu
Weltmeisterin Madlen Schumann vom Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ Worbis konnte sich über zwei Geschenke freuen. Der Förderverein des Gymnasiums stellte Ihr einen Scheck für Sportartikel aus und von den Sportlehrer/innen bekam Sie ein Geldgeschenk überreicht.
Und einen riesigen Applaus gab es von ihren Mitschülern gratis dazu. Welche Schule kann schon von sich behaupten, eine Weltmeisterin in Ihren Reihen zu haben!
06.11.2015 Klassenfahrt nach Buchenwald
Buchenwald Es war eines der schlimmsten Verbrechen des Naziregimes im Deutschland der 1940er Jahre: die Konzentrationslager wie das KZ Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar. Dieses wurde, damit die damaligen Gräueltaten nicht in Vergessenheit geraten, 1958 in eine Mahn-und Gedenkstätte umgewandelt. Seitdem ist das KZ Anlaufpunkt für viele Schulklassen, nicht nur aus Thüringen. So entschied sich die Klassenstufe 9 unseres Gymnasiums ebenfalls dafür, eine Klassenfahrt an diesen geschichtsträchtigen Ort zu unternehmen. Die Fahrt wurde von Herrn Führ organisiert und am Freitag, dem 6. November, fuhren wir mit dem Bus, begleitet von mehreren Lehrern, zwei Stunden nach Weimar. Dort zogen an uns schon die ersten Ruinen Buchenwalds vorbei. Vor der Führung sahen wir noch einen Film, der besonders die Geschichte Buchenwalds zusammenfasste, aber auch die schlimmen Zustände in den Baracken und die Belastungen der Inhaftierten näher beleuchtete. Dieser enthielt viele zusätzliche Informationen, obwohl wir uns in einer Geschichtsstunde schon näher mit dem Ort befasst hatten. Augenzeugen berichteten über ihre Zeit in dem Lager, z.B. die eigene Befreiung und ihre verschiedenen Aufgaben im Steinbruch oder sogar in der Lagerverwaltung. Danach begann unsere Führung zuerst auf dem Parkplatz, von welchem auf die sogenannte ,,Blutstraße“ hingewiesen wurde, welche die Neuankömmlinge in den ersten Jahren Buchenwalds nehmen mussten. Man blickte von dort auch auf die Kasernen der SS- Truppen, die hier stationiert waren. Nun wurde uns die Lagerverwaltung genauer erklärt und wir wurden an das berühmte Tor mit der Aufschrift: ,,Jedem das Seine“ gebracht. Man bekam langsam ein Gefühl dafür, was die Menschen damals durchmachen mussten. Besonders nahm manche das im Gegensatz zu allen Baracken noch erhaltene Krematorium mit. Auch wenn Buchenwald kein wirkliches Vernichtungslager wie das Konzentrationslager Auschwitz in Polen war, wurde hier mehrfach gegen die Menschenwürde verstoßen. Wie auch im gesamten Rest des Lagers, in dem zum Ende hin mehr als 260.000 Menschen lebten. Man schätzt, dass 56.000 von ihnen in Buchenwald umkamen. 11.600 von ihnen waren Juden. Der Rest der Haftlinge waren Straftäter, Obdachlose, politische Gegner der Nazis sowie Schwule. Zum Schluss konnte man entweder noch eine Fotostrecke oder die spärlich eingerichteten und dunklen Einzelzellen besichtigen. Insbesondere einige Fotos machten die Verbrechen, die sich hier ereignet hatten, deutlich. Damit endete unsere Exkursion in das Konzentrationslager Buchenwald, die die meisten von uns bestimmt nachdenklich stimmte, sodass wir nur noch hoffen können, dass so etwas Schreckliches in Zukunft nicht noch einmal passiert.

Tobias Wedig
09.11.2015 Sprachzertifikat DELF erfolgreich absolviert
Sprachzertifikat Am 24. Januar 2015 fuhren acht Schüler des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ aus Worbis nach Erfurt zum Gutenberg Gymnasium, um dort ihre Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen.
Drei Schüler absolvierten die DELF Prüfung für den Sprachkompetenzbereich A2 (Anna Katharina Baumgartl, Janine Demme und Marie Salzmann), fünf(Anja Silbe. Luzia Kanngießer, Melanie Ritter, Anne Sophie Scheller und Lorenz Glahn) für den Kompetenzbereich B1.
Die DELF Prüfung setzt sich aus den Bereichen Hör- und Leseverstehen, einem schriftlichen Prüfungsteil und einem Gespräch mit einem Muttersprachler zusammen.
Alle Schüler haben die Prüfung mit sehr guten und guten Ergebnissen abgeschlossen.
Der Schulleiter konnte den Schülern jetzt ihre vom Institut Français in Leipzig ausgestellten Sprachdiplome überreichen.
Wir freuen uns mit den genannten Schülern, gratulieren und sind sehr stolz auf ihre erbrachten Leistungen.

G. Hindi und E. Adam
Fachbereich Französisch
18.11.2015 Zu Gast bei der Kinderuni an der TU Ilmenau
Bild 1 Am 18.11. machten sich die Klassen 5.4 und 5.5 auf den Weg in den Thüringer Wald, um das erste Mal echte Campusluft zu schnuppern. Dort angekommen, erhielten die Schülerinnen und Schüler ihre Studentenausweise und wurden klassenweise mit je zwei studentischen Betreuern ausgestattet. Vor dem Mittagessen in der Mensa fand eine kurze Campusführung über den Ehrenberg statt, bei der die Betreuer mit Fragen zum Studium und natürlich dem Studentenleben gelöchert wurden. Anschließend durfte letzteres auch gleich im sogenannten BD-Club hautnah erfahren werden: auf der Tanzfläche und an der Bar konnten alle so richtig „abfeiern“. Aber natürlich steht beim Studium nicht nur Party auf dem Stundenplan. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, auf einer großen Carrera-Bahn um die Wette zu fahren, am Hochschulsport teilzunehmen und im Medienlabor vor und hinter der Kamera zu stehen.
Den Höhepunkt des Ausflugs bildeten die zwei Vorlesungen im 600 Sitze umfassenden Audimax der Uni. Die Themen „Wie schützt mich das Recht im Internet?“ und „Geheimnisvolle Kräfte – Wie bewegt Magnetismus die Welt?“ wurden von „echten“ Professoren kindgerecht aufbereitet und mit tollen Mitmachexperimenten aufgelockert. So wurde der recht lange Tag für alle zum großen Erfolg.
Wer mehr wissen und auch die aus dem Fernsehen bekannten Schirmherren der Kinderuni Ilmenau kennen lernen möchte, findet auf www.kinderuni-ilmenau.de noch mehr Informationen sowie Eindrücke aus den letzten Jahren.

Anja Luge
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19.11.2015 25 Jahre Deutsche Einheit
Geschichtsprojekt Am 19.11. fand im Pavillon des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis eine multimediale Zeitreise zum Thema „25 Jahre Deutsche Einheit“ mit Ingo Espenschied statt.
In dieser anschaulich gestalteten Dokumentation machte Herr Espenschied deutlich, dass das Schicksal Deutschlands unzertrennlich mit dem Schicksal Europas verbunden ist.
Die Schüler der 10. Klassen unseres Gymnasiums erlebten deutsche und europäische Geschichte auf eine innovative und begeisternde Art. In dieser live erzählten Zeitreise erfuhren die Kinder, wie es überhaupt zu den revolutionären Ereignissen 1989 / 1990 kommen konnte.
Der Fall der Mauer, die Fluchtwelle über die Prager Botschaft und über Ungarn, die Rolle der Alliierten im Wiedervereinigungsprozess und natürlich der Tag des Mauerfalls sind nur einige Stationen dieser Dokumentation.
Die im Anschluss der Präsentation rege stattfindende Diskussion mit Herrn Espenschied ließ erkennen, wie sehr die Schüler die Veranstaltung begeisterte.

Tobias Führ
26.11.2015 Besuch des DLR in Göttingen
DLR 1 Am 26.11.2015 fuhren wir, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10.2, nach Göttingen in das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Nachdem wir einen kurzen Einblick in die Aufgabenbereiche des DLR bekamen, wurden wir in Gruppen eingeteilt, um verschiedene Experimente zu absolvieren. Insgesamt gab es fünf Stationen: den Minifallturm, der sich mit dem freien Fall und der Schwerelosigkeit beschäftigte; einen Seifenfilmkanal, mit dem man die Strömung sichtbar machen konnte; einen Windkanal mit derselben Aufgabe und zwei andere Stationen die verdeutlichten, welche Kräfte auf Hubschrauber und Flugzeuge wirken. Da wir im Voraus einige physikalische Kenntnisse besaßen, fiel es uns leicht, die uns gestellten Fragen zu beantworten. Weitere physikalische Zusammenhänge wurden uns während der Beobachtungen beim Experimentieren erklärt.
Es war für uns eine lehrreiche und interessante Exkursion im Rahmen des Faches Naturwissenschaften und Technik.

Johanna Otto, Alina Ertmer, Carolin Steines, Vanessa Dettenbach
DLR 2
DLR 3
29.11.2015 Nach zwei Jahren endlich wieder in Worbis: Unser Adventskonzert!
Konzert 1 Es war kalt und es war regnerisch: Trotzdem wagte sich eine im wahrsten Sinne des Wortes geHÖRige Menge unserer Schüler und Lehrer am Ersten Advent “auf Pfade[] der Zuversicht“ in die Stadtkirche. So nämlich lautete das Motto des mittlerweile 25. Adventskonzerts, bei dem eine ganze Reihe musikalischer Formationen unserer Schule ihre klanglichen Kompetenzen unter Beweis stellen konnten. Den Anfang machte das Ensemble „Ars Canendi“ unter der Leitung von Frau Wenzel mit klangvoller mittelalterlicher Musik, darunter Vertonungen von Texten des berühmten Walter von der Vogelweide. Es folgte der Lehrerchor, dirigiert von Frau B. Schuchardt, mit einem strahlenden Schütz-Satz. Dieser Klangkörper trat noch zweimal im Verlauf des Konzerts auf und schloss seine Darbietungen mit einer swingenden Version des Klassikers „Jingle Bells“. U. A. mit mehreren Spirituals konnte der Chor von Frau Gemsa seine gut entwickelten dynamischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein Quartett aus diesem Chor brillierte mit einer modernen und sicherlich sehr anspruchsvollen „Weihnachtliche[n] Zeit“ von Erhard Mauersberger. Unter der Leitung von Frau B. Schuchardt führte ein Quintett „Little Drummer Boy“ auf, ein erstaunliches Stück, das den sonst im Konzert z.T. mit Trommeln markierten Rhythmus mittels einer Beatbox (performed von Marvin Dreßler) gestaltete. Aufgelockert wurde das Programm durch adventliche Gedichte, vorgetragen von Julia Joschko und Sara Lackner. Zum musikalischen Teil des Programms trug wiederum der Kurschor, geleitet von Herrn Schürmann, bei. Im „Weihnachtskekse-Swing“ wendete sich dabei überraschenderweise der Dirigent direkt mit kulinarischen Wünschen an das Publikum der vollbesetzten Stadtkirche. Alle Mitwirkenden wünschten den begeisterten Zuhörern dann im großen Finale „Feliz Navidad!“. Mehrere Zugaben waren die Folge. Der Erlös des Konzerts in Höhe von 1023,75 Euro geht z. T. an die „Missionairies of charity Ethiopia“ und an den Förderverein des Gymnasiums.

E.Thiele
Konzert 2
Konzert 3
07.12.2015 Vorweihnachtliche Theaterexkursion der Klassen 6.1 und 6.4 nach Kassel
Kassel Am 07.12.2015 fuhren die Klassen 6.1 und 6.4 mit dem Bus nach Kassel, um dort das „Staatstheater“ zu besuchen. Gespielt wurde „Eine Weihnachtsgeistergeschichte“ von Rüdiger Pape nach der bekannten Erzählung „A Christmas Carol“ von Charles Dickens. Wir waren sehr positiv überrascht von der Theatervorstellung, denn diese war ganz toll und interessant inszeniert. Die Schauspieler lieferten eine sehr gute Leistung ab und spielten ihre Rollen sehr ausdrucksvoll. Auch das Bühnenbild wurde wunderbar in das Stück einbezogen, denn den Schauspielern gelang es, die Kulisse rasant umzubauen und dennoch in die Handlung zu integrieren. Es wurde viel gesungen – sogar mit dem Publikum gemeinsam – und wir hatten eine Menge Spaß. Hierbei wechselte das Stück von „lustig“ nach „gefühlvoll“ und am Ende blieben auch einige etwas nachdenkliche Überlegungen beim Zuschauer zurück. Es war eine gelungene Exkursion, die uns zudem gut auf das bevorstehende Weihnachtsfest einstimmte.

Emilia Köppe, Paula Wosziedlo & Anna Kellner (Klasse 6.1)
08.12.2015 Haft – Diktatur – Revolution Thüringen 1949-1989
Geschichtsexkursion Am 08. Dezember besuchten Schüler des Geschichtskurses im erhöhten Anforderungsniveau des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ Worbis die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt.

Dieser Erinnerungsort verbindet die Themen Stasihaft, SED – Diktatur und Friedliche Revolution anschaulich miteinander. Im geschichtsträchtigen Gebäude in Erfurt befand sich von 1952 bis 1989 die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. In diesem Zeitraum warteten mehr als 5000 politische Häftlinge auf ihren Prozess. Am 04.12.1989 kam es dann durch couragierte Erfurterinnen und Erfurter zur ersten Besetzung einer Bezirksverwaltung der Staatssicherheit in der DDR.
Nach einem Rundgang und der Führung durch den Leiter der Bildungsstätte hatten die Schüler die Möglichkeit, einen Zeitzeugen zu befragen. Er schilderte im Gespräch seinen gescheiterten Fluchtversuch sowie seine persönlichen Hafterlebnisse.

Jan Gebhardt
14.12.2015 Pinocchio kam nach Weimar
Klassen 5.1 und 5.3

Am 14.12.2015 machten sich die Klassen 5.1 und 5.3 auf zum Deutschen Nationaltheater in Weimar. Dort trafen sie auf eine modernisierte Version von „Pinocchio“, der Hauptperson und Gliederpuppe aus der weltberühmten Geschichte von Mario Gasso. Die Schüler konnten Pinocchio dabei zusehen, wie er sich durch Castingshows und Dschungelcamp auf  den Weg machte, um ein Herz und viel Geld zu gewinnen. Alma Fuchs und ein gewisser Herr Kater legten ihm dabei immer wieder  Hindernisse in den Weg und der Polizist Banani war auch nicht gerade eine große Hilfe. Aber unser neuartiger Pinocchio mit Autoantennenteleskopnase, die wie im Original durch Lügen anwuchs, und den Kampfsportarten „Salate“, „Tomate“ und „Karotte“ ausgestattet, konnte sich behaupten. Schließlich traf er im großen Fisch seinen geliebten Schöpfer Meister Geppetto wieder. So kam es auch in diesem Fall für „Pinocchio“ zu einem guten Ende in einem Theaterstück, das die Schülerinnen und Schüler nicht zuletzt durch schmissige Musikeinlagen und Pyrotechnikeinsatz begeisterte. Stärken konnte man sich abschließend auf dem großartigen Weimarer Weihnachtsmarkt, bevor man erschöpft und zu gleich schwer beeindruckt die Heimfahrt antrat.

E.Thiele

12.01.2016 Worbiser Schüler erfolgreich beim Schulamtsfinale
Basketball Im Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ haben die Basketballer des Staatlichen Gymnasiums „Marie Curie“ in Worbis das Schulamtsfinale Nordthüringens der Wettkampfklasse IV am 12.01.2016 in Bad Langensalza souverän gewonnen.
Die gegnerischen Teams aus Bad Langensalza und Hüpstedt wurden mit 24:4 und 24:6 besiegt.
Für die Siegermannschaft spielten: Jonas Aschoff, Luis Wiedenbruch, Ludwig Ohse, Maximilian Schenk, Marvin Dreßler, Julien Held, Robin Kunze und Matthias Paschke.
Die Jungen der Wettkampfklasse II verloren gegen die starken Schulteams aus Mühlhausen und Roßleben, welche mit Vereinsspielern gespickt waren.
Den dritten Platz erspielten: Tom Reinecke, Florian Weinreich, Justin Ertmer, Pascal Kullmann, Louis Müller, Mirko Dransfeld, Kay Trapp und Lorenz Schröter.

Jan Gebhardt
21.01.2016 „Jugend trainiert für Olympia“ 2016
Handball Das Schulamtsfinale im Handball fand für die Mädchenmannschaften in Schlotheim statt. Unsere Schule war in der Wettkampfklasse II vertreten. In diesem Turnier spielten die Mannschaften aus Nordhausen, Schlotheim und Worbis gegeneinander.
Unsere Mädels kämpften stark im Angriff und arbeiteten aktiv in der Abwehr. Da die Mädchen ohne Torwart anreisten, musste eine Feldspielerin diese Aufgabe übernehmen. Am Ende belegten sie den 3. Platz.
Es spielten für unsere Schule: Gina Grimm, Henrieke Müller, Joyce Poppe, Adele Schnellhardt, Gina Zwingmann, Martina Hunold, Alina Hübler und Anne Begau.

Herzlichen Glückwunsch!
K. Gebhardt
23.01.2016 Unser Schnuppertag: Auch in diesem Jahr von zahlreichen Besuchern gern wahrgenommen
Bild 1 Trotz des angekündigten Eisregens machten sich auch 2016 viele Interessenten auf, um unser Gymnasium kennenzulernen. Am 23.01.2016 füllten sich die Flure und Fachräume unserer Schule auch am Samstag, denn zahlreiche große und kleine Interessenten verschafften sich einen Eindruck vom vielfältigen Schulleben, das die verschiedenen Fachbereiche anschaulich repräsentierten. Da war z.B. im Fach Geographie ein aktiver Vulkan zu bestaunen. In den naturwissenschaftlichen Fachkabinetten konnten junge Forscher aktiv ihr Wissen in Experimenten erweitern und eine Show mit chemischen Experimenten bestaunen. Ein besonderes Highlight stellte sicherlich das Sezieren eines Ferkelherzens dar, das vom Fach Biologie präsentiert wurde.
Das Ensemble „Ars canendi“ unter der Leitung von Frau Nicole Wenzel, das sich in letzter Zeit offenbar u.a. durch eine lautstarke Trommel deutlich verstärkt hat, bereitete dem Publikum im Pavillon „ein wahres Gaudium“. In einem der mittelalterlichen Lieder wurde eine Nachtigall ausgeschickt, um beziehungstechnische Fragen zu klären. Unter der Leitung von Frau Irina Gemsa trug der Schülerchor u.a. - passend zu den Wetterbedingungen - einen von Schülern der 11. Klasse komponierten Winterkanon vor. Schülerinnen und Schüler der fünften Klasse boten ein musikalisches Märchen, das mit Orffschen Instrumenten die Bremer Stadtmusikanten zu Gehör brachte. Die Fremdsprachen präsentierten theatralische Dialoge und insbesondere im Bereich Französisch auch kulinarische Genüsse (Käsesticker!). Zahlreiche Gewinne wurden am Glücksrad für die Besucher „ausgeschüttet“. Schüler der 12. Klasse nahmen die zukünftigen Eltern und Schüler und andere Gäste mit auf ereignisreiche Rundgängen durch die vielfältige Angebotslandschaft unseres Gymnasiums. So gab es bis um 13.00 Uhr viel zu entdecken, und es wurden Seiten unserer Schule sichtbar, die sonst im Schulalltag selten wahrgenommen werden können.

E.Thiele
Bild 2
 
 
27.01.2016 Musicalfahrt nach Hamburg – „Das Wunder von Bern“
Musical 1 m Mittwoch, dem 27.1.2016, versammelten sich die Schüler der Oberstufe auf dem landschaftlich wundervoll eingerichteten, mit schlummernden Weidenkätzchen versehenen Parkplatz vor der Ohmberghalle.
Mit der Ankunft unseres wunderschön swagig- pinken Busses konnte die 4-stündige Fahrt in die deutsche Hochburg der Musicals beginnen. Auf unserer Reise konnte der Busfahrer mit einer wissenswerten Anekdote über die hanseatische Geschichte aufwarten.
Nach unserer komfortablen Busfahrt betraten wir den von Regen durchnässten Boden des Hamburger Hafens, woraufhin wir mit einem Passagierschiff über die Elbe setzten und uns eine steife Brise Hafenluft um die Nase wehte.
Auf einem roten Teppich betraten wir promiähnlich das „Stage-Theater“ an der Elbe. Gegeben wurde eine gelungene Synthese aus der politischen Realität der Kriegsrückkehrer Mitte der 50er Jahre und aus ihren Familienkonflikten. Der Antiheld Richard Lubanski, der von einem auf ganzer Linie überzeugenden Detlef Leistenschneider gespielt wurde, kehrt neun Jahre nach Kriegsende zu seiner Familie zurück.
"Deutsche Jungen weinen nicht!", herrscht er seinen Sohn an und prügelt ihn mit seinem Gürtel. Ein Zeichen, wie tief die seelischen Narben der Nachkriegszeit und des Gefangenenaufenthalts im Gulag sitzen. Dass sich Deutschland zu verändern begonnen hat, kann Lubanski während seiner anhaltenden Psychose nicht akzeptieren. Erst während der Fußball-WM gelingt es ihm, auf andere zuzugehen. Das Wunder von Bern ist die Geschichte einer Reeducation und erzählt von einem Mann, der viel verloren hat, um nun alles neu zu lernen.
Die anderen Figuren, die jeweils für sich selbst als auch in der Gruppe die gesellschaftlichen Problematiken ihres Typus aufzeigen, seien hier nicht näher erwähnt – wir wollen euch ja nicht der Gelegenheit berauben, diese Aufführung in Unvoreingenommenheit auf euch wirken zu lassen.
Trotz teilweise gegenteiliger Erwartungen war der Musicalbesuch für eine überwältigende Mehrheit unserer Reisegruppe eine positive Erfahrung, die sogar ein Männerherz zu Tränen rühren konnte.
Die Rückfahrt begannen wir in fortgeschrittener Nacht, deren düstere Umrisse des Hamburger Hafens uns nach dem atemberaubenden Musicalerlebnis nicht mehr beeindrucken konnte. Dieser Tag sollte uns noch längere Zeit im Gedächtnis bleiben.

Jahrbuch-AG
Musical 2
16.02.2016  Erfolgsserie für Badmintonspieler des Worbiser Gymnasiums 
Badminton  Mit einem 2. Platz errang die Badmintonmannschaft des Staatlichen Gymnasiums "Marie Curie" einen großen Erfolg beim Landesfinale des Wettkampfes  "Jugend trainiert für Olympia"  in der WK II. Damit setzte die Mannschaft  ihre Erfolgsserie fort, denn in den  letzten  4 Jahren  konnte sie bereits  drei dritte Plätze bei Landesfinalen  erkämpfen. In diesem Jahr mussten sich die Spieler lediglich  dem Jenaer Sportgymnasium  geschlagen geben. Johanna Otto, Benedikt Nebel, Tina Hebestreit, Gordian Kachel,  Magdalena Nolte,  Matthias Lehmann und  Lara Türmer überzeugten durch ihre  Spielstärke und ihren  Teamgeist.
                                                                                                                                       Kerstin Pauluhn
25.02.2016 Exkursion nach Erfurt: Kabale und Liebe LIVE
  Am 25. Februar fuhren wir, zwei der neunten Klassen, nach Erfurt, um uns das Schauspiel ,,Kabale und Liebe“, welches wir vorher als Drama im Unterricht behandelt hatten, anzusehen. Nach einer langen Busfahrt kamen wir an, das Theater befand sich ziemlich zentral. Statt in einem Theatersaal, wo sonst die Vorstellungen stattfanden, spielte das Schauspiel in einer Art „Studio“. Die Bühne befand sich praktisch zwischen den Zuschauern, da die Stühle links, rechts, vorne und hinten um eine kleine Fläche aufgebaut waren. Das Stück wurde überraschenderweise nur von 2 Personen, Judith Mauthe und Arno Sudermann, gespielt, welche sich durch wenige Requisiten als verschiedene Charaktere identifizieren ließen. Das Besondere war, dass, obwohl ,,Kabale und Liebe“ als klassisches Trauerspiel angesehen wird, es hier mit vielen Licht- und Soundeffekten der heutigen Zeit angepasst wurde. Der männliche Schauspieler sowie die Schauspielerin brachten das Drama sehr detailgetreu und glaubhaft rüber und obwohl ein paar Szenen ausgelassen oder vertauscht wurden, konnte man der Handlung gut folgen. Zudem war die schauspielerische Ausdauer sowie das Talent der Protagonisten bewundernswert. Auch sollte man erwähnen, dass die Wechsel zwischen den einzelnen Figuren sehr gut und nachvollziehbar dargestellt wurden, nachdem man sich in die Charaktere hinein gefunden hatte. Natürlich war es manchmal schwer, die schnell gesprochene ältere Sprache, welche dem Original von Friedrich Schiller folgte, zu verstehen, aber man gewöhnte sich schnell daran. Was das Schauspiel noch lebensechter machte, war das Spielen zwischen den Zuschauern und das Umherlaufen in den Reihen. Allgemein kann man sagen, dass das Schauspiel sehr unterhaltsam sowie gut nachvollziehbar war. Wir haben es alle sehr genossen und finden, dass sich der Ausflug gelohnt hat. Ein Drama auf der Bühne zu sehen, ist eben doch etwas anderes als es nur zu lesen.

Von Celine Schulz & Johanna Aust
17.03.2016 Besuch der Leipziger Buchmesse
Buchmesse 1 Die Klassenstufe 11 des Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ besuchte am 17.03.2016 die Buchmesse in Leipzig. Unter dem Stichwort „Leselust- Leipzig liest“ fand diese zum 25. Mal statt.
In riesigen, futuristisch anmutenden Hallen standen thematisch geordnet die Neuerscheinungen der Verlage zum Anfassen, Anlesen und Hören bereit. Werke der Belletristik, Sachbücher, Kinder- und Jugendliteratur, Hörbücher und Comics – für jeden Besucher, egal welchen Alters, gab es hier etwas zu entdecken. Für viele Nachwuchsautoren und kleine Verlage besteht hier die Chance, entdeckt zu werden. Wie auch in diesem Jahr wurden wieder der Leipziger Buchmessepreis in verschiedenen Kategorien vergeben für herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen. Aber auch den digitalen Medien wurde Beachtung geschenkt. Neben dem digitalisierten Buch (E-Book) gibt es Online-Plattformen für Buchblogger und Literaturliebhaber und Apps für Smartphones und Tablets.
Aber das Besondere der Leipziger Buchmesse ist es, Literatur zu erleben, die Autoren, Zeichner und Musiker hautnah zu erleben. In Leseecken der Verlage und speziellen Plattformen gaben diese Kostproben aus ihrem Schaffen. Da rund um die Uhr in allen Messehallen viele Lesungen stattfanden, konnten wir entsprechend unserer Interessen Veranstaltungen live auswählen.
Neben dem internationalen Publikum erregten die Cosplayer Aufsehen. Sie waren wie ihre Manga- und Animeehelden schrill geschminkt und kostümiert. Eine ganze Halle mit Comics und Mangas zog diese Fans in ihren Bann. Es wurde überall an den Ständen gezeichnet und Bücher wurden von ihren deutschen und internationalen Schöpfern signiert. Aber nicht nur diese Messehalle war ein Magnet. Insgesamt glich das gesamte Messegelände einem Ameisenhaufen. Es war ein Gewimmel von Menschen und ein reges Treiben, auch in den Gängen. So wurde auch in diesem Jahr wieder ein neuer Besucherrekord aufgestellt. 260 0000 Menschen kamen nach Leipzig zu dem größten europäischen Lesefest, an dem wir teilnehmen durften.

Lisa Scheffzik
Buchmesse 2
19.03.2016 Absolventen treffen sich bei „Marie“
Absolvententreffen-1 Auch im Jahr 2016 setzte sich am Staatlichen Gymnasium „Marie Curie“ in Worbis eine schöne Tradition fort, die im Jahre 2012 ihren Anfang genommen hat: Das alljährlicher Absolvententreffen. Am 19.03. kamen zahlreiche Ehemalige in der Elisabethstraße an ihrem alten Schulstandort zusammen, um sich an ihre Schulzeit zu erinnern und Erfahrungen auszutauschen. Auch die Wiedersehensfreude kam sicherlich nicht zu kurz. Dies galt insbesondere für 87 ehemalige Schülerinnen und Schüler, die sich zum Abiturjahrgang 1996 zählen. Etwa ein gutes Drittel dieses Jahrgangs hatte auf die spezielle Einladung der Schule reagiert und feierte in Worbis sein 20-jähriges Bestehen der Hochschulreifeprüfung. Sehr unterschiedliche Berufszweige waren hier vertreten: Zu nennen wären etwa Architektur, gymnasiales Lehramt sowie Medizin und Ernährungswissenschaften. Viele Absolventen konnten angesichts ihrer eigenen Abiturfeier, die in einer Videoaufzeichnung zu erleben war, ein Schmunzeln nicht vermeiden, wenn sie sich selbst im Jahre 1996 als junge Abiturientinnen und Abiturienten sahen. Dieser Jahrgang war der erste nach der Wende, der bereits ab Klasse 8 das Gymnasium besucht hat.
Aber auch viele „jüngere“ Ehemalige waren nach Worbis gekommen, um Erlebnisse und Erfahrungen u.a. aus der Zeit nach der Schule zu teilen. Unter ihnen warb Daniel Gottstein, ebenfalls Absolvent des Worbiser Gymnasiums, für sein Spendenprojekt „Balipocket“, das er während eines Aufenthaltes in Indonesien ins Leben rufen konnte. Er unterrichtete Englisch in einer sehr einfach ausgestatteten Grundschule auf der bekannten Urlaubsinsel Bali und zeigte sich tief beeindruckt von der Herzlichkeit und Aufgeschlossenheit der Kinder. Er bekam dort auch Kontakt zu einer Familie, die unter recht ärmlichen Bedingungen lebt. Der Kontrast zum abgeschotteten Urlaubsparadies, das oft als einziger Eindruck bei europäischen Touristen von Bali entsteht, wurde für den ehemaligen Worbiser Schüler bei seinem Aufenthalt besonders deutlich erfahrbar. Nicht nur der Schule, sondern auch der genannten Familie soll daher durch das Spendenprojekt ein besserer und lebenswerter Alltag ermöglicht werden. So zeigte sich auch in diesem Jahr wieder, auf wie vielfältige Art und Weise die Worbiser Absolventen das Leben meistern, und zwar nicht zuletzt auf der Grundlage einer vielfältigen und lebenszugewandten Ausbildung am Gymnasium „Marie Curie“.

Eckhard Thiele
Absolvententreffen-2
08.04.2016 Abischerz 2016
Bild 1 „TrABI…2016 jetzt stehen uns alle Grenzen offen.“ Unter diesem Motto versammelte sich die gesamte Schule am 8.4.2016, um den letzten Schultag des 12. Jahrgangs zu feiern. Während die 11er in Bundeswehrcamouflage erschienen waren, führten Anna-Luisa Schütze und Karl Seidensticker durch mehrere Jahrzehnte Popgeschichte. Voraus ging dem ein Essenstest, bei dem Ostlehrer gegen Westlehrer Speisen aus beiden Himmelsrichtungen identifizieren mussten. Der Kurs 14/1 bewies dann mit Tänzen aus den 50er Jahren, dass Elvis lebt. Das Programm wurde immer wieder aufgelockert durch Auftritte der 12er Band, wobei auf einer tollen Großbildleinwand Fotos aus der Schulzeit der 12er zu sehen waren. Die 60er Jahre wurden dann u.a. mit dem Lied der FDJ vom Kurs 14/2 präsentiert. Daran anschließend transportierten Lehrer und Schüler vermittels Bobbycar Südfrüchte für Obstsalate. Die 70er Jahre begannen danach mit der Flower-Powerzeit, die der Stammkurs von Frau Werner mit der Musik von Steppenwolf und ABBA „rüberbrachte“. Es folgte eine Übertragung des großen Wettbewerbs „Gala-Tanz“ aus dem „Palast der Republik“. Über den Sieg freute sich das 12er-Traumpaar: Nathalie Zinke und Henrik Becker. Nachdem dann prägnante Lehrerpersönlichkeiten erraten werden konnten, stellte der Kurs 14/4 die 80er Jahre mit Aerobic und „Neuer Deutscher Welle“ vor. Ein spannender Hindernisparcours schloss sich an, der leider nicht ohne Verletzungen zu Ende gebracht werden konnte. Dabei wurde wie zufällig eine große Mauer aus Umzugskartons errichtet, die die 12er abschließend, begleitet durch die alte Schülerhymne „Another brick in the wall“, niederrissen. Der Clubtanz des 12.Jahrgangs bildete den Abschluss dieses runden Events.

E.Thiele
Bild 2
Bild 3
   
 
 
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